"Das Jahr des Hasen", ein Jahr mit Vatanen, einem Aussteiger. Paasilinna schildert die Odyssee seines Helden auf eigentümliche Weise: sehr kurz, knapp, fast wortkarg und doch sprühend vor Energie, schillernd und packend. Manchmal schmeißt man sich einfach weg vor Lachen, wenn der Autor seinen Protagonisten von einer skurrilen Szene zur nächsten schickt, alle in der finnischen Wildnis spielend und eine komischer und abgedrehter als die andere. Immer dabei: der Hase, der all das auslöst, indem er sich auf einer Landstraße anfahren lässt. Vatanen steigt aus und kümmert sich um das arme Tier, sein Kollege düst mit dem Auto weiter und lässt das ungleiche Paar zurück im Nichts. Das Ganze gipfelt in einer mehrtägigen Sauftour Vatanens und schließlich in einer Bärenjagd bis über die Grenze nach Russland. Alles in allem ein Geniestreich, so amüsant und trocken, typisch Paasilinna, typisch finnisch. Wer noch keine Finnen kennt, möchte sie anschließend sofort kennen lernen; wer sie bereits kennt, weiß: So sind sie eben.