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Das Janusprojekt
 
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Das Janusprojekt [Gebundene Ausgabe]

Philip Kerr , Cornelia Holfelder-von der Tann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (21. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805208456
  • ISBN-13: 978-3805208451
  • Originaltitel: The One from the Other
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 386.905 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Philip Kerr
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Böse hat viele Gesichter München 1949: Von der Doppelmoral der Nachkriegszeit desillusioniert versucht sich Privatdetektiv Bernie Gunther als Gastwirt. Doch dann bittet ihn eine schöne Fremde um Hilfe. Der Auftrag führt Bernie auf die Spur eines gesuchten Naziverbrechers. Viel zu spät erkennt er, dass die alten Machthaber noch immer aktiv sind – und gefährlicher denn je. „Exzellent! Kerrs Stil macht jede Seite zum Lesevergnügen.“ (Publishers Weekly)

Über den Autor

Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. 1989 erschien sein erster Roman „Feuer in Berlin“. Aus dem Debüt entwickelte sich die Serie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther. Diese Reihe führte Kerr mit den 2007 und 2008 erschienen Romanen „Das Janus-Projekt“und „Das letzte Experiment“ fort. Für seinen Roman „Das Wittgensteinprogramm“ erhielt er den Deutschen Krimi-Preis 1995, für seinen High-Tech-Thriller „Game Over“ den Deutschen Krimi-Preis 1997.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist die langerwarte Fortsetzung der Berlin-Trilogie um Privatdetektiv Bernie Gunter.

Der Krieg ist nun schon 4 Jahre vorbei, die Siegermächte suchen und verurteilen die dt. Kriegsverbrecher, während es die junge Bundesrepublik und die Menschen schwer haben, die Trümmer zu beseitigen und von vorn zu beginnen.
Nach dem Tod seiner Frau versucht Bernie Gunther seinen alten Beruf als Privatdetektiv wiederaufzunehmen. Bei seinen ersten Aufträgen muss er erfahren, dass es trotz des verlorenen Krieges noch ein geheimes Netzwerk "alter Kameraden" gibt, in das nicht nur flüchtige Nazis und Kriegsverbrecher verstrickt sind, für die ein Menschenleben nicht viel zählt.

Das Buch selbst ist wiedermal ein grossartiger Krimi in der Nachkriegszeit. Abstriche gibt es für die etwas konstruiert wirkende Story, aber welcher "Tatort" ist das nicht?

Aber was hat sich der Verlag bloss bei der Übersetzung des Originaltitels "One of the Others" gedacht? Im ganzen Buch taucht der Begriff "Janus-Projekt" gar nicht auf, und ist m.E. auch total unpassend.
Fazit: 4 Sterne für ein spannendes Buch mit historischer Kulisse.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
immer wieder schön... 3. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
...Bernie Gunther in einem Roman zu treffen. Kerr gelingt es - wie schon in der Berlin-Trilogie - den Leser plastisch in eine Zeit zu entführen die so weit weg erscheint und die dennoch erst wenige Jahrzehnte vergangen ist. Wie er immer wieder Charaktere der Zeitgeschichte einfliessen lässt ist gelungen und auch glaubhaft. Er vermeidet positive Stereotypen und zeigt die Welt wie diese ist. Nicht schwarz und weiß sondern vielschichtig grau.
Gerade der Prolog ist Kerr hervorragend gelungen und auch hier gelingt es ihm Bezug zum Tagesgeschehen herzustellen. Gunter wird dargestellt als der der er ist, ein eigentlich unpolitischer Zeitgenosse der durch den Krieg seine endgültige "Abreibung" bekommen hat und nun desillusioniert aber nicht lebensmüde in einem Nachkriegsdeutschland angekommen ist welches ihn zum Teil entsetzt. Das Kerr ein guter Deutschlandkenner - auch des aktuellen Deutschland - ist zeigt auch so manche Namenswahl. Der geneigte Leser mag sich - ebenso wie der Rezensent - darüber amüsieren.

Letztlich bleibt nur festzuhalten, daß uns Bernie Gunther sicherlich wieder begegnen wird. Dieser, typisch deutsche, Philip Marlowe kommt bestimmt wieder.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Zum vierten Mal lässt Philip Kerr den kaltschnäuzigen Privatdetektiv Bernie Gunther ermitteln und auch dieses Mal werden die Leser genremäßig gut unterhalten.
Im Jahr 1949, die Narben des Nationalsozialismus sind noch längst nicht verheilt, eröffnet Gunther in München wieder eine Detektei und gleich sein erster Fall beschwört die besiegt geglaubten Nazischergen und Kriegsverbrecher wieder herauf. Inmitten der Nachkriegszeit existiert eine Organisation, die es gesuchten und verurteilten Kriegsverbrechern ermöglicht, ihrer Strafe mittels einer Flucht zu entkommen. Als Gunther schließlich unbedacht zum Hauptverdächtigen zweier Mordfälle wird, nimmt er den Kampf gegen die skrupellosen ehemaligen SS-Schergen auf.

Die gewohnt abwechslungsreiche und "film noir"-mäßige Handlung kann leider nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Inhalt mitunter doch arg konstruiert wirkt und sich ohne eine Vielzahl (!) von Zufällen gar keine richtige Story entwickeln würde.

Für Gunther-Fans sicherlich empfehlenswert, ansonsten empfehle ich thematisch lieber Greene's "Der dritte Mann" ;)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Spannendes Thema
Gut lesbares Buch, brisantes Thema, viele Informationen auf kleinem Raum.
Habe das Buch sehr schnell gelesen, obwohl es in der Mitte für mich etwas flach wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Nitsrek Tiehfiel veröffentlicht
Gelungene Fortsetzung der gelobten Berlin-Trilogie!
Mit DAS JANUS-PROJEKT setzt der Schotte Philip Kerr seine umjubelte und mehrfach ausgezeichnete Berlin-Trilogie um Bernie Gunther fort. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Michael Krause veröffentlicht
3 Sterne für Bernie Gunther ! 0 Sterne für...
3 Sterne für Bernie Gunthers nach wie vor grandiosen Zynismus ! O Sterne für eine aus Nazi-Biografien und den üblichen Dritte-Reich-Versatzstücken zusammen... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von whistmaster veröffentlicht
Zäh und lahm - Harris, Meade und Buchheim können es besser
Ganz ehrlich, ich kann mich den hier geschwungenen Lobreden über dieses Buch nicht anschließen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 von Charles the Bookeater
Spannender Krimi mit historischem Hintergrund
Nachdem ich die Berlin-Triologie von Philip Kerr förmlich verschlungen und die Hauptfigur Bernhard Gunther plastisch vor Augen hatte, wollte ich wissen, wie es mit ihm... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2009 von O. Schmidt
Lesenswert!
Wieder ein richtiger Philip Kerr! Man fühlt beim Lesen mit der Figur Bernie Gunther mit, man wird regelrecht mitgenommen in die Ereignisse! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2009 von Thomas Sturm
Packender Thriller mit Witz
Während der ersten Seiten musste ich oft schmunzeln. Mir gefällt die Art von Bernie Gunther, sein Sarkasmus, seine Ironie und seine Schlagfertigkeit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2009 von Marc Rettig
Bernie is back - nicht jünger geworden aber interessanter
Titel hin oder her - der Inhalt ist das Interessante.

Kerr's Weiterführung in Sachen Bernie Gunther ist meiner Meinung nach tiefgründiger als die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Februar 2009 von Ralf N.
Bitterböse Abrechnung - Spitzenthriller
Ach, das ist doch mal wieder ein Kerr, wie man sich das wünscht - bitterböse, zynisch, düster, und sehr sehr spannend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2008 von Dancer
Endlich mal wieder ein guter Kerr!
Kaum bewegt er sich auf vertrautem Boden, scheint es wieder zu klappen: nach ziemlich vielen mäßigen bis schlechten Büchern (z.B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2007 von Jan-W Hecker
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