Wolf Schneider gibt ein detailliertes Bild vom Leben um das Jahr 1000, als die meisten Menschen noch in Lehmhütten ohne Fenster dahinvegetierten, sich mangelhaft ernährten und Leute über 40 als uralt galten. Das Leben spielte sich in Asien ab - Europa war 'Dritte Welt'. Und nur die wenigsten Menschen wussten überhaupt vom Jahrtausendwechsel, der sich beiläufig ereignete. Schneiders Ausführungen sind eine Lehrstunde für Menschen mit Endzeitängsten und Milleniumspanik. Fast beiläufig verdeutlicht er, dass nur aufgrund eines simplen Rechenfehlers der Jahrtausendwechsel nicht schon vor sechs Jahren stattgefunden hat. Sehr empfehlenswert!