Der historische Roman "Das Jahr der Verschwörer" von Ulrike Schweikert ist ein gelungenes und spannendes Buch.
Die Hauptrollen spielen drei Jugendliche: Jos, ein Siedersknecht aus Hall, Sara, eine Magd in einem Kloster und Rebecca, die Tochter des Henkers aus Hall. Die drei sind sehr sympathisch und man kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Die Geschichte spielt im Jahre 1450 in der Siedersstadt Schwäbsich Hall, in der unheimliche Dinge passieren: ein Adliger und ein Flößer wurden ermordet und Bettelkinder verschwinden auf seltsame Weise, indem sie einem Mönch folgen. Sara, Rebecca und Jos versuchen das Geheimnis zu lüften und die Lösung scheint im nahe liegendem Kloster Gnadental zu liegen.
Man kann das Buch innerhalb von 2 Tagen lesen, denn es ist sehr spnannend und detailgetreu geschrieben und man möchte unbedigt wissen wie es weiter geht und man kann kaum des Rätsels Lösung erwarten. Auch die damalige Lebnesweise der Einwohner einer Stadt, die durch das "weiße Gold" Salz zu Wohlstand gekommen war, und vorallem die Lebensweise der Familie des Henkers ist sehr beeindruckend und informativ.
Ich empfehle diese Buch allen, die beim Lesen auch historische Informationen erfahren möchten und nicht nur Spannung erwarten.