Weil sie eine Frau ist, nicht unattraktiv dazu, erhält Ines Miltenberg überraschend eine Assistentenstelle bei Gernot Gräber, einem rennomierten Professor. Nicht jedoch weil der ihr an die Wäsche will, vielmehr versucht er so, den Gerüchten über seine Homosexualität den Boden zu entziehen. Ines gerät in die Intrigenküche am Lehrstuhl und ihre wissenschaftliche Karriere scheint gefährdet.
Ein locker geschriebener Abriss über den Unialltag hinter den Kulissen. Interessant las sich die Geschichte der konkurrierenden Professoren am Institut. Dagegen fand ich das Getue um den ach so schweren Stand der Frauen in der Wissenschaft maßlos übertrieben.
Die Hauptfigur Ines war mir nicht wirklich sympatisch, zu zickig, zu sensibel, zu schnell beleidigt.
Dennoch nettes Lesevergnügen, gerade für Leute, die den Insitutsalltag selbst erleben oder erlebt haben.