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Das Imperium der Schande: Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung Broschiert – 15. Januar 2007

48 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: Pantheon Verlag; Auflage: 4 (15. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570550192
  • ISBN-13: 978-3570550199
  • Originaltitel: L'empire de la honte
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 2,8 x 20,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 690.938 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jean Ziegler will unsere Aufmerksamkeit einmal auf ein anderes Imperium lenken, als das, welches die USA derzeit aufzurichten versuchen, nämlich auf das, welches nach seinem Dafürhalten die Welt nach seiner Überzeugung schon längst nach seinen alleinigen Regeln beherrscht: das Imperium der großen, transnationalen Konzerne. Und eben die macht er deshalb auch verantwortlich für die Unterdrückung, die Armut und den Hunger in der Welt.

Der Autor geißelt dieses Imperium der Schande in dem unvergleichlich harschen Ton, den wir von ihm schon aus seinen vorherigen Veröffentlichungen wie Wie kommt der Hunger in die Welt oder Die neuen Herrscher der Welt kennen. Auch diesmal wird man schwerlich einen Zwischenton finden: Gut oder böse – allein in diese Kategorien sortiert Ziegler die global agierenden Wirtschaftslenker ein. Das heißt: Eigentlich sind sie alle böse, weil in dem Weltmarkt, der nach den Spielregeln funktioniert, wie sie heute nun mal zu gelten scheinen, wohl nur die Bösen zum Zuge kommen. Und die sind getrieben von nichts als ihrer Gier: "Der einzige Antrieb dieser neuen Feudalherren ist die Anhäufung größtmöglicher Profite in möglichst kurzer Zeit, die kontinuierliche Ausdehnung ihrer Macht und die Beseitigung jedes sozialen Hindernisses, das sich ihren Dekreten widersetzt."

Ziegler, immerhin Sonderbeauftragte der UNO für das Recht auf Nahrung, ist ein honoriger Mann, auch wenn man ihn in der Schweiz wegen seiner in Die Schweiz wäschst weißer erhobenen Vorwürfe auch schon mal wegen Landesverrats ins Gefängnis stecken wollte. Was bereits für seine ätzende Generalkritik am Schweizer Finanzsystem galt, gilt auch für Das Imperium der Schande: Trotz aller Vorbehalte, die man gegenüber der Art und Weise haben mag, wie Ziegler seine Kritik vorträgt -- in der Grundsubstanz ist sie leider nicht ganz unberechtigt. Auseinandersetzen sollte man sich mit ihr deshalb allemal! -- Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.« (Jean Ziegler)

"Ziegler sagt unbequeme Wahrheiten, die besonders in den reichen Ländern nicht gern gehört werden." (Süddeutsche Zeitung)

»Jean Ziegler ist ein engagierter Streiter gegen die Exzesse kapitalistischer Gewinnsucht, ein Aufklärer und Provokateur zugleich.« (Hans Koschnik)

»Eine wütende Anklageschrift, die (...) auf überkommene kommunistische Therapien verzichtet, stattdessen lieber auf die Ideale der Aufklärung pocht.« (Handelsblatt)

»Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler greift die Beutejäger des globalisierten Kapitals scharf an – und ruft zu einer weltweiten Gegenbewegung von unten auf.« (taz)


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

69 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Engel am 23. Dezember 2006
Format: Broschiert
Jean Ziegler schafft es, seine LeserInnen in die Welt der Politik und Wirtschaft zu entführen und Ihnen zu erklären, wie es dazu kommen konnte, dass wir - global betrachtet - nicht solidarisch miteinander leben, sondern trotz optimaler Versorgung mit Lebensmitteln andere Menschen krepieren lassen. Zugleich zeigt er Ansätze auf, wie es (noch) möglich ist, das Ruder herumzureißen - mir ist das Buch unvergesslich und ich halte es für einen großen Gewinn! Wer Ziegler im übrigen vorwirft, er polemisiere, der verkennt, dass er nur die Realität beschreibt - die ihrerseits manchmal so unglaublich ist, dass sie einem auf den ersten Blick wie eine Übertreibung erscheint.
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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andrea Hahn am 20. Februar 2007
Format: Broschiert
Sind wir wirklich zu viele auf der Welt? Namhafte Fachleute betonen, es gibt genug Nahrung und Wasser für die gesamte Bevölkerung von sechs Milliarden und mehr. Aber das Problem liegt eben NICHT, wie immer behauptet wird, in der Verteilung, sagt Jean Ziegler. Sondern in der Ideologie. In anderen Worten, Hunger und Verschuldung auf der Welt sind gewollt. Gewollt von den multinationalen Konzernen, deren einziges Interesse darin liegt, Profit zu häufen (gerne unter Hinweis auf die soziel Verantwortung den eigenen Mitarbeitern gegenüber). Der renommierte Schweizer Globalisierungsgegner bezeichnet Auslandsverschuldung und Hunger als die beiden Massenvernichtungswaffen gegen die Völker der Dritten Welt. Am Ende der Lektüre weiss man sehr viel mehr über die Strategien, die angewendet werden müssten, um Schulden und Hunger zu bekämpfen. Aber man ist skeptischer als je zuvor, dass diese Strategien jemals auf zwischenstaatlicher Ebene relevant werden. Die Macht der Konzerne ist zu groß.
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51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT am 22. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Jean Zieglers Streitschrift "Das Imperium der Schande" ist meines Erachtens sehr viel besser als das Vorgängerbuch "Die neuen Herrscher der Welt ...". Zieglers philosophisches Fundament für seine Betrachtungen sind die Schriften der Anführer der Französischen Revolution sowie der Marxismus. Diese Ideologien von einer gerechten Welt stehen im diametralen Gegensatz zur heutigen vorherrschenden neoliberalen Lehre der Weltmärkte.
Ziegler analysiert einmal nicht gross die Mechanismen der globalisierten Wirtschaft, sondern er beschreibt, wie es zur Verschuldung der Dritten Welt kommt, die Rolle der Länder der Ersten Welt sowie die Rolle von multinationalen Konzernen. Anschaulich schreibt Ziegler über die Zustände und den Hunger in der Mongolei, in Äthiopien und Brasilien. So zeigt er etwa auf, dass der brasilianische Präsident und Hoffnungsträger Lula in einem unlösbaren Dilemma steckt. Ihm fehlt das Geld, um die versprochenen Sozialprogramme durchzuführen, da er einen beträchtlichen Teil der Staatseinnahmen für den Schuldendienst braucht. Die reichen Länder sind somit sehr direkt schuld, dass in der Welt Hunger herrscht. Dabei blendet Ziegler nicht aus, dass auch korrupte einheimische Politikerkasten sich am Vermögen der ärmsten Länder bereichern.
Zudem zeigt Jean Ziegler am Beispiel des schweizerischen Nahrungsmittelmulti Nestlé die Rolle von transnationalen Gesellschaften und deren Einfluss auf die Regierungen von Nationalstaaten. Regierungen sind heutzutage durch Grosskonzerne erpressbar geworden. So heisst es, entweder gehen die Steuern runter oder wir machen den Standort dicht, mit der Folge von Hunderten oder Tausenden von Arbeitslosen.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von weisserstier am 6. Juni 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Jan Ziegler deckt in diesem Buch die grausamen Machenschaften der grossen Weltkonzerne auf, wie diese die verschuldeten Entwicklungsländer in noch tiefere Not drängen. Auf Kosten weniger reicher Menschen müssen tausende andere in den armen Ländern sterben. Sie setzen sich über alle Gesetze und Abkommen der Länder hinweg und sind die neuen dunklen Fürsten dieses Globus. Wer sich ihnen in den Weg stellt wird mit mehr oder weniger subtilen Mitteln gefügig gemacht oder zur Seite geräumt. An diesem Spiel wirken auch die internationalen Organisationen wie WTO, IWF und WHO entscheidend mit. Man sieht wenig Chancen, dass der Teufelskreis und die Todesspirale unterbrochen werden können.

Durch seine Funktion als UNO-Sonderberichterstatter hält man Jean Zieglers Einblicke in die internationalen Machenschaften durchaus glaubwürdig und man erkennt die beängstigenden Tendenzen, die auch in Europa nicht Halt machen. Ein Kritikpunkt: von Seiten der angegriffenen Konzerne hätten mich die Gegenargumente interessiert, doch diesem ist in diesem Buch kein Raum gegönnt.
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55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Pyrrhon am 9. März 2008
Format: Broschiert
Anspruchsvolle Auseinandersetzung mit den "Kosmokraten" der Welt, den Ursachen der globalen Armut und der beginnende Widerstand dagegen. Teilweise beklemmende Wahrheiten, die einem gelegentlich auch die Wut hochtreiben. Interessante Zahlen zur Weltökonomie. Ziegler nennt die vermeintlichen Ursachen der Armut und des Hungers in der Dritten Welt beim Namen: die unermeßliche Profitsucht der Großkonzerne, der Industrieländer, unsere eigene! Dafür gehen täglich hunderte Menschen zu Grunde, dass einige wenige in unvorstellbarem Luxus leben können. Sagt Ziegler.

Er sagte auch unlängst in einem ORF-Interview, dass man "die Spekulanten" aufhängen sollte! Aufruf zum Mord - im ORF unwidersprochen! "Die Spekulanten" - das sind jene Menschen, von denen wir alle leben. Sie stellen ihr Kapital, ihre Ersparnisse auf eigenes Risiko der Wirtschaft zur Verfügung, sichern damit Arbeitsplätze, Fortschritt und Entwicklung.
Jeder jammert, wenn er eine zu kleine Pension bekommt - die Gier des kleinen Mannes! - aber wenn niemand die Pensionsfonds kaufen will, wenn "die Spekulanten" aufgeknüpft sind? - wer soll das marode Pensionssystem finanzieren?

Kurz und gut: klassische Kapitalismuskritik eines gealterten Marxisten; es beherrscht das Spiel auf der Neidorgel souverän.

Er belegt das mit einseitigen Zahlen, die betroffen machen sollen. Allerdings schafft Ziegler es oft und oft nicht, seine Kernaussage beim Kragen zu packen und festzuhalten und so schreibt er in konzentrischen Kringeln immer dasselbe: böser, böser Kapitalismus, harte, kalte Wirtschaft, böse, böse Konzerne.
Muss denn "die Wirtschaft" ständig wachsen?
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