Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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34 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kein typischer Hohlbein - Spitzenfantasy, 28. März 2005
Ich habe schon einige Romane von Wolfgang Hohlbein gelesen, und in der Regel sind sie einfach nur runter geschrieben, oft langatmig und mit linearer Handlung. Nicht so dieser Roman! Der Roman bietet eine spannende Handlung (es geht um die Belagerung einer Stadt), viele unterschiedliche, glaubhafte und sehr gut beschriebene Charaktere und viele interessante Wendungen. Der Protagonist, der Kommandant der belagerten Stadt, ist kein üblicher strahlender Held, auch kein absoluter Verlierer, sondern irgendwo dazwischen. Immer mit den besten Absichten, bringt er doch immer Leid über die, die er liebt und zu beschützen trachtet. Auch die anderen Charaktere sind vielschichtig und interessant, allen voran der Henker, der in Wirklichkeit ein Vampir ist und unbemerkt seine eigenen, dunklen Ziele verfolgt. Auch die Handlung selbst macht große Freude, die Belagerung der Stadt birgt viele Wendungen und interessante, gut und nie langatmig beschriebene Schlachten. Ich habe diesen Roman schon mehrere Male gelesen und war jedes Mal beigeistert von der dichten Atmosphäre und der spannenden Handlung. Für mich ist dieser Roman nach ‚Herr der Ringe' der beste Fantasyroman überhaupt, und das mit Abstand. Ob es an der Zusammenarbeit mit Bernhard Hennen lag oder ob sich Hohlbein mit diesem Roman einfach nur besondere Mühe gab weiß ich nicht. Es bleibt zu hoffen, dass es einen weiteren Roman in Zusammenarbeit der beiden geben wird (und wie mir Herr Hohlbein auf einer Lesung erzählte, stehen die Chancen ganz gut!).Vor allem Leser, die von Hohlbein nicht sonderlich begeistert sind sollten vor diesem Roman nicht zurückschrecken. Und auch jedem anderen kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Nicht das übliche Gut gegen Böse, oder das Laufen von A nach B um einen mystischen Zaubergegenstand zu erwerben, sondern intelligente Fantasy mit Spannung und Abwechslung.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hohlbein und DSA: Geglücktes Experiment., 26. Juni 2006
Der Sammelband beinhaltet die Romanteile "Der Sturm", "Die Entdeckung" und "Die Amazone", die jedoch eine fortlaufende und eigentlich untrennbare Einheit bilden. Wolfgang Hohlbein erweist sich als guter Gastschreiber in der Welt des Schwarzen Auges, bekommt jedoch sehr gute Unterstützung von Bernhard Hennen. Der aus anderen Romanen bekannte Stil Hohlbeins taucht hier nicht ganz so ausgeprägt auf, was gerade den Lesern, die Hohlbeins Schreibstil nicht so ansprechend finden, sehr entgegen kommen dürfte. Der aufmerksame Leser mag auch das Gefühl gewinnen, passagenweise Hennen und Hohlbein herauslesen zu können.
Das Werk an sich dürfte, auch wenn es außerhalb der DSA-Roman-Reihe erschienen ist, eines der besten DSA-Werke im Bereich der Romane sein. Doch auch die Leser, die bislang keine Erfahrung mit der Welt des Schwarzen Auges gemacht haben, werden Gefallen an diesem Buch finden. Die notwendigen Hintergrundinformationen erhalten sie über eine knappe aber gut strukturierte Einführung über die Geschichte und die allgemeine Welt des Kontinents Aventurien. Leider fehlt die aus anderen Romanen bekannte Aventurienkarte ebenso wie ein Personenregister oder ein Sachregister. Freunde des Schwarzen Auges sollten sich weder durch den DSA-fremden Autor Wolfgang Hohlbein, noch durch den eher mangelhaften Klappentext abschrecken lassen: Es geht weder um Greifenburg noch um eine mysteriöse größte Stadt Aventuriens im Norden. Die Geschichte dreht sich natürlich um Greifenfurt, die größte Stadt im nördlichen Mittelreich. Darüber hinaus erhält der Leser einen Einblick in die fast geschichtsgetreue Erzählung der Belagerung und des Hintergrundes der orksichen Angriffe.
Besonders hervorzuheben sind die sehr plastischen Charaktere sowie die Schaffung der Atmosphäre. Sehr eindringlich beschreiben die Autoren das Gefühl der belagerten Greifenfurter und das Aufkommen der Unruhen durch Krankheit, Krieg und die mysteriösen Zwischenfälle in der Stadt. Die komplette Geschichte zeigt eine gute Ausgewogenheit zwischen spannenden Szenen, mysteriösen Einwürfen und menschlichen Entwicklungen der Charaktere. Die Erzählung bleibt durchgängig interessant und spannend und überrascht mit vielen Details und unerwarteten Wendungen aus heiklen Situationen. Besonders angenehm ist der zweifelhafte Held Marcian, der allen ihm nahe stehenden Menschen immer wieder Unglück zu bescheren scheint.
Lediglich das Lektorat weist hier und da ein paar Schwächen auf, was die Rechtschreibung betrifft oder auch seltsame Redewendungen wie "jemanden den Schädel vom Kopf schlagen".
Der Sammelband darf sich nicht nur zu einem der besten DSA-Romane zählen, auch ist er für den Leser ohne aventurisches Hintergrundwissen sehr lesenswert. Ausgewogene Elemente von authentischen Charakteren über spannende Szenen des Kampfes und der Belagerung bis hin zu mystischen Einflüssen der Fantasywelt lassen das Werk abgerundet erscheinen. Eine faszinierende Geschichte über die Schicksale einer Belagerung und einem Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Erlebnis der besonderen Art, 13. Juni 2003
Wer befand sich nicht schon einmal in der Situation,dass man ein Buch nur wegen seines Endes las.Nun,mir ist es schon häufig so gegangen,besonders bei anderen Romanen von W.Hohlbein.Das soll nicht heißen,das dies schlimm sein muß,aber oft verliert man das Wesentliche dabei aus den Augen.Die Geschichte. "Das Jahr des Greifen" ist ein Phantasieroman dessen Handlung in der Welt des Schwarzen Auges spielt.Diese Tatsache ist allerdings nicht besonders relevant,denn auch Leser,die mit Rollenspielen wie dem Schwarzen Auge keine Erfahrungen haben und sich auch nicht die etwas langweilige,aber informative,Einleitung durchlesen wollen,kommen sicherlich auf ihre Kosten. Um nicht zuviel zu verraten umreiße ich die Geschichte nur Kurz. Es geht um den Kampf der Menschen gegen die Orks und die Belagerung der strategisch wichtigen Stadt Greifenfurt.Es geht um den Kampf Martians,eines Inquisitors,gegen den Vampir Zerwas.Ihr begegnet Elfen,Feen,Zwerge und besucht parallele Welten voller Gefahren und Mystik. Wie zuvor schon angedeutet steht bei diesem Buch die epische Geschichte im Vordergrund.Zu keinem Zeitpunkt fragt man sich wirklich wie das Buch zuende geht,sondern eher,ob die jeweilige Situation ein gutes Ende nimmt.Die Geschichte fixiert sich nicht auf nur einen Charakter und es wird keine klare Linie zwischen Gut und Böse gezogen.Man erhält Einblicke in die Gedanken der Orks,wie auch in die Gedanken der "Helden" aber keine Angst,man kann der Handlung jederzeit leicht folgen und sie ist keineswegs mit Charaktern überladen.Ihr solltet allerdings auch keine keine liebe,nette Heldengeschichte erwarten.Für einen Phantasieroman möchte ich mal sagen trieft das Buch nur so von Blut.Es wird nichts beschönigt und jeder Kampf wird recht schonungslos beschrieben. Alles in Allem ein Muß für jeden Fan anspruchsvoller Abenteuer. Hart,blutig und extrem realistisch,soweit man das bei Phantasieromanen überhaupt sagen kann,aber auch das Beste,was ich je gelesen habe.
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