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Das Hongkongkonzert


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Musik

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Fotos

Abbildung von Rainald Grebe

Biografie

Rainald Grebe & Das Orchester der Versöhnung

Jahrelang sang er allein am Klavier.
Dann tourte er im Trio mit der Kapelle der Versöhnung.
Jetzt kommt er mit Orchester!

„Ich will kein normales Orchester, wo ich vorne im Rampenlicht stehe und hinten dudelt die Belegschaft die Soße dazu. Jeder einzelne ist wichtig. Und unberechenbar. Der Bassist spielt ... Lesen Sie mehr im Rainald Grebe-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (28. August 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vers÷hnungsrecords (Broken Silence)
  • ASIN: B002I9H8WE
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nachdem RAINALD GREBE mit seinem letzten Album "1968" die Themen und Thesen der achtundsechziger APO-Generation voller sprachlich subversiver Kraft in die Gegenwart transferierte und dabei eine bissig unterhaltsame Bestandsaufnahme unserer Karriere- und Spaßgesellschaft ablieferte, schlüpft er diesmal in die Rolle eines Barpianisten in einem chinesischen Nobelhotel. Als Alleinunterhalter hat der Protagonist des "Hongkongkonzerts" stets für dezente (von seinen Auftraggebern geforderte) Hintergrundklänge gesorgt, ganz gleich ob bei Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen. Ladeneröffnungen oder Kreuzfahrten. Voller dadaistischem Hintersinn und anarchischem Humor entwickelt GREBE mit gnadenlos präziser Schärfe ein tragikomisches Portrait seiner Hauptfigur und der politisch sozialen Gegenwart gleichermaßen. Der Finanzwelt geht es nicht gut, dem Dorsch, den Politikern und dem Klima auch nicht. As time goes by in Kombination mit eisgekühltem Bommerlunder. Der Dramaturgie der Rahmenhandlung entsprechend, agiert der berufsbedingte Krisenprofiteur GREBE alleine am Piano und verwandelt - versehen mit einer hochdosierten Portion Sarkasmus - die Katastrophen-Schlagzeilen der globalisierten Welt in poetisch-skurrile Songs mit surrealem Anstrich und entlarvt dabei gleichzeitig die Kitschigkeit / Verlogenheit des musikalischen Mainstreams. Darüber hinaus präsentiert er mit Sachsen ein weiteres Juwel seiner bundesländischen Hymnenreihe, auf dem er grotesk überzeichnet die Folgen der globalen Erderwärmung thematisiert. Aufgenommen wurde der 23-teilige Liederzyklus im Juni 2009 im Berliner Theater Die Wühlmäuse. RAINALD GREBE ist anders und hat, wie der Stern bereits 2007 richtig diagnostizierte, sein eigenes Genre erfunden. Don't shoot me, I'm only the piano player.

kulturnews.de

Der Axel, ein alter Schulfreund und Hotelmanager in Hongkong hat ihn eingeladen, und Rainald Grebe ist rübergeflogen, hat "vor 200 Piloten, Controllern und Chefeinkäufern" ein Konzert gegeben. Und wir? Haben jetzt den Metaebenensalat. Auf der neuen Grebe-Scheibe spielt ein Barpianist in Hongkong "Langnese fürs Mittelohr" - also Songs von Chris de Burgh und Foreigner und weitere Hits, die längst vergoldet sind, und er bringt sogar Konstantin Wecker in einem Ballermann-Medley unter. Dann wechselt das Grebe-Barpianist-Mix-Ich zu Grebe, spielt eigene Songs über Finanzkrise, Erderwärmung, und Terrorismus, vergreift sich bei "Der Kandidat" plagiatsmäßig am eigenen Kracher "Ich bin der Präsident" und endet mit einem wunderbar herzzerreißenden Liebeslied, in dem ... ach, hören Sie selbst. Rainald Grebe und seine Hörer haben kein Problem mit dem Zueinanderfinden. Obwohl er als Kabarettist sein Programm zu sehr auf Songs ausrichtet und als Singer/Songwriter seinen Sprachanteil zu großzügig gestaltet, sind Grebes Vorstellungen regelmäßig ausgebucht. Zu Recht, denn Grebe gelingt der verrückte Mix aus plattem Witz und tiefer Empfindung. Leider haben wir noch keinen Genrenamen dafür. (jw)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andreas H. am 10. April 2010
Format: Audio CD
Ich möchte vorwegschicken, dass ich, seit ich das erste Mal zufällig im WDR den Konzert-Mitschnitt eines gewissen Rainald Grebe gesehen habe, Grebe für einen der besten Liedermacher/Kabarettisten/Sänger (ja was ist er denn eigentlich) halte, die es jemals in Deutschland gegeben hat. Seine Konzerte sind grandios, seine Beobachtungsgabe und was er daraus macht schwer zu übertreffen. Trotzdem, das Hongkong-Konzert hat mich doch etwas ins Grübeln darüber kommen lassen, wie lange jemand ein dermaßen hohes Niveau halten kann ohne sich selbst zu kopieren (und damit dieses Niveau zwangsläufig zu verlassen).

Gut, es gibt auf dieser CD die üblichen Stellen, wo man vor Lachen fast auf dem Boden liegt oder sich fragt, ob man etwas noch treffender ausdrücken könne (...mein Teppich der kann fliegen...). Trotzdem schleicht sich schon beim ersten Hören recht schnell das Gefühl ein, dies alles schon mal gehört zu haben, und zwar (und das ist das andere Problem) teilweise deutlich besser. "Der Kandidat" ist "Der Präsident" auf Lokalpolitik-Niveau (im wahrsten Sinne des Wortes), "Silvester" die für meine Begriffe (deutlich) schwächere Version von "Die Fete" und "Ballermann" ist zumindest vom Konzept her die neuzeitliche Variante von "Volksmusik"... alles immer noch gut, aber alles schon mal da gewesen. Und der Anfang... bösartige Zuhörer könnten jetzt behaupten, dass offensichtlich nicht genug eigenes Material vorhanden gewesen ist, um eine ganze CD zu füllen. Und da Herr Grebe mittlerweile weiss, wie er seine Lacher bekommt, kann er auch irgendwelche Lagerfeuer-Klassiker nachsingen oder aus unerfindlichen Gründen über Matthias Reim herfallen. Wie gesagt, bösartig, aber trotzdem...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Hoffmann am 2. September 2009
Format: Audio CD
Mit dem nun dritten Solo-Album meldet sich Rainald Grebe zurück. Es ist unglaublich was dieser Mann für eine Schaffenskraft hat, nicht mal ein Jahr ist vergangen seit der Veröffentlichung von 1968. Was die CD an sich angeht gibt es eigentlich nur einen Kritikpunkt. Es liegt kein Booklet bei. Die Liedtexte müssen also im Internet gesucht werden. Die Lieder sind meist urkomisch, nur am Ende bemerkt man die volle Tragik die Rainald Grebe entfesseln kann. Die letzten Lieder errinnern stark an das Robinson Crusoe Konzert(das wohl anspruchsvollste Programm von Rainald Grebe). Die CD wurde live aufgenommen, was eigentlich typisch für Grebe geworden ist. Ein fantastisches Publikum und ein Rainald Grebe in Hochform sorgen für eine famose Stimmung während des Hörens. Es bleibt zu hoffen, dass Herr Grebe weiterhin seinem selbst geschaffenen Genre treu bleibt und bald auch mal eine DVD erscheint. Dann kann er sein volles Potential entfalten. Für alle Fans und Freunde von Bodo Wartke, Sebastian Krämer und Mark Uwe Kling sowie Kabarettkunst spreche ich hier eine klare Kaufempfehlung aus.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Clemens L. am 4. Mai 2013
Format: Audio CD
Soloprogramme von Rainald Grebe sind im Prinzip jedes Mal ein Genuss. Und zwar sowohl fürs Ohr als auch für die Lachmuskeln und - auch das macht ihn aus - fürs Gehirn. Auf dieser Platte treten im Prinzip alle Vorteile von Grebe ganz klar hervor:
Es handelt sich um ein solches Soloprogramm, und zwar das dritte, und die Soloprogramme heben sich immer noch mal ein wenig von den Produktionen mit der Kapelle oder dem Orchester der Versöhnung ab. Und außerdem hat man sich hier dankenswerter Weise für eine Live-Aufnahme entschieden.
Damit wird diese Platte zu einer der flüssigsten, da eben tatsächlich auch gesprochene Texte des Programms vorkommen - und das ist selten. Natürlich handelt es sich nicht wirklich um eine komplette Aufzeichnung. Sie ist aber so gut geschnitten, dass es einem zumindest so vorkommt. Damit transportiert diese CD die Stimmung eines Grebe-Abends vergleichsweise mit den anderen bisher erschienenen Alben mit am besten.
Und die Stimmung gerade dieses Programms ist deutlich hervorzuheben:

Grebe schlüpft hier sozusagen in eine Rolle, und zwar in die eines Alleinunterhalters, der bei Veranstaltungen seine Standardnummern herunternudeln muss und davon eigentlich zunehmend zermürbt wird. Schon der Einstieg macht das ganz deutlich: So handelt es sich bei den ersten vier Tracks um Ausschnitte aus eben diesen Standardnummern, die doch irgendwie überall gespielt werden: "You're beautiful", "I wanna know what love is", "Lady in red" und "Hotel California". Das könnte man natürlich als Strecken der Zeit mangels genügend eigenen Materials deuten.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von the dying poet am 3. September 2009
Format: Audio CD
"...Ich kann tausend schöne Lieder, die sind alle nicht von mir."
Ganz so schlimm, wie im letzten Lied des Albums ist das Hongkongkonzert nicht, aber passend zu seiner fiktiven Rolle als Stimmungsmacher und Alleinunterhalter, bringt Rainald Grebe in seinem neuen Programm viele Lieder fremder Künstler zu Gehör.

Nun ist es also da, das sechste Album des sprachlich hintergründigen Rainald Grebes. Das dritte Soloalbum. Das Hongkongkonzert. Qualitätsware. Wieder mal ein Volltreffer. Nicht ganz so stark, wie "Das Abschiedskonzert", oder "Das Robinson Crueso Konzert", aber ungefähr auf gleicher Höhe wie "Kapelle der Versöhnung" und um einiges besser als "1968" und "Volksmusik"
Auch wenn das Konzert in der Breite recht gehaltvoll ist, so fehlt doch manchmal der letzte Biss. Einen großen Wurf wie "Familie Gold" oder "Reich mir mal den Rettich rüber" gelingt Grebe auf diesem Album nicht. Vielleicht liegt es daran, dass er in den letzten Jahren recht fleißig Material produziert. Vielleicht hätte er sich für dieses Programm etwas mehr Zeit lassen sollen.

Wieso Hongkongkonzert? Das verrät uns Track 7 - Hongkong.

Mit 77 Minuten ist die CD gut gefüllt mit abersinnigen Texten und Liedern, die mal zum Schunkeln/Schmunzeln und mal zum Nachdenken anregen. Wieder gelingt Grebe der Spagat zwischen klamaukigem Nonsens und humorvoller Tiefsinnigkeit. Für alle, die Grebe noch nicht kennen: Diese CD ist nicht zum oberflächlichen Drüberhören. Man muss schon genau hinhorchen und ab und zu um ein paar Ecken denken.
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