Dieses Buch ist eine wirklich gute Einführung in die Abhandlungen des Sigmund Freund. Es enthält, glücklicherweise, keine Briefwechsel und auch keine Memoiren. Stattdessen ist gliedert sich diese Buch nach den verschiedenen Grundbegriffen der Metapsychologie und ist durchaus so geschrieben, dass auch jemand ohne Vorkenntnisse einen Mehrwert aus diesem Buch ziehen kann. Das Niveau des Buches steigt jedoch relativ stetig an. Auf die anfangs eingegangen Begriffe wird später stets wieder verwiesen. Es macht also, zumindest für Laien durchaus Sinn, dieses Buch von vorne nach hinten zulesen. Ich denke dieses Buch eignet sich sowohl für Studienbeginner als auch für den interessierten Leser. In diesem Buch werden zunächst Grundbegriffe wie das Bewusste und das Unbewusste erklärt und zum Teil auch recht anschaulich erläutert. Anschließend wird mit den behandelten Grundkenntnisse auf bestimmte Prinzipien wie das Lustprinzip eingegangen. Außerdem kann man sich auf interessante Themen wie Traumdeutung, Triebe und Unlust freuen. Dabei werden auf die verschiedenen Aspekte der Auslegung besonderen Wert gelegt. Die einzelnen Aspekte werden oft mit anschaulichen Beispielen insbesondere aus der Kindeserziehung oder aus der Fauna erläutert. Erwähnenswert ist auch die Darstellung verschiedener psychischen Krankheiten, wie etwa verschiedene Depressiva. Auch der Sex kommt in diesem Buch nicht zu kurz. Es werden sowohl der Fetisch als auch Sado- und Masochistische Veranlagungen diskutiert.
Insgesamt ein lohnenswertes Buch, welches ich hiermit weiterempfehlen möchte.