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Das Hotel New Hampshire [Gebundene Ausgabe]

John Irving
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (129 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

März 1995
Die amerikanische Ostküste 1939. Mary Bates und Win Berry haben gerade die Highschool hinter sich und jobben im Hotel Arbuthnot-by-the-Sea. Sie sind begeistert von der Geschäftigkeit des Hotels und der Weltläufigkeit der Gäste. Da ist der weitgereiste jüdische Schausteller Freud mit seinem Tanzbären Earl, der nur einer der vielen faszinierended Besucher ist. Und auch der kultivierte Hotelbesitzer Arbuthnot macht in seinem tadellosen weißen Jacket großen Eindruck auf die Jugendlichen vom Land.

In ihrer jugendlichen Unbekümmertheit beschließen sie, ein eigenes Hotel zu eröffnen. Freud, der nach Österreich zurückkehrt, überlässt den beiden Träumern seinen Tanzbär als Glücksbringer. Doch es kommt anders als geplant. Immer wieder stehen die beiden neuen Hindernissen gegenüber. Selbst ein Versuch, in Österreich als Hoteliers Fuß zu fassen, steht unter keinem guten Stern. Schließlich kommen sie doch noch zu Geld und Wohlstand, allerdings auf ganz anderen Wegen.

Irvings "Hotel New Hamphire" (1981) ist ein absurder, komischer und manchmal melancholischer Familienroman, der vom großen amerikanischen Traum und seinem Scheitern erzählt und von Menschen, die trotz allem auf das Träumen nicht verzichten wollen.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 596 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag AG; Auflage: 2. Aufl. (März 1995)
  • ISBN-10: 3257016301
  • ISBN-13: 978-3257016307
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (129 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 651.694 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Leben, beobachtet mit so viel Phantasie und phantastischer Vorstellungskraft, daß es einen magisch in den Buchstabenstrudel zieht. Wie wenn man im Kino nach einer amerikanischen Schnulze benommen sitzen bleibt und nicht will, daß sie einen in die Wirklichkeit entläßt, so klebt man nach 600 Seiten Irving an den letzten Silben fest und will die Figuren nicht ihrem Leben überlassen. Mit Irving war man in New Hampshire, Wien, New York - und kehrt zum Schluß wieder an den Ausgangsort zurück, man hat Zeiten durchstreift und Generationen überflogen - und fühlt sich wie zu Hause. Ist das vielleicht Kitsch? Nein, nur Seelenbalsam." (Tages-Anzeiger)
"Irrsinnig komisch, meisterhaft erzählt, bezaubernd; als ob die Brüder Grimm und die Marx Brothers beschlossen hätten, gemeinsam einen draufzumachen." (The New York Times)
"Nur hierzulande will dieser wüste, zwerchfellerschütternde 600-Seiten-Roman voller Aberwitz und Verrücktheiten, grotesker Sexszenen und schwüler Gefühlsburlesken, dieser raffinierte, artifizielle Ver- und Entwicklungsroman auf keinem vorderen Hitlistenplatz landen - meiner Meinung nach völlig unerklärlich, insbesondere, wenn man sieht, wer bei uns die Sellerlisten anführt ..." (Lui Deutschland)
"John Irving hat in seinem Roman eine eigene Ausdrucksform gefunden, die in einer merkwürdigen Schwebe zwischen den verschiedensten Elementen vom Märchen bis zum Slapstick, von Literatur bis Pop das Realistische verfremdet und stets neue erzählerische Überraschungsmomente präsentiert." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
"Eine üppig wuchernde Phantasie treibt skurrile Blüten, ein ausuferndes Bilderbuch, wild fabulierend und von köstlicher Ironie durchsetzt." (Der Tagesspiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Buchrückseite

John Irving

Das Hotel New Hampshire

Eine gefühlvolle Familiengeschichte, in der motorradfahrende und feministische Bären, weiße Vergewaltiger und schwarze Rächer, ein Wiener Hotel voller Huren und Anarchisten, ein Familienhund mit Flatulenz im Endstadium, Arthur Schnitzler, Moby-Dick, der große Gatsby, Gewichtheber, Geschwisterliebe und Freud vorkommen - nicht der Freud, sondern Freud der Bärenführer.

»Eine üppig wuchernde Phantasie treibt skurrile Blüten, ein ausuferndes Bilderbuch, wild fabulierend und von köstlicher Ironie durchsetzt.« Otto F Beerl Tagesspiegel, Berlin

»Irrsinnig komisch, meisterhaft erzählt, bezaubernd; als ob die Brüder Grimm und die Marx Brothers beschlossen hätten, gemeinsam einen draufzumachen. « John Leonardl The New York Times

»John Irving hat in seinem fünften Roman eine eigene Ausdrucksform gefunden, die, in einer merkwürdigen Schwebe zwischen den verschiedensten Elementen vom Märchen bis zum Slapstick, von Literatur bis Pop das Realistische verfremdet und stets neue erzählerische Überraschungsmomente präsentiert. Gerhard Beckmannl Frankfurter Allgemeine -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Sondereinband .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Feuerwerk des subtilen Humors 30. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Der amerikanische Bestseller-Autor John Irving erzählt Geschichten. Und zwar solche, die die Bezeichnung Geschichte wirklich verdienen, die umfassend sind, komplex, ausführlich und doch nicht langweilig, lustig aber nicht lächerlich, die mal laut und mal leise und auch oft ernst sind. Kurzum: John Irving schreibt über das Leben, welches auch manchmal übertreibt. Auf die Familie von John Berry schlägt es ein, das Schicksal. Immer wieder mal hart und nie gerecht - und dennoch meistert die immer kleinere Familie alle Schicksalsschläge und Probleme - denn sie glaubt an die Zukunft und gibt die Hoffnung nie auf.

Ein unglaublicher Roman ist entstanden, der keine Sekunde langweilig ist, weil jeder sich ein bißchen darin wiederfinden kann. Der Traum vom eigenen Hotel, die Karriere als Schriftstellerin, der Kontakt zu Terroristen, Geschwisterliebe, Homosexualität, Freud und die Liebe zu Bären sind nur einige Schlagworte, die neugierig machen sollten auf das - wie ich finde - wie ich finde beste Buch von John Irving, im Übrigen mit Jodie Foster und Rob Lowe auch meisterhaft verfilmt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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43 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kummer, Anarchisten und ein Bär 31. Januar 2003
Von R. Lüth
Format:Sondereinband
"Kummer schwimmt immer oben." Diesen Satz aus Irvings Meisterwerk "Das Hotel New Hampshire" werde ich wohl nicht mehr vergessen. Wie überhaupt die Form des Romanes mindestens eben so wichtig ist wie der Inhalt; da wirken Sätze wie in Stein gehauen, für die Ewigkeit fest gehalten. Und dabei nicht gestelzt, nicht aufgesetzt, nicht Selbstzweck. Fran und Frank, Lilly und Kummer, der Bär, der eigentlich eine Frau ist - Figuren bevölkern diesen Roman, die typisch sind für Irving, seinem ureigenen Kosmos zu entspringen scheinen. Tabus gibt es nicht, und doch auch keine Sensationshascherei. Irving ist präzise in der Figurencharakterisierung, aber er versteht es, der ganzen Geschichte einen märchenhaften Zug zu verleihen. Es entstand pure Poesie, in der trotzdem schreckliche Dinge geschehen und auch unglaubliche. Natürlich will ich nicht zu viel verraten, also beende ich meine Rezension mit einem kurzen Fazit: DAS GANZE LEBEN IN EINEM BUCH. Und Sätze, die man nicht mehr vergisst.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen! Sofort! 20. September 2006
Format:Sondereinband
Seit beinahe zwei Jahren ist dieses Buch unangefochten auf Platz 1 meines persönlichen Best-Book-Rankings.

Dies ist die Saga der Familie Berry, die im Laufe der Jahre drei Hotels besitzen und bewohnen, sowohl in Neuengland wie auch in Wien. Es geht um die großen Themen Liebe und Tod, dies allerdings im Rahmen einer skurrilen Geschichte zwischen Inzest und Zwergen, verschiedenen Bären, einem ausgestopften Hund, Terroristen, Nutten, Blindheit und der allgemeinen Jagd nach den verborgenen Zielen im Leben ihren Platz finden.

Der Erzählstil gewohnt fließend, detailreich und typisch Irving. Die Sprache ist mitunter recht deftig, trifft jedoch ohne Umschweife den Kern der Sache und passt nahtlos zu den beschriebenen Charakteren. Diese sind in ihrer Schrulligkeit, aber auch in ihrer Lebensnähe nicht mehr zu überbieten. Jedes einzelne Mitglied der Familie Berry wird ausführlich und tiefgründig beschrieben, und auch der Bär Susie, die Kommunisten und zahlreiche weitere (Neben-)Charaktere kommen nicht zu kurz.

Bei beachtlichen 600 Seiten zwischen den Buchdeckeln ist die Lesezeit weiß Gott nicht knapp bemessen - ich persönlich hätte jedoch einiges für eine Verlängerung gegeben ...

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen!

PS: Bleib weg von offenen Fenstern!
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4.0 von 5 Sternen „Jessas Gott“
… was für ein verrücktes Buch! Das exzentrische Leben der Familie Berry in insgesamt drei Hotels New Hampshire ist ein wahres Kuriosen-Kabinett (Zwerge, ein ausgestopfter... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von corinnasmiles veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen schönes Buch
Ein typisches Irving-Buch mit den typischen Motiven und dem typischen Humor. Das mag nicht jeder, aber hier ist es gut gelungen. Lesen Sie weiter...
Vor 26 Tagen von freckle82 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut
Eine sehr gute und ergreifende Familiengeschichte mit Humor und Trauer zugleich. Die Geschichte hat eine sehr spannende Wendung und ein sehr überraschendes Ende.
Vor 2 Monaten von Gebhardt veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen bin kein fan von J.I.
Nachdem ich mich fast 2 Monate durch "Gottes Werk und Teufels Beitrag" regelrecht gequält habe, ist dieses Werk fast eine Erholung, findet aber meine Begeisterung... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Westberlinerin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk
John Irving ist ein genialer Geschichtenerzähler und vor allem dieses Buch gefällt nicht nur mir glaube ich besonders gut. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Gabriel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bewertung
Alles war wie beschrieben, das Buch kam vor Weihnachten per Post, ohne Beanstandungen. So konnten wir der Leserin ein schönes preiswertes Geschenk machen.
Vor 4 Monaten von Barbara Meiling veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bei Irving scheiden sich die Geister. Einfach alle lesen! ;o)
Viele meiner Bekannten haben Bücher von Irving gelesen. Und jeder nennt ein anderes als Lieblingsbuch! Es ist unglaublich, nie sind sich zwei Menschen einig darüber! Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Conni2365 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach nur wunderbar
Ich habe lange gebraucht, um mich mit John Irving anzufreunden, früher gefielen mir die Bücher einfach nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Feuervogel22 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig!
Das ist eines der Bücher, die man einmal ließt und nie wieder vergisst!
Grandios erzählt, großartig geschrieben, voller skurriler Ideen, bemerkenswerten... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von TMRK veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Das Hotel New Hampshire
Die Geschichte der Familie Berry beginnt im Hotel Artbuthnot, in dem sich Win Berry und seine Frau Mary Bates ineinander verlieben; zwar kennen sie sich bereits zuvor, doch finden... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Z. veröffentlicht
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