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Das Intimleben des Adrian Mole 13 3/4 Jahre: Die geheimen Tagebücher erstmals komplett und unzensiert vollständig in einem Band
 
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Das Intimleben des Adrian Mole 13 3/4 Jahre: Die geheimen Tagebücher erstmals komplett und unzensiert vollständig in einem Band [Taschenbuch]

Sue Townsend , Antoinette Gittinger
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Was die englische Journalistin und Bühnenautorin Sue Townsend dem pubertierenden Adrian da in den Mund legt, ist so naiv bösartig und linkisch komisch, dass man sich wirklich vor Lachen schüttelt. Wie bescheuert sich Erwachsene in ihren Beziehungen und auch sonst verhalten, was es wirklich heißt, wenn man zum Mann wird - Adrian erklärt's uns offen, einfach und treffsicher." (Cosmopolitan )

"Ich weinte nicht nur vor Lachen, ich heulte, jaulte, musste bei der Lektüre aufspringen und meine Tränen trocknen - um weiterlesen zu können." (Tom Sharpe )

"Aus seiner Sicht des Heranwachsenden kommentiert Adrian Mole die Erwachsenenwelt, gibt seinen ungefragten Senf zu Politik, Kultur und Philosophie ab und hat nebenbei mit einer ganzen Menge von Altersproblemen zu tun. Doch geht das ohne die üblichen Eis-am-Stiel-Albernheiten ab: Gnadenlos schön prallen schöner Traum und schnöde Realität aufeinander, werden große, hehre Gefühle in ironischen Rundumschlägen durch den Kakao gezogen." (Kowalski )

Kurzbeschreibung

Die Leiden des jungen Adrian Mole

Adrian Mole ist ein ganz normaler Jugendlicher und so hat er auch die ganz normalen, altersbedingten Träume und die ganz normalen, altersbedingten Probleme: Pickel, Schule und Mädchen. Mal altklug, mal Herz erfrischend naiv kommentiert er aus der Sicht des Heranwachsenden die - für seine Begriffe - reichlich verworrene und undurchschaubare Erwachsenenwelt. Nicht nur die Beziehung seiner Eltern ist ihm manchmal ein unerklärliches Rätsel, unbegreiflich ist ihm auch, wie der Rundfunk seine Gedichte ablehnen kann. So sind Adrians Gefühle wie ein Jojo in einem ständigen Auf und Ab begriffen. Da sind ihm weder sein 39 Jahre alter, Kette rauchender Kumpel Bert, seine vierzehn Jahre alte Freundin, noch sein bester Freund Nigel eine große Hilfe. Nein, Adrian sieht sich als missverstandener Intellektueller und allein gelassen im Kampf gegen eine uneinsichtige, unsensible Umwelt ...

Klappentext

"Was die englische Journalistin und Bühnenautorin Sue Townsend dem pubertierenden Adrian da in den Mund legt, ist so naiv bösartig und linkisch komisch, dass man sich wirklich vor Lachen schüttelt. Wie bescheuert sich Erwachsene in ihren Beziehungen und auch sonst verhalten, was es wirklich heißt, wenn man zum Mann wird - Adrian erklärt's uns offen, einfach und treffsicher."
Cosmopolitan

"Ich weinte nicht nur vor Lachen, ich heulte, jaulte, musste bei der Lektüre aufspringen und meine Tränen trocknen - um weiterlesen zu können."
Tom Sharpe

"Aus seiner Sicht des Heranwachsenden kommentiert Adrian Mole die Erwachsenenwelt, gibt seinen ungefragten Senf zu Politik, Kultur und Philosophie ab und hat nebenbei mit einer ganzen Menge von Altersproblemen zu tun. Doch geht das ohne die üblichen Eis-am-Stiel-Albernheiten ab: Gnadenlos schön prallen schöner Traum und schnöde Realität aufeinander, werden große, hehre Gefühle in ironischen Rundumschlägen durch den Kakao gezogen."
Kowalski

Über den Autor

Sue Townsend wurde 1946 in Leicester geboren, wo sie auch heute noch lebt. Mit 15 Jahren brach sie ihre Schulausbildung ab und hielt sich mit verschiedenen Jobs über Wasser. 1978 begann sie, die ersten Bühnenstücke zu schreiben. Der internationale Durchbruch gelang ihr mit den Tagebüchern des Teenagers Adrian Mole, sie ist eine der meistgelesenen Autorinnen Englands. In ihren Romanen setzt sie sich immer wieder satirisch-kritisch mit der Monarchie und Klassengesellschaft in England auseinander. Seit 2001 ist die Autorin infolge einer Diabetes-Erkrankung blind, hat aber das Schreiben nicht aufgegeben. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder sowie fünf Enkelkinder.

Auszug

1 Januar Donnerstag Neujahr

Im neuen Jahr werde ich:

  1. den Blinden über die Straße helfen,
  2. meine Hosen über den Bügel hängen,
  3. meine Platten wieder in die Hülle stecken,
  4. nicht mit dem Rauchen anfangen,
  5. nicht an meinen Pickeln herumdrücken,
  6. den Hund gut behandeln,
  7. den Armen und Unwissenden helfen,
  8. niemals einen Tropfen Alkohol anrühren. Das habe ich mir geschworen, nachdem ich gestern nacht meine Eltern beduselt erlebte - wie entwürdigend!

Bei der gestrigen Party hat Vater den Hund mit Weinbrand vollaufen lassen. Wenn das der Tierschutzverein wüßte, könnte er was erleben! Seit Weihnachten sind acht Tage vergangen, doch Mutter hat die grüne Lurex-Schürze, die ich ihr geschenkt habe, immer noch nicht umgehabt. Nächstes Jahr bekommt sie Badesalz.

Natürlich muß ich ausgerechnet am ersten Tag des neuen Jahres einen Pickel am Kinn bekommen.

2 Januar Freitag

Ich fühle mich heute total zerschlagen. Schuld daran ist Mama, die um zwei Uhr morgens »My way« vor meiner Zimmertür sang. Natürlich habe ausgerechnet ich so eine Mutter. Allmählich kommt mir der Verdacht, daß meine Eltern Alkoholiker sind. Vielleicht werde ich bald ins Jugendheim gesteckt!

Der Hund rächte sich auf seine Art an Vater. Er warf das Modellschiff um und rannte in den Garten, die Beine in der Takelage verheddert. Papa brummelte vor sich hin: »Drei Monate Arbeit für die Katz!« Der Pickel an meinem Kinn wird immer größer.

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