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Das Hotel am See: Roman Taschenbuch – 4. Februar 2004

31 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 464 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (4. Februar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 344243761X
  • ISBN-13: 978-3442437610
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 399.342 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Klappentext

"Martha Grimes versteht es wie nur wenige Autorinnen, Stimmungen und Gefühle heraufzubeschwören. Und es gelingt ihr immer wieder auf verblüffende Weise, eine höchst raffinierte Geschichte zu entwerfen, die sie ebenso raffiniert wieder auflöst!"
The Wall Street Journal

"Agatha Christie hat eine würdige Erbin."
Stern

"Martha Grimes ist reinste Poesie."
Patricia Cornwell -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Martha Grimes zählt zu den erfolgreichsten Kriminalautorinnen unserer Zeit. Sie wurde in Pittsburgh geboren und studierte an der University of Maryland. Lange Zeit unterrichtete sie kreatives Schreiben an der Johns-Hopkins-University. Mit ihren Inspektor- Jury-Romanen hat sie internationalen Ruhm erlangt. Martha Grimes lebt heute abwechselnd in Washington, D.C., und in Santa Fe, New Mexico.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Januar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Im Roman "Das Hotel am See" von Martha Grimes versucht die 12-jährige Emma Graham Licht in das Dunkel eines Unglücksfalles zu bringen, der vierzig Jahre zurückliegt und bei den meisten Personen bereits in Vergessenheit geraten ist. Emma erkennt den Zusammenhang zwischen diesem Fall und zwei Mordfällen aus der Gegenwart und beginnt zu forschen....
Dies ist kein "normaler" Krimi, wie man ihn gewohnt ist. Die Handlung schreitet sehr langsam voran, teilweise ist über längere Strecken scheinbar gar kein Vorankommen ersichtlich. Langweilig ist es aber trotzdem keinesfalls. Emma beschreibt dem Leser (sie spricht ihn direkt an) genau die Orte und Personen, aber auch ihre (Emmas)Beweggründe für ihre Handlungsweisen.
Viele Details haben mit der Geschichte an sich nichts zu tun, helfen dem Leser aber sehr, sich ein Bild von der Umgebung zu machen. - Der Leser fühlt sich direkt an die Handlungsorte versetzt.
Leider liefert dieses Buch keine Auflösung der Mordfälle. Es regt aber auf jeden Fall dazu an, sich auch noch mit der Geschichte zu befassen, nachdem man das Buch durchgelesen hat.
Fazit: Dies ist kein Buch für Leser, die einen aktionreichen Krimi erwarten. Leser, die eher die "leiseren Töne" bevorzugen, und sich auch für die Hintergrunddetails interessieren, werden von diesem Buch fasziniert sein!
Zwischenzeitlich ist "Cold Flat Junction" erschienen, die Fortsetzung zu "Das Hotel am See", bisher leider nur in englischer Sprache.
Ich warte sehr gespannt auf die deutsche Übersetzung!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 11. Februar 2004
Format: Taschenbuch
Stellen Sie sich vor, eine etwas altkluge Zwölfjährige erzählt Ihnen von einem alten Hotel, in dem sie mit ihrer Mutter lebt und das an einem kleinen, unscheinbaren See liegt. Gäste bleiben weitgehend aus, und weil das Mädchen wie jede ihres Alters ja irgendwie die ganze Welt gegen sich hat, nimmt sie sich die Zeit, einer vierzig Jahre zurückliegenden Tragödie nachzuspüren: damals ertrank ein gleichfalls zwölfjähriges Mädchen im Spirit Lake.
Stellen Sie sich nun vor, Martha Grimes, von der Sie bisher lediglich die "Inspektor-Jury"-Romane gelesen haben, hat diese Erzählung geschrieben: was denken Sie jetzt? "Unglaubwürdig"? "Beides geht nicht"? Das Sprüchlein vom Schuster und seinen Leisten? - Mir hat es sehr gut gefallen, und auch ich kenne die Jury-Krimis. Es gibt, das nur nebenbei, noch ein weiteres, was man als Frau Grimes' "Kontrastprogramm" bezeichnen könnte: "Was am See geschah" (die Titel gleichen sich sehr; wer läßt sich sowas eigentlich immer einfallen?!).- In "Das Hotel am See" (OT: Hotel Paradise, nach dem großmütterlichen Familiennamen der Ich-Erzählerin) gefiel mir nicht so gut, wie altklug und geistig reif die Zwölfjährige manchmal wirkt, aber es ist für einen Erwachsenen und auch als Schriftstellerin sicher nicht leicht, sich in dieses Alter hineinzuversetzen ... auch zählen zu Emmas Bekannten und Verwandten gern etwas zweidimensionale, typenhafte Charaktere, aber die wirken deswegen nicht uninteressant oder gar unsympathisch. Das größte Kunststück gelingt M. Grimes - wie ich finde - damit, eine unglaublich geheimnisvolle Stimmung zu schaffen, die von dem kleinen See und dem leerstehenden Haus an seinem Ufer ausgeht.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 4. Dezember 2000
Format: Taschenbuch
Natürlich ist das Buch für diejenigen Martha-Grimes-Leser, die bisher nur die Inspektor-Jury-Romane gewohnt waren (ich gehöre auch dazu), erstmal eine kleine Überraschung, aber , wie ich finde, durchaus eine positive. Wer hier Action und und das große Morden erwartet, kommt allerdings nicht auf seine Kosten. Schön sind hier die leisen Töne, die psychologische Seite und einmal mehr zeigt sich, daß Martha Grimes es versteht, ihren Figuren Leben einzuhauchen, sie mit ihren liebenswerten kleinen Fehlern darzustellen. Ein etwas anspruchsvollerer Lesegenuß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Critic am 9. Dezember 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
... Martha Grimes gut daran getan, dieses Buch unter einem Pseudonym erscheinen zu lassen. Und vielleicht wären ihr dann all die nöligen Kommentare "buh, kein Jury" und "nee, kein Krimi" erspart geblieben. Und vielleicht wäre es dann für viele Leser leichter gewesen, sich von ihrer Erwartungshaltung zu verabschieden und das Buch als das zu lesen, was es ist: als Geschichte. Wobei der Verlag mit dem Klappentext zusätzlich eine Erwartung schürt, die dieses Buch gar nicht erfüllen kann oder will.

Nein, es ist kein Krimi, kein Jury-Roman und kein whodunit, sondern die Geschichte eines kleinen Mädchens, das den Sommer im Hotel seiner Mutter in einer amerikanischen Kleinstadt verbringt, mehr oder weniger, von Küchen- und Servierpflichten abgesehen, sich selbst überlassen. Sicher ein Grund, warum sich Emma so sehr für ein Mädchen interessiert, das vor vielen Jahren tot im See gefunden wurde. Und auf Emmas Suche nach der Wahrheit, nach der Geschichte der Toten, lernen wir die halbe Kleinstadt kennen. Skurrile Gestalten, die so liebevoll und plastisch geschildert werden, dass sie mir im Laufe des Buches alle sehr ans Herz gewachsen sind. Wie ein Kaleidoskop breitet Grimes eine Welt aus, in die man eintauchen kann, in der man versinken kann. Ein Universum im Universum.

Für ihr Alter wirkt die zwölfjährige Protagonistin sehr reif und verständig, was wohl oft altklug fehlgedeutet wird. Aber nach allem, was man über Emmas Kindheit erfährt, wird sehr deutlich, dass ihr nichts anderes übrig blieb, als in vielen Facetten ihrer Persönlichkeit schnell erwachsen zu werden. Martha Grimes gelingt dieser Spagat unglaublich gut.
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