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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Random House Audio; Auflage: ungekürzte Lesung (29. Oktober 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3837119386
  • ISBN-13: 978-3837119381
  • Größe und/oder Gewicht: 13 x 3,5 x 13,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (141 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 90.846 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Irving wurde 1942 in Exeter in New Hampshire geboren. Als Berufsziele gab er schon sehr früh an: Ringen und Romane schreiben. Irving lebt und schreibt heute abwechselnd in New England und Kanada.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Leben, beobachtet mit so viel Phantasie und phantastischer Vorstellungskraft, daß es einen magisch in den Buchstabenstrudel zieht. Wie wenn man im Kino nach einer amerikanischen Schnulze benommen sitzen bleibt und nicht will, daß sie einen in die Wirklichkeit entläßt, so klebt man nach 600 Seiten Irving an den letzten Silben fest und will die Figuren nicht ihrem Leben überlassen. Mit Irving war man in New Hampshire, Wien, New York - und kehrt zum Schluß wieder an den Ausgangsort zurück, man hat Zeiten durchstreift und Generationen überflogen - und fühlt sich wie zu Hause. Ist das vielleicht Kitsch? Nein, nur Seelenbalsam." (Tages-Anzeiger)
"Irrsinnig komisch, meisterhaft erzählt, bezaubernd; als ob die Brüder Grimm und die Marx Brothers beschlossen hätten, gemeinsam einen draufzumachen." (The New York Times)
"Nur hierzulande will dieser wüste, zwerchfellerschütternde 600-Seiten-Roman voller Aberwitz und Verrücktheiten, grotesker Sexszenen und schwüler Gefühlsburlesken, dieser raffinierte, artifizielle Ver- und Entwicklungsroman auf keinem vorderen Hitlistenplatz landen - meiner Meinung nach völlig unerklärlich, insbesondere, wenn man sieht, wer bei uns die Sellerlisten anführt ..." (Lui Deutschland)
"John Irving hat in seinem Roman eine eigene Ausdrucksform gefunden, die in einer merkwürdigen Schwebe zwischen den verschiedensten Elementen vom Märchen bis zum Slapstick, von Literatur bis Pop das Realistische verfremdet und stets neue erzählerische Überraschungsmomente präsentiert." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Eine üppig wuchernde Phantasie treibt skurrile Blüten, ein ausuferndes Bilderbuch, wild fabulierend und von köstlicher Ironie durchsetzt." (Der Tagesspiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Irving, 1942 in Exeter, New Hampshire, geboren, lebt im südlichen Vermont. Seine bisher zwölf Romane wurden alle Weltbestseller und in 35 Sprachen übersetzt, vier davon wurden verfilmt. 1992 wurde Irving in die National Wrestling Hall of Fame in Stillwater, Oklahoma, aufgenommen, 2000 erhielt er einen Oscar für die beste Drehbuchadaption für seinen von Lasse Hallström verfilmten Roman Gottes Werk und Teufels Beitrag. 2013 erhält er die weltweit wichtigsten Auszeichnungen für seine Darstellung von sexueller Toleranz und Gleichbehandlung in seinem literarischen Werk.

Rufus Beck ist als Hörbuchsprecher vor allem durch „Harry Potter“ populär geworden. Für die Interpretation hat er vier Goldene und vier Platin Schallplatten sowie 2008 den Publikumspreis (HÖRkulino) bekommen. Als Schauspieler kennt man ihn aus „Die Wilden Fußball Kerle“ als Trainer Willy und in „Der Räuber Hotzenplotz“ als Zauberer Zwackelmann.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Antje Burkert am 16. Mai 2004
Format: Sondereinband
Ein echter Irving durch und durch!
In diesem Roman kreiert Irving eine außergewöhnliche Familie und begleitet ihre merkwürdige Reise durchs Leben. Hinter jeder Seite versteckt sich eines von Irvings zierlichen Details, mit denen man - obwohl Irving-erfahren - niemals rechnen würde. Man verschlingt die Seiten, saugt Charaktere und ihre Geschichten begierig auf und findet sich an den bizarrsten und dadurch so eindrucksvollen Schauplätzen wieder.
Über den Inhalt möchte ich nur so viel verraten, dass Irving wohl eines jeden Wunsches, in einem Hotel zu Hause zu sein, ausspinnt. Auch nimmt er wieder die Verbindung zu Europa, genauer zu Wien auf, das zwar in Irvings Romanen nie besonders vorteilhaft getroffen wird, aber wer schon mal eine längere Zeit in Wien gelebt hat, erkennt, dass er nur die Wahrheit abbildet. Interessant an diesem Wien-Aspekt finde ich, zu sehen, wie Europa in den Augen/ Romanen von Amerikanern dargestellt wird.
Erstklassiger Autor und ein toller, leicht zu lesender Roman! Auf jeden Fall ein Muss für jeden Irving-Fan, aber auch ein toller Sommerroman für jeden Irving-Neuling.
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51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Lüth am 31. Januar 2003
Format: Sondereinband
"Kummer schwimmt immer oben." Diesen Satz aus Irvings Meisterwerk "Das Hotel New Hampshire" werde ich wohl nicht mehr vergessen. Wie überhaupt die Form des Romanes mindestens eben so wichtig ist wie der Inhalt; da wirken Sätze wie in Stein gehauen, für die Ewigkeit fest gehalten. Und dabei nicht gestelzt, nicht aufgesetzt, nicht Selbstzweck. Fran und Frank, Lilly und Kummer, der Bär, der eigentlich eine Frau ist - Figuren bevölkern diesen Roman, die typisch sind für Irving, seinem ureigenen Kosmos zu entspringen scheinen. Tabus gibt es nicht, und doch auch keine Sensationshascherei. Irving ist präzise in der Figurencharakterisierung, aber er versteht es, der ganzen Geschichte einen märchenhaften Zug zu verleihen. Es entstand pure Poesie, in der trotzdem schreckliche Dinge geschehen und auch unglaubliche. Natürlich will ich nicht zu viel verraten, also beende ich meine Rezension mit einem kurzen Fazit: DAS GANZE LEBEN IN EINEM BUCH. Und Sätze, die man nicht mehr vergisst.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von tabula_rasa2605 am 24. April 2008
Format: Sondereinband
Erzählt wird die ereignisreiche Geschichte der Familie Berry aus dem kleinen Örtchen Dairy in Maine. Diese besteht neben den Eltern aus 5 Geschwistern: dem Ältesten, in seiner Jugend eher unbeliebten Frank, daneben die bildhübsche Franny, hinter der die gesamte männliche Hälfte der Schule her ist. Der Mittlere in der Reihenfolge ist John, der Ich-Erzähler, der mehr als nur die übliche geschwisterliche Zuneigung zu seiner älteren Schwester hegt, außerdem noch Lilly, das zwergwüchsige, nachdenkliche Genie der Familie und schließlich Egg, bei dem die Geschichte leider schon endet, bevor man ihn richtig kennen lernen konnte. Darüber hinaus gibt es noch allerlei Irving-typische, skurrile Nebenfiguren, wie Iowa-Bob, den sportbegeisterten Großvater, Kummer den Familienhund, der seine Darmtätigkeit nicht mehr unter voller Kontrolle hat, deshalb sogar eingeschläfert werden muss und dennoch auch viele Jahre nach seinem Tod noch sehr lebendig ist, und natürlich dürfen auch in diesem Buch die obligatorischen Bären nicht fehlen, ganz egal, ob diese tatsächlich tierisch sind oder nur als Maske dienen.
Die spontane Idee des Vaters, aus einem heruntergekommenen, ehemaligen Mädcheninternat ein Hotel zu machen, durchzieht die kommenden Jahrzehnte der Familie, die sie in der Zwischenzeit für einige Jahre nach Wien verschlägt, wo unter anderem die lauteste Hure der Stadt wie auch einige hirnlose Revolutionäre ihre Wege kreuzen.
Dass die Familie auf all diesen (Irr-)Wegen nicht von Schicksalsschlägen verschont bleibt, aber dennoch nie auseinander bricht, kann man sich bei John Irving auch gar nicht anders vorstellen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Claudia Siemer am 20. September 2006
Format: Sondereinband
Seit beinahe zwei Jahren ist dieses Buch unangefochten auf Platz 1 meines persönlichen Best-Book-Rankings.

Dies ist die Saga der Familie Berry, die im Laufe der Jahre drei Hotels besitzen und bewohnen, sowohl in Neuengland wie auch in Wien. Es geht um die großen Themen Liebe und Tod, dies allerdings im Rahmen einer skurrilen Geschichte zwischen Inzest und Zwergen, verschiedenen Bären, einem ausgestopften Hund, Terroristen, Nutten, Blindheit und der allgemeinen Jagd nach den verborgenen Zielen im Leben ihren Platz finden.

Der Erzählstil gewohnt fließend, detailreich und typisch Irving. Die Sprache ist mitunter recht deftig, trifft jedoch ohne Umschweife den Kern der Sache und passt nahtlos zu den beschriebenen Charakteren. Diese sind in ihrer Schrulligkeit, aber auch in ihrer Lebensnähe nicht mehr zu überbieten. Jedes einzelne Mitglied der Familie Berry wird ausführlich und tiefgründig beschrieben, und auch der Bär Susie, die Kommunisten und zahlreiche weitere (Neben-)Charaktere kommen nicht zu kurz.

Bei beachtlichen 600 Seiten zwischen den Buchdeckeln ist die Lesezeit weiß Gott nicht knapp bemessen - ich persönlich hätte jedoch einiges für eine Verlängerung gegeben ...

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!

PS: Bleib weg von offenen Fenstern!
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