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Das Jahr im Kopf: Kalender und Mnemotechnik
 
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Das Jahr im Kopf: Kalender und Mnemotechnik [Gebundene Ausgabe]

Ulrich Voigt
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 358 Seiten
  • Verlag: Likanas (21. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935498012
  • ISBN-13: 978-3935498012
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 595.520 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch beantwortet die Frage, wie man zentrale Daten des Julianischen, des Gregorianischen und des Jüdischen Kalenders, sowie des Mondes ohne äußere Hilfsmittel schnell und sicher bestimmen kann. Darüber hinaus werden die Kalender auch als historische Gegebenheiten interessant gemacht.

Der Verlag über das Buch

DAS JAHR IM KOPF (= Beiträge zur Mnemotechnik Band 2 im Likanas Verlag) ist ein innovatives Buch. Das gilt für seine mathematische Aufarbeitung der Kalenderdaten, für seine historischen Überlegungen zur christlichen Jahreszählung, für seine Analyse der optimalen Kopfrechenmöglichkeiten, vor allem aber für seinen Kern, die mnemotechnische Umsetzung des Ganzen: Nicht nur deshalb, weil die meisten seiner Themen noch nie mnemotechnisch behandelt wurden, sondern vor allem wegen seiner Methode, denn hier wird einmal ernst gemacht mit dem Versuch, mnemotechnische Geschichten zu erzählen. Das Buch ist allgemeinverständlich geschrieben. Es setzt keinerlei Vorkenntnisse voraus, weder mnemotechnische, noch mathematische. Alles wird ausführlich erklärt. Allerdings sollte sich der Leser darauf vorbereiten, daß es gelegentlich auch einmal lustig wird.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Paradebeispiel angewandter Mnemotechnik, 5. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Das Jahr im Kopf: Kalender und Mnemotechnik (Gebundene Ausgabe)
Schließe dein leibliches Auge,

damit du mit dem geistigen

Auge zuerst siehest dein Bild.

Dann fördere zutage,

was du im Dunkeln gesehen,

dass es zurückwirke auf andere

von außen nach innen.

Dieses Zitat des berühmten Malers Caspar David Friedrich, obgleich alles andere als auf mnemonische Bezüge abzielend, beschreibt mit wenigen Worten durchaus treffend, was Dr. Ulrich Voigt den LeserInnen seines Buches "Das Jahr im Kopf" näher bringen will. Ein Verfahren nämlich, mittels dessen die Bestimmung des Wochentags, Vollmonds, Osterfests und sogar Pessachs für jedes Jahr der letzten zwei Jahrtausende (inkl. des 21. Jahrhunderts) ermöglicht wird. Wohlgemerkt ohne Hinzunahme auch nur irgendeines Hilfsmittels (PC, Taschenrechner etc.)!

Das ist keinesfalls Hexenwerk oder gar faule Zauberei, sondern eine glänzende, exzellent durchdachte und hervorragend zu Papier gebrachte mathematische Methode sowohl wie ein klar strukturierter, fehlerfrei konzipierter mnemotechnischer Prozess. Für Beide gebührt dem Autor allergrößte Anerkennung!

In einer wahrscheinlich noch niemals so detailliert vorliegenden Darstellung wird anhand der Kalenderrechnung exemplarisch das Potenzial mnemotechnischer Adaptionen aufgezeigt. Wie Geschichten nach allen Regeln der Gedächtniskunst aussehen, um Wissensinhalte korrekt und verlässlich zu erinnern, erfährt der geneigte Leser in zahlreichen Beispielen. Aber Vorsicht: Man kann sich an diesen Geschichten einfach nicht "satt" lesen und hat nach der Lektüre unstillbaren Heißhunger auf mehr...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mathematik trifft Geschichte, 13. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Jahr im Kopf: Kalender und Mnemotechnik (Gebundene Ausgabe)
Die Bereitschaft, Kalender zu nutzen und zu verstehen, sollte zu den unabdingbaren Tugenden eines Historikers gehören. - Soweit die Plattitüde. In der Realität hingegen bedient sich der gemeine Geisteswissenschaftler der Hilfswissenschaft" Zeitrechnung v. A. in Gestalt von Grotefends Taschenbuch der Zeitrechnung" mit seinen Tafeln und Tabellen, meist ohne Motivation, sich tiefer mit den astronomischen und mathematischen Grundlagen der Zeitbestimmung und Kalendersystematik auseinanderzusetzen.

Anders Ulrich Voigt: Der Mnemotechniker entwickelt in seinem Buch Das Jahr im Kopf" Methoden für die ausschließlich auf Gedächtnisleistung basierende Auflösung von beliebigen Daten zwischen dem 1. und dem 21. Jahrhundert, gleich nach welchem Kalendermodell sie bestimmt sind.

In vier Kapiteln setzt sich der Autor aus jeweils unterschiedlicher Perspektive mit den naturwissenschaftlich-mathematischen Tatsachen (1. Teil) auseinander und entwickelt Modelle in Gestalt von fantastischen resp. fantasievollen Geschichten zur mnemotechnischen Erschließung des jeweiligen Teilproblems (2. Teil).

In den Tatsachen-Teilen der einzelnen Kapitel reflektiert Ulrich Voigt unter den Titeln Wochentage", Ostern", Pessach" und Der Mond" den Ursprung und die Entwicklung von systematischer Zeiteinteilung seit der Spätantike, den Einfluss astronomischer Zyklen darauf ebenso wie die Bestimmung der Daten wichtiger religiöser Feiertage als Fixpunkte des Lebens- und Zeitrhythmus' in der christlichen und jüdischen Religion.

Der Autor beschreibt anschaulich den konkreten historischen Kontext von Zeitrechnung und Kalendersystematik. Er zeigt Zusammenhänge und Differenzen, mitunter aber auch Gemeinsamkeiten zwischen augenscheinlich unterschiedlichen Systemen wie dem christlichen und dem jüdischen Kalender auf.

Zentrales Anliegen des vorliegenden Bandes ist die Herleitung mathematischer Methoden für die unkomplizierte Berechnung beliebiger Daten - bei Bedarf mit zugehörigem Wochentag - nach unterschiedlichen Kalendermodellen, von Oster- und Pessachterminen sowie Mondzyklen. Das besondere Augenmerk des Autors liegt auf der mnemotechnischen Umformung (Vereinfachung) der Kalenderrechnung, dabei hebt er stets auf die Relationen zwischen jüdischen und christlichen Kalenderdaten ab. Sein universeller Ansatz ermöglicht ebenso die Ableitung von Daten des julianischen aus dem gregorianischen Kalender (und umgekehrt) zumindest ab Oktober 1582. Seine Grundgleichung der Wochentagsberechnung ermöglicht zudem die Bestimmung des Wochentages zu einem beliebigen Datum.

Voigts Absicht ist es, Kalenderbereiche transparent werden zu lassen und damit überschaubare historische Zeiträume - wie etwa den Juli 1914 - in ihrer Beziehung von Datum zu Wochentag offen zu legen.

Der Autor hinterfragt die Ansätze antiker, mittelalterlicher und neuzeitlicher Komputisten und Kalenderrechner. Er kritisiert die im Mittelalter entwickelten Verfahren für die vereinfachte Bestimmung des Ostertermins mittels Hilfskonstrukten wie Goldenen Zahlen, Epakten oder Sonntagsbuchstaben und plädiert vehement für die Kopfberechnung des Ostertermins.

Orientiert an den Notwendigkeiten der Mnemotechnik entwickelt er mit der Pessachzahl eine Methode zur Bestimmung des Pessach-Datums, die als mnemotechnische Konzeption einer mathematischen Approximation kongenial neben den mnemotechnisch aufgearbeiteten mathematischen Algorithmus von Carl Friedrich Gauss aus dem Jahre 1802 tritt.

Ulrich Voigt gelingt es, komplexe mathematische resp. mathematisch-naturwissenschaftliche Zusammenhänge schlüssig zu erläutern sowie die historischen Dimensionen von Kalenderrechnung und die Beziehungen zwischen unterschiedlichen Kalendermodellen evident werden zu lassen.

Empfehlenswert ist die Lektüre dieses Buches nicht nur für jene, die Mnemotechnik an einem praktischen Objekt probieren wollen, sondern auch für die, welche sich auf bisweilen unterhaltsame Weise der Zeitsystematik und ihrer Geschichte nähern wollen, ohne im Vorfeld tiefer gehende Kenntnisse erwerben zu müssen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht bloß für Experten, 18. Februar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Jahr im Kopf: Kalender und Mnemotechnik (Gebundene Ausgabe)
Kurz: ich bin ganz hingerissen von diesem authentischen Buch, über dessen Stil und Anlage man glatt vergessen könnte, daß das Thema - das Jahr mittels Ulrich Voigts Methode julianisch und zugleich gregorianisch in den Kopf zu bekommen - ja eigentlich ein Thema für Experten ist.
So gesehen hat Ulrich Voigt den Kalender auf die Erde - in die Köpfe - zurückgeholt und neubelebt!
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