Aus der Amazon.de-Redaktion
Endlich mal eine Internet-Einführung für Kinder. Und was für eine! Schritt für Schritt führt Carola Heine den Netz-Nachwuchs kundig und gekonnt durch die Welt und die Hintergründe des World Wide Web. Angefangen bei der Geschichte, die in grauer Vorzeit, 1969 nämlich, mit dem vom US-Verteidigungsministerium ins Leben gerufenen Arpanet begann bis zur Gestaltung der eigenen Homepage reichen die Themen.
Klar strukturiert wie das ganze Buch widmen sich die einzelnen Kapitel außerdem den nötigen PC-Grundkenntnissen und den technischen Voraussetzungen eines internettauglichen Computers, der Wahl des richtigen Providers, der nötigen Software zum Browsen, E-Mail-Schreiben, Chatten und den Download von Dateien aus dem Web (etwa von MP3-Music-Files). Ein eigenes Kapitel ist dem Usenet und den Umgangsformen in der Welt dieses größten Pinboards im Netz gewidmet. Abgerundet wird das Ganze am Ende durch einen Ausflug in das WAP, das Internet für das Handy also, einer Liste mit nützlichen Links und einer mit Worterklärungen der wichtigsten Begriffe. --Alexa d'Huegel
Der Autor über sein Buch
... und mehr(Klappentext) "Alle sind drin - im Internet. Wenn du auch mitreden möchtest, ist dieses Buch genau das Richtige für dich. Es bietet alle wichtigen Informationen rund ums Internet: Die geeignete Software, günstige Provider, verschiedene Suchmaschinen und clevere Surftricks werden vorgestellt.
Außerdem gibt's viele tolle Tipps zum E-Mailen und zu MP3. Natürlich findest du auch nützliche Hinweise zu Spartarifen und zur Sicherheit im Netz. Nach einem Crash-Kurs in HTML kannst du sogar deine eigene Homepage erstellen.
So eroberst du die ganze Welt des World Wide Web!"
(Über die Autorin) Carola Heine, Jahrgang 1966, lebt als freie Autorin in Düsseldorf und im Internet. Bereits ihr erster Roman in 1997 war eine Cybernovelle rund um das Internet. Inzwischen konzentriert sie sich auch beruflich auf der PC- und Multimedia-Branche. Privat engagiert sie sich seit über einem Jahrzehnt für das Kinderpsychiatrie-Projekt "Reif für die Klapse"
Leseprobe: WILLKOMMEN IN DER WELTWEITEN VERNETZUNG
Alle sind sie "drin". Jeder deiner Freunde verschickt E-Mails. Der Mensch von heute surft täglich im Internetauf der Suche nach Informationen und Unterhaltung. Viele Schulen, die meisten Fernsehsendungen und sogar einige Haustiere haben eine eigene Homepage. Kein Wunder also, dass du endlich auch online gehen willst. Aber wo fängt man an, wenn man in das größte Computernetz der Welt einsteigen will? Ganz einfach: Mit diesem Buch.
Hier habe ich für dich zusammengetragen, was du wissen solltest, um dich im Internet zurechtzufinden. Das ist kein Problem für jemanden, der täglich bis zu zehn Stunden an der Leitung hängt, beruflich und privat: Schon seit 1994 bin ich als aktive Userin in der virtuellen Welt unterwegs - lange bevor Zugänge und Software für fast jeden erschwinglich wurden. So eine Liebe zum Netz musst du ja nicht gleich entwickeln, es kann allerdings nicht schaden, sich online etwas auszukennen. Natürlich kann ich hier nicht jedes Web-Thema detailliert und mit Anleitungen abhandeln: Das würde eine Bibliothek füllen, nicht nur ein Buch! Aus diesem Grund habe ich in den einzelnen Kapiteln viele Hinweise eingefügt, wo du im Internet weitere Informationen zu den Themen findest, die dich vielleicht ganz besonders interessieren.
Und jetzt kann ich dich nur noch bitten, dich anzuschnallen und mit mir mit Volldampf durch dieses Einsteigerbuch zu surfen. Viel Spaß!
DIE GESCHICHTE DES INTERNETS
Das Internet, inzwischen ein Unterhaltungs- und Informationsmedium für die breite Masse, ist ursprünglich zu militärischen Zwecken entwickelt worden und hat sich dann rasant weiter entwickelt. Als alles anfing, hat sich niemand träumen lassen, dass die ganze Welt sich mal dort tummeln würde. Das erste kleinere Netz, sozusagen die Urgroßmutter des heutigen Internet, hieß ARPANet und wurde gegen Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts in Amerika entwickelt.
Erst gab es einzelne Computer. Daten wurden zwischen ihnen ausgetauscht, anfangs noch mühselig mit Magnetbändern oder Lochstreifen, in die Muster gestanzt wurden, damit man sie zu einem anderen Computer tragen und wieder auswerden konnte. Dann erfand man zur Vereinfachung und Beschleunigung Verbindungen zwischen den Computern: Netzwerke, in denen ein großer Computer - ein Server - die Daten sammelte und alle Anwender arbeiteten damit, indem die kleinen Computer mit dem großen Zentralrechner verbunden wurden.
(Lustige Zeichnungen, viele Adressen von Internetseiten, ein Stichwortverzeichnis und begleitende Worterklärungen ergänzen diesen locker und verständlich geschriebenen Info-Guide für Menschen ab 12.)