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Das Imperium der Rinder: Der Wahnsinn der Fleischindustrie. Mit einem aktuellen Vorwort von Jeremy Rifkin
 
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Das Imperium der Rinder: Der Wahnsinn der Fleischindustrie. Mit einem aktuellen Vorwort von Jeremy Rifkin [Taschenbuch]

Jeremy Rifkin , Waltraut Götting
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 281 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (28. März 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593368064
  • ISBN-13: 978-3593368061
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 15,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 649.724 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

05.02.2001 / Der Spiegel: Trommelfeuer der Hufe "Das Buch löste in Amerika einen wütenden Schlagabtausch zwischen Rinderbaronen, Hardcore-Vegetariern und Öko- Aktivisten aus."

17.04.2001 / Süddeutsche Zeitung: Hier spricht ein Feind des Fleisches "Rifkin zeigt die Zusammenhänge zwischen dem appetitlichen Braten im Supermarkt und den unappetitlichen Bedingungen seiner Produktion."

08.05.2001 / Hamburger Abendblatt: Rinderhaltung als globale Bedrohung "Rifkin beschreibt den 'Rinderwahnsinn' des Massengeschäfts mit Rindern."

02.07.2001 / Frankfurter Rundschau: Hufspuren "Überraschend für die, die Jeremy Rifkin nur als Autor von 'Access' kennen, trat er mit diesem anderen Buch bereits 1992 erstmals an, seine Sympathie mit dem Tier in Worte zu fassen. In äußerst wohlgesetzte Worte. Wie man so lebendig die (Kultur)Geschichte der Kuh erzählen kann, ist schon an sich bewundernswert."

Kurzbeschreibung

Seit alters her ruht die westliche Zivilisation auf den Rücken der Rinder. Sie wurden gemolken, geschlachtet, gehäutet, ins Joch gespannt und angebetet. In der modernen Massenviehzucht hat das fatale Konsequenzen für die Umwelt und unsere Gesundheit. BSE ist nur die Spitze des Eisbergs. Jeremy Rifkins exakt recherchiertes Buch deckt die ganze Tragweite der Missstände auf. Es ist ein engagiertes Plädoyer für einen neuen Umgang mit Umwelt und Ernährung.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "camier2"
1986 wurde die bovine spongiforme Enzephalopathie, kurz BSE, zum ersten Mal bei britischen Rindern nachgewiesen. Jeremy Rifkin, Vorsitzender der amerikanischen Verbraucher- und Umweltschutzorganisation „Foundatation on Economic Trends“, forderte 1993 die US-Ernährungsbehörde auf, die Verfütterung von Rindfleisch- und Schafproteinen an Rinder zu verbieten, um eine massenhafte Infizierung zu verhindern. Es dauerte vier Jahre, bis die Food and Drug Administration seine Forderungen umsetzte. Die amerikanische Behörde ist nicht die einzige, die die Bedrohung des Rinderwahnsinns unterschätzt hat. Erst heute ergreift Europa drastische, teils umstrittene Maßnahmen, um der Ausbreitung von BSE entgegenzutreten.
Mit der amerikanischen Originalausgabe „Beyond the Beef. The Rise and Fall of the Cattle Culture“ legte Jeremy Rifkin bereits 1992 Ursachen und Folgen des gesellschaftlichen und industriellen Rinderwahnsinns offen. Er spannt einen Bogen von der mythologischen Verklärung des Rinderkultes bis zu den Auswirkungen der industrialisierten Rinderwirtschaft: Der engagierte Umweltschützer veranschaulicht den Zusammenhang zwischen der Wohlstands-Fleischübersättigung einerseits und der Hungersnot andererseits, beschreibt die globalen Umweltschäden durch den zunehmenden Bedarf an Weideflächen und untersucht den noch immer verbreiteten sozialen Status des Rinderverzehrs.
Das Rind zeigt sich als Cadillac unter den Weidetieren: Hohes gesellschaftliches Prestige, aufwendiger Unterhalt und ebenso so dramatische Nebenschäden. Die zusammengetragenen Erkenntnisse sind im Einzelnen bekannt. Aufschlussreich ist ihre Bündelung, die verdeutlicht: BSE ist kein unerklärliches Phänomen, sondern die systemimmanente Spitze eines Eisbergs.
In der zum BSE-Skandal neu aufgelegten deutschsprachigen Ausgabe geht Rifkin im Vorwort auf die aktuelle Situation in Europa ein. Die umfassend recherchierten Fakten hat er seit der ersten Auflage zwar nicht aktualisiert, aber sie haben größtenteils nichts an Aussagekraft verloren. Bei entscheidenden Fragen – beispielsweise das Ausmaß des Fleischkonsums – wären neue Zahlen jedoch angemessen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Visionär Jeremy Rifkin warnt schon seit Jahren vor den verheerenden Folgen des modernen Rindfleischwahns. Er beschreibt in spannendster Art und Weise das Imperium der Rinder (Mafia der Fleischproduzenten) gespickt mit notwendigen und erschreckenden Hintergrundinformationen (fehlende Hygiene und Lebensmittelkontrollen). Die steten Quellenhinweise sind etwas störend, aber man gewöhnt sich daran....

Die westliche Zivilisation ruht seit hunderten von Jahren auf den Rücken der Rinder. Sie wurden gemolken, geschlachtet, gehäutet aber auch angebetet und vergöttert. Die moderne Massenviehzucht hat fatale Konsequenzen für unsere Gesundheit und die Umwelt. Rifkin beleuchtet auch die schleichende Veränderung der Pflanzenwelt unseres Planeten während den vergangenen Jahrhunderten - verursacht durch das Unwissen des Menschen bzw. den Export und Zucht der Rinder in alle Kontinente.

BSE ist nur die Spitze des Eisbergs. Dieses Buch deckt die ganze Tragweite der Missstände der Industrialisierung und Massenzucht auf. Es ist ein engagiertes Plädoyer für einen neuen Umgang mit Umwelt und Ernährung - ein Muss für Alle denen unser Planet am Herzen liegt.

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