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Das Jadepferd: Roman [Gebundene Ausgabe]

Steffanie Burow
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

6. September 2008
Marion reist allein entlang der legendären Seidenstraße, als sie in eine Baugrube fällt und neben der Leiche eines jungen Mannes landet. Der Tote hält ein kleines Kästchen umklammert, das Marion an sich nimmt – doch dieses Kästchen hat noch jedem seiner Besitzer Unglück gebracht ... Kommissar Li Yandao wird zum Tatort gerufen und übernimmt die Ermittlungen. Schon während des ersten Verhörs knistert es zwischen ihm und der deutschen Touristin, aber er spürt auch, dass sie ihm etwas verheimlicht. Als Marion endlich in ihrem Hotel ankommt, öffnet sie das Kästchen und findet darin neben einer Reihe beschrifteter Bambustäfelchen die vordere Hälfte einer zerbrochenen, kunstvoll gearbeiteten Pferdefigur aus Jade. Die kleine Figur übt eine magische Wirkung auf sie aus, daher verschweigt sie weiterhin beharrlich deren Existenz gegenüber Li Yandao – selbst dann noch, als ihr Hotelzimmer durchwühlt und sie offenkundig verfolgt wird.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Knaur HC (6. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426662973
  • ISBN-13: 978-3426662977
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.191 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Über den Autor

Steffanie Burow war Art-Direktorin und Werbetexterin, bevor sie gemeinsam mit ihrem Mann ausgedehnte Reisen durch die Länder des Fernen Ostens unternahm, die den Stoff für ihre Romane lieferten. Heute lebt und arbeitet die Autorin in Hamburg.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Wenn 1001 Nacht die Gegenwart trifft 16. November 2008
Von Bouquineur TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Steffanie Burow nimmt uns in ihrem ersten Roman mit auf eine Reise durch Chinas westliche Provinz Xinjang. Gemeinsam mit der Rucksacktouristin Marion reisen wir auf der ehemaligen Seidenstraße, deren erste Station die Stadt Kashgar ist. Als sich Marion in Kashgar verirrt und eine Baugrube stürzt, findet sie dort einen Toten, der ein unscheinbares Lackkästchen bei sich trägt. Unter Schock stehend stehend nimmt sie das Kästchen an sich. Sie ahnt nicht, dass sie sich damit in große Gefahr bringt, denn das Kästchen birgt eine archäologische Kostbarkeit, die Hälfte eines uralten Jadepferdes und geheimnisvolle Schrift-Täfelchen, auf die es kriminelle Gestalten abgesehen haben. Durch den Vorfall vorerst zum Bleiben in Kashgar gezwungen, freundet sie sich mit dem Kriminalkommissar Li Yandao an. Beide merken schnell, dass sie trotz der unterschiedlichen Kulturen vieles verbindet.

Steffanie Burows Debütroman ist eine Liebeserklärung an die autonome chinesische Provinz Xinjang und deren Bewohner, den Uiguren. Deutlich merkt man jeder Seite dieses Buches an, dass die Autorin das Land selbst bereist und gesehen und dabei nicht ihre Augen verschlossen hat vor den Problemen, die diese Provinz hat. So wird der Leser sensibilisiert für die muslimisch geprägte Provinz, deren Wurzeln und Traditionen durch die Großmacht China immer weiter zurückgedrängt werden und für deren Bewohner es schwer ist, sich anpassen zu müssen ohne die eigene Identität zu verlieren. Besonders gut gefallen hat mir hier der Brückenschlag zwischen Kommissar Li Yandao und der Muslima Batügül, der symbolisch dafür war, dass beide Kulturen nebeneinander existieren könnten, wenn sie wollten.

Es ist ein farbenprächtiger Teppich von Bildern, den Steffanie Burow in einer klaren und präzisen Sprache webt. Ein Teppich, der aus vielen kleinen und liebevollen Details, Farben, Gerüchen, Gesten, Gedanken und Träumen besteht, der den Leser staunen und bei jeder Betrachtung immer wieder etwas Neues finden lässt. Wunderbar mit eingebunden in diesen Teppich hat Steffanie Burow die Geschichte des Jadepferdes, die in einem zweiten Erzählstrang vom Jahr 102 bis in die Gegenwart erzählt wird. Die Reise des Jadepferdes über die vielen Jahrhunderte und verschiedene Aufenthaltsorte hat etwas Märchenhaftes und mich oft an die Erzählungen aus 1001 Nacht erinnert.

Neben der so prächtigen Schilderung des Landes und seiner Völker kommt aber auch der Krimi-Plot nicht zu kurz, der für so manche Verfolgungsjagd und Spannung bis zum Schluss sorgt. Mit der Entschlüsselung der Täfelchen bietet die Autorin ein Szenario, das zwar fiktiv ist, das dem Leser aber auch nach Beendigung des Buches noch einige Denkansätze liefert und Assoziationen zur derzeitigen weltpolitischen Situation weckt. Es war definitiv eine Auflösung, mit der man nicht gerechnet hat.

Für Leser, die sich gerne in fremde Länder entführen lassen, ist dieses Buch ein echtes Higlight. Von mir eine klare Leseempfehlung.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Seidenstraße rauf und runter 10. Januar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Ein kurzweiliges, abenteuerliches Buch, das alles hat, was sich der Leser wünscht.
Spannung: Marion, die sich auf einer Reise durch Xinjiang befindet, stolpert über eine Leiche, findet ein antikes Stück eines Jadepferdes und wird plötzlich von finsteren Gestalten verfolgt.
Liebe: Der Polizist, der den Fall übernommen hat, geht Marion nicht mehr aus dem Kopf.
Abenteuer: Eine wilde Jagd nach dem Jadepferd quer durch Xinjiang, über China bis nach Hamburg beginnt. Dabei stolpert Marion von einer Gefahr in die nächste.
Auch über die Geschichte der Seidenstraße und über den langen Weg des Jadepferdes bis in die Gegenwart wird abwechselnd zu Marions Reise geschildert. Der Sprung von Vergangenheit zu Marions Gegenwart hat als Stilmittel Abwechslung in die Geschichte gebracht und verschiedene Schicksale aus längst vergangenen Tagen dokumentiert. Auch wenn die Personen fiktiv sind, so oder so ähnlich könnte es doch gewesen sein.
Bei der Beschreibung des Hauptbösewichtes hätte ich mir mehr Furchteinflößendes gewünscht. Der war mir unglaubwürdig brav.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen China einmal anders... 12. September 2008
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es wird langsam dunkel in Kashgar. Die hell erleuchteten, modernen Einkaufszentren, Hotels und Bürohäuser wirken fehl am Platz, wie Attrappen: nur eine Seitenstraße entfernt fühlt sich Marion wie im Mittelalter, mit Teehäusern, windschiefen Moscheen und Frauen in bunten Trachten. Plötzlich stolpert sie, stürzt und landet in einer Baugrube ' neben der Leiche eines jungen Mannes. Der Tote hält ein Kästchen umklammert, das Marion aus einem unerklärlichen Impuls heraus an sich nimmt, bevor sie hysterisch zu schreien beginnt. Kommissar Li Yandao wird zum Tatort gerufen und übernimmt die Ermittlungen. Schnell spürt er, dass die deutsche Touristin ihm etwas verheimlicht' - soweit zum Klappentext...

Schon der Titel verrät, was Marion in dem geheimnisvollen Kästchen findet ' es ist das Jadepferd, besser gesagt, nur der vordere Teil einer in der Mitte zerbrochenen Pferdeskulptur samt kleiner beschrifteter Bambusrollen. Zuerst kann sie es selbst nicht erklären, warum sie der Polizei ihren Fund verschweigt. Das Pferd scheint einen großen Reiz auf sie auszuüben, und auch, als ihr nach kurzer Zeit klar wird, dass sie wegen ihres Fundes verfolgt wird und man in ihr Zimmer einbricht, weiht sie Kommissar Li Yandao nicht ein, obwohl bei jeder Begegnung der beiden immer deutlicher wird, dass sie sich nicht gleichgültig sind.

Steffanie Burow bietet in ihrem ersten Roman eine gut gelungene Mixtur aus Krimi und Reisebericht an. Zum einen wird die Bedeutung und der Weg des Jadepferdes erzählt, das niemandem, in dessen Besitz es sich befand, Glück gebracht hat und zum anderen findet sich die abenteuerliche Flucht und die beginnende Beziehung von Marion und Li Yandao. Man merkt an der Beschreibung der Orte, dass die Autorin viel gereist ist. Sie versteht es mit klarer und schnörkelloser Sprache, die einzelnen Gegenden in China so gut zu beschreiben, dass man beim Lesen meint, man sei mittendrin in der Geschichte, und man sieht die einzelnen Schauplätze, die alten Teehäuser, die traditionellen Suppenküchen und Wohnviertel bildlich vor Augen. Neben der Lektion in chinesischer Geschichte und der interessanten und eigenwilligen Persönlichkeit Marions machte das für mich, den hauptsächlichen Reiz dieses Buches aus.
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4.0 von 5 Sternen siehe unten
"Das Jadepferd" ist eine spannende, in China handelnde Lektüre.Der Leser wird in die Welt der Antiqitäten eingeführt und lernt, dass dort nur die "Antiqität"... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von Margret Wenz
5.0 von 5 Sternen Mit diesem Buch den eigenen Horizont erweitern
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5.0 von 5 Sternen Spannung auf der Seidenstrasse
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Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von U V-J
5.0 von 5 Sternen Spannend und interessante Einblicke
Zum Inhalt haben andere bereits genug geschrieben.
Ich schließe mich der vorherrschenden Meinung an: Der Autorin gelingt es vorzüglich in ihrem ersten Roman den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Juli 2010 von Isabelle Klein
5.0 von 5 Sternen Reise in ein fernes Land
Kurzbeschreibung:
Marion reist allein entlang der legendären Seidenstraße, als sie in eine Baugrube fällt und neben der Leiche eines jungen Mannes landet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2010 von Ramona Nicklaus
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert !!!
Marion, eine Weltenbummlerin, reist alleine durch den Nordwesten Chinas. Eigentlich wollte sie die legendäre Seidenstraße erkunden, beinahe sprichwörtlich stolpert... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. August 2009 von K. Susanne
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Veröffentlicht am 17. Juni 2009 von robby-lese gern
5.0 von 5 Sternen Abenteuerroman, Krimi, Reisebericht und Landeskunde - toll!
Marion Reuter, Anfang 30, ist eine erfahrene Rucksacktouristin. Als sie sich auf einer Asientour von ihrem Lebens- und Reisegefährten trennt, ist es deshalb keine Frage, dass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2009 von Edith Nebel
5.0 von 5 Sternen Spannung, Romantik, Krimi, Geschichte... alles drin in diesem Buch.
Dieses Buch hat mir einige sehr spannende Stunden bescherrt.
Mit der Hauptfigur Marion musste ich zwar erst warm werden, aber je länger ich sie begleiten durfte, desto... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Dezember 2008 von S. Forster
5.0 von 5 Sternen Katz- und Mausjagd um eine Jadefigur in China und Hamburg
Die abenteuerliche Geschichte um die deutsche Marion im heutigen China besitzt bestechende Qualitäten, die sich durch den Mix mehrerer Genrerichtungen und durch eine besondere... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2008 von Herr Palomar
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