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Das Hotel New Hampshire Sondereinband – 31. Dezember 1998

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Produktinformation

  • Sondereinband: 608 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 33. Aufl. (31. Dezember 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257211945
  • ISBN-13: 978-3257211948
  • Größe und/oder Gewicht: 11,4 x 3 x 18 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (142 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.513 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

John Irving wurde 1942 in Exeter in New Hampshire geboren. Als Berufsziele gab er schon sehr früh an: Ringen und Romane schreiben. Irving lebt und schreibt heute abwechselnd in New England und Kanada.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Leben, beobachtet mit so viel Phantasie und phantastischer Vorstellungskraft, daß es einen magisch in den Buchstabenstrudel zieht. Wie wenn man im Kino nach einer amerikanischen Schnulze benommen sitzen bleibt und nicht will, daß sie einen in die Wirklichkeit entläßt, so klebt man nach 600 Seiten Irving an den letzten Silben fest und will die Figuren nicht ihrem Leben überlassen. Mit Irving war man in New Hampshire, Wien, New York - und kehrt zum Schluß wieder an den Ausgangsort zurück, man hat Zeiten durchstreift und Generationen überflogen - und fühlt sich wie zu Hause. Ist das vielleicht Kitsch? Nein, nur Seelenbalsam." (Tages-Anzeiger)
"Irrsinnig komisch, meisterhaft erzählt, bezaubernd; als ob die Brüder Grimm und die Marx Brothers beschlossen hätten, gemeinsam einen draufzumachen." (The New York Times)
"Nur hierzulande will dieser wüste, zwerchfellerschütternde 600-Seiten-Roman voller Aberwitz und Verrücktheiten, grotesker Sexszenen und schwüler Gefühlsburlesken, dieser raffinierte, artifizielle Ver- und Entwicklungsroman auf keinem vorderen Hitlistenplatz landen - meiner Meinung nach völlig unerklärlich, insbesondere, wenn man sieht, wer bei uns die Sellerlisten anführt ..." (Lui Deutschland)
"John Irving hat in seinem Roman eine eigene Ausdrucksform gefunden, die in einer merkwürdigen Schwebe zwischen den verschiedensten Elementen vom Märchen bis zum Slapstick, von Literatur bis Pop das Realistische verfremdet und stets neue erzählerische Überraschungsmomente präsentiert." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Eine üppig wuchernde Phantasie treibt skurrile Blüten, ein ausuferndes Bilderbuch, wild fabulierend und von köstlicher Ironie durchsetzt." (Der Tagesspiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Irving, geboren in Exeter, New Hampshire, wußte als 19jähriger genau, was er wollte: Ringen und Romane schreiben; studierte an den Universitäten von New Hampshire, Wien und Iowa; nach seinem Erstling "Laßt die Bären los!", der "Wilden Geschichte vom Wassertrinker" und der "Mittelgewichts-Ehe" wurde er mit "Garp" und dem "Hotel New Hampshire" der erfolgreichste literarische Autor seiner Generation, was John Irving mit seinen beiden Romanen "Gottes Werk und Teufels Beitrag" und "Owen Meany" wieder eindrücklich bestätigte. "Rettungsversuch für Piggy Sneed" ist John Irvings erster Kurzgeschichtenband.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

51 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von R. Lüth am 31. Januar 2003
Format: Sondereinband
"Kummer schwimmt immer oben." Diesen Satz aus Irvings Meisterwerk "Das Hotel New Hampshire" werde ich wohl nicht mehr vergessen. Wie überhaupt die Form des Romanes mindestens eben so wichtig ist wie der Inhalt; da wirken Sätze wie in Stein gehauen, für die Ewigkeit fest gehalten. Und dabei nicht gestelzt, nicht aufgesetzt, nicht Selbstzweck. Fran und Frank, Lilly und Kummer, der Bär, der eigentlich eine Frau ist - Figuren bevölkern diesen Roman, die typisch sind für Irving, seinem ureigenen Kosmos zu entspringen scheinen. Tabus gibt es nicht, und doch auch keine Sensationshascherei. Irving ist präzise in der Figurencharakterisierung, aber er versteht es, der ganzen Geschichte einen märchenhaften Zug zu verleihen. Es entstand pure Poesie, in der trotzdem schreckliche Dinge geschehen und auch unglaubliche. Natürlich will ich nicht zu viel verraten, also beende ich meine Rezension mit einem kurzen Fazit: DAS GANZE LEBEN IN EINEM BUCH. Und Sätze, die man nicht mehr vergisst.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von tabula_rasa2605 am 24. April 2008
Format: Sondereinband
Erzählt wird die ereignisreiche Geschichte der Familie Berry aus dem kleinen Örtchen Dairy in Maine. Diese besteht neben den Eltern aus 5 Geschwistern: dem Ältesten, in seiner Jugend eher unbeliebten Frank, daneben die bildhübsche Franny, hinter der die gesamte männliche Hälfte der Schule her ist. Der Mittlere in der Reihenfolge ist John, der Ich-Erzähler, der mehr als nur die übliche geschwisterliche Zuneigung zu seiner älteren Schwester hegt, außerdem noch Lilly, das zwergwüchsige, nachdenkliche Genie der Familie und schließlich Egg, bei dem die Geschichte leider schon endet, bevor man ihn richtig kennen lernen konnte. Darüber hinaus gibt es noch allerlei Irving-typische, skurrile Nebenfiguren, wie Iowa-Bob, den sportbegeisterten Großvater, Kummer den Familienhund, der seine Darmtätigkeit nicht mehr unter voller Kontrolle hat, deshalb sogar eingeschläfert werden muss und dennoch auch viele Jahre nach seinem Tod noch sehr lebendig ist, und natürlich dürfen auch in diesem Buch die obligatorischen Bären nicht fehlen, ganz egal, ob diese tatsächlich tierisch sind oder nur als Maske dienen.
Die spontane Idee des Vaters, aus einem heruntergekommenen, ehemaligen Mädcheninternat ein Hotel zu machen, durchzieht die kommenden Jahrzehnte der Familie, die sie in der Zwischenzeit für einige Jahre nach Wien verschlägt, wo unter anderem die lauteste Hure der Stadt wie auch einige hirnlose Revolutionäre ihre Wege kreuzen.
Dass die Familie auf all diesen (Irr-)Wegen nicht von Schicksalsschlägen verschont bleibt, aber dennoch nie auseinander bricht, kann man sich bei John Irving auch gar nicht anders vorstellen.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Claudia Siemer am 20. September 2006
Format: Sondereinband
Seit beinahe zwei Jahren ist dieses Buch unangefochten auf Platz 1 meines persönlichen Best-Book-Rankings.

Dies ist die Saga der Familie Berry, die im Laufe der Jahre drei Hotels besitzen und bewohnen, sowohl in Neuengland wie auch in Wien. Es geht um die großen Themen Liebe und Tod, dies allerdings im Rahmen einer skurrilen Geschichte zwischen Inzest und Zwergen, verschiedenen Bären, einem ausgestopften Hund, Terroristen, Nutten, Blindheit und der allgemeinen Jagd nach den verborgenen Zielen im Leben ihren Platz finden.

Der Erzählstil gewohnt fließend, detailreich und typisch Irving. Die Sprache ist mitunter recht deftig, trifft jedoch ohne Umschweife den Kern der Sache und passt nahtlos zu den beschriebenen Charakteren. Diese sind in ihrer Schrulligkeit, aber auch in ihrer Lebensnähe nicht mehr zu überbieten. Jedes einzelne Mitglied der Familie Berry wird ausführlich und tiefgründig beschrieben, und auch der Bär Susie, die Kommunisten und zahlreiche weitere (Neben-)Charaktere kommen nicht zu kurz.

Bei beachtlichen 600 Seiten zwischen den Buchdeckeln ist die Lesezeit weiß Gott nicht knapp bemessen - ich persönlich hätte jedoch einiges für eine Verlängerung gegeben ...

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!

PS: Bleib weg von offenen Fenstern!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 30. August 1999
Format: Sondereinband
Der amerikanische Bestseller-Autor John Irving erzählt Geschichten. Und zwar solche, die die Bezeichnung Geschichte wirklich verdienen, die umfassend sind, komplex, ausführlich und doch nicht langweilig, lustig aber nicht lächerlich, die mal laut und mal leise und auch oft ernst sind. Kurzum: John Irving schreibt über das Leben, welches auch manchmal übertreibt. Auf die Familie von John Berry schlägt es ein, das Schicksal. Immer wieder mal hart und nie gerecht - und dennoch meistert die immer kleinere Familie alle Schicksalsschläge und Probleme - denn sie glaubt an die Zukunft und gibt die Hoffnung nie auf.
Ein unglaublicher Roman ist entstanden, der keine Sekunde langweilig ist, weil jeder sich ein bißchen darin wiederfinden kann. Der Traum vom eigenen Hotel, die Karriere als Schriftstellerin, der Kontakt zu Terroristen, Geschwisterliebe, Homosexualität, Freud und die Liebe zu Bären sind nur einige Schlagworte, die neugierig machen sollten auf das - wie ich finde - wie ich finde beste Buch von John Irving, im Übrigen mit Jodie Foster und Rob Lowe auch meisterhaft verfilmt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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