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Das Hongkongkonzert
 
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Das Hongkongkonzert

Rainald Grebe Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Rainald Grebe

Fotos

Abbildung von Rainald Grebe

Biografie

Rainald Grebe & Das Orchester der Versöhnung

Jahrelang sang er allein am Klavier.
Dann tourte er im Trio mit der Kapelle der Versöhnung.
Jetzt kommt er mit Orchester!

„Ich will kein normales Orchester, wo ich vorne im Rampenlicht stehe und hinten dudelt die Belegschaft die Soße dazu. Jeder einzelne ist wichtig. Und unberechenbar. Der Bassist spielt auch Alphorn.Der Drummer rezitiert aus dem Alten… Lesen Sie mehr im Rainald Grebe-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (28. August 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Versöhnung (Broken Silence)
  • ASIN: B002I9H8WE
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.403 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. You're Beatiful 1:56EUR 0,99
Anhören  2. I Wanna Know What Love Is 3:55EUR 0,99
Anhören  3. Lady In Red 2:22EUR 0,99
Anhören  4. Hotel California 1:13EUR 0,99
Anhören  5. Matthias Reim 4:04EUR 0,99
Anhören  6. China 3:00EUR 0,99
Anhören  7. Hongkong 4:46EUR 0,99
Anhören  8. Urlaub In Deutschland 4:04EUR 0,99
Anhören  9. Pizza Hut0:07EUR 0,99
Anhören10. Fussgängerzonen 3:05EUR 0,99
Anhören11. Karoshi 4:27EUR 0,99
Anhören12. Geld 2:49EUR 0,99
Anhören13. Der Billiardär 3:47EUR 0,99
Anhören14. Ballermann 4:30EUR 0,99
Anhören15. Störtebecker 2:12EUR 0,99
Anhören16. Sachsen 5:14EUR 0,99
Anhören17. Dr. Fuchs 3:04EUR 0,99
Anhören18. Der Kandidat 4:31EUR 0,99
Anhören19. Seafood 2:42EUR 0,99
Anhören20. Silvester 4:26EUR 0,99
Anhören21. Gemüsekiste 3:45EUR 0,99
Anhören22. Verliebt 2:54EUR 0,99
Anhören23. Mann Am Klavier 4:21EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nachdem RAINALD GREBE mit seinem letzten Album "1968" die Themen und Thesen der achtundsechziger APO-Generation voller sprachlich subversiver Kraft in die Gegenwart transferierte und dabei eine bissig unterhaltsame Bestandsaufnahme unserer Karriere- und Spaßgesellschaft ablieferte, schlüpft er diesmal in die Rolle eines Barpianisten in einem chinesischen Nobelhotel. Als Alleinunterhalter hat der Protagonist des "Hongkongkonzerts" stets für dezente (von seinen Auftraggebern geforderte) Hintergrundklänge gesorgt, ganz gleich ob bei Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen. Ladeneröffnungen oder Kreuzfahrten. Voller dadaistischem Hintersinn und anarchischem Humor entwickelt GREBE mit gnadenlos präziser Schärfe ein tragikomisches Portrait seiner Hauptfigur und der politisch sozialen Gegenwart gleichermaßen. Der Finanzwelt geht es nicht gut, dem Dorsch, den Politikern und dem Klima auch nicht. As time goes by in Kombination mit eisgekühltem Bommerlunder. Der Dramaturgie der Rahmenhandlung entsprechend, agiert der berufsbedingte Krisenprofiteur GREBE alleine am Piano und verwandelt - versehen mit einer hochdosierten Portion Sarkasmus - die Katastrophen-Schlagzeilen der globalisierten Welt in poetisch-skurrile Songs mit surrealem Anstrich und entlarvt dabei gleichzeitig die Kitschigkeit / Verlogenheit des musikalischen Mainstreams. Darüber hinaus präsentiert er mit Sachsen ein weiteres Juwel seiner bundesländischen Hymnenreihe, auf dem er grotesk überzeichnet die Folgen der globalen Erderwärmung thematisiert. Aufgenommen wurde der 23-teilige Liederzyklus im Juni 2009 im Berliner Theater Die Wühlmäuse. RAINALD GREBE ist anders und hat, wie der Stern bereits 2007 richtig diagnostizierte, sein eigenes Genre erfunden. Don't shoot me, I'm only the piano player.

kulturnews.de

Der Axel, ein alter Schulfreund und Hotelmanager in Hongkong hat ihn eingeladen, und Rainald Grebe ist rübergeflogen, hat "vor 200 Piloten, Controllern und Chefeinkäufern" ein Konzert gegeben. Und wir? Haben jetzt den Metaebenensalat. Auf der neuen Grebe-Scheibe spielt ein Barpianist in Hongkong "Langnese fürs Mittelohr" - also Songs von Chris de Burgh und Foreigner und weitere Hits, die längst vergoldet sind, und er bringt sogar Konstantin Wecker in einem Ballermann-Medley unter. Dann wechselt das Grebe-Barpianist-Mix-Ich zu Grebe, spielt eigene Songs über Finanzkrise, Erderwärmung, und Terrorismus, vergreift sich bei "Der Kandidat" plagiatsmäßig am eigenen Kracher "Ich bin der Präsident" und endet mit einem wunderbar herzzerreißenden Liebeslied, in dem ... ach, hören Sie selbst. Rainald Grebe und seine Hörer haben kein Problem mit dem Zueinanderfinden. Obwohl er als Kabarettist sein Programm zu sehr auf Songs ausrichtet und als Singer/Songwriter seinen Sprachanteil zu großzügig gestaltet, sind Grebes Vorstellungen regelmäßig ausgebucht. Zu Recht, denn Grebe gelingt der verrückte Mix aus plattem Witz und tiefer Empfindung. Leider haben wir noch keinen Genrenamen dafür. (jw)

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ich möchte vorwegschicken, dass ich, seit ich das erste Mal zufällig im WDR den Konzert-Mitschnitt eines gewissen Rainald Grebe gesehen habe, Grebe für einen der besten Liedermacher/Kabarettisten/Sänger (ja was ist er denn eigentlich) halte, die es jemals in Deutschland gegeben hat. Seine Konzerte sind grandios, seine Beobachtungsgabe und was er daraus macht schwer zu übertreffen. Trotzdem, das Hongkong-Konzert hat mich doch etwas ins Grübeln darüber kommen lassen, wie lange jemand ein dermaßen hohes Niveau halten kann ohne sich selbst zu kopieren (und damit dieses Niveau zwangsläufig zu verlassen).

Gut, es gibt auf dieser CD die üblichen Stellen, wo man vor Lachen fast auf dem Boden liegt oder sich fragt, ob man etwas noch treffender ausdrücken könne (...mein Teppich der kann fliegen...). Trotzdem schleicht sich schon beim ersten Hören recht schnell das Gefühl ein, dies alles schon mal gehört zu haben, und zwar (und das ist das andere Problem) teilweise deutlich besser. "Der Kandidat" ist "Der Präsident" auf Lokalpolitik-Niveau (im wahrsten Sinne des Wortes), "Silvester" die für meine Begriffe (deutlich) schwächere Version von "Die Fete" und "Ballermann" ist zumindest vom Konzept her die neuzeitliche Variante von "Volksmusik"... alles immer noch gut, aber alles schon mal da gewesen. Und der Anfang... bösartige Zuhörer könnten jetzt behaupten, dass offensichtlich nicht genug eigenes Material vorhanden gewesen ist, um eine ganze CD zu füllen. Und da Herr Grebe mittlerweile weiss, wie er seine Lacher bekommt, kann er auch irgendwelche Lagerfeuer-Klassiker nachsingen oder aus unerfindlichen Gründen über Matthias Reim herfallen. Wie gesagt, bösartig, aber trotzdem... hmm. Ja, ich weiss das praktisch alles eine Wiederholung von etwas schon mal da gewesenem ist, aber hier fällt es auf, und das macht den Unterschied. Und damit meine ich nicht nur die oben genannten Lieder, sondern praktisch alles, was auf der CD ist. Es tut mir wirklich leid, aber das generelle Niveau dieser CD ist einfach deutlich unter dem aller seiner vorherigen.

Gut, "Fußgängerzonen" und "Der Billiardär" sind Spitze, und die ganze CD ist sehr unterhaltsam, aber (leider, leider) viel mehr auch nicht. Ja, wenn man live dabei ist, dann ist alles viel besser, aber auf einer CD ist man das halt nicht, da kann man nur genießen (und bewerten), was man hört. Und ich habe gehört, dass Herr Grebe entweder altes Material "recycelt" hat, oder sich kurz vor dem Ende einer langen Sackgasse befindet, aus der er mit Bordmitteln nur schwer wieder herauskommen wird. Es gibt eine Pseudo-Rahmenhandlung (hier ist es das Hotel, auf anderen CDs war es die Insel oder das Lagerfeuer), die als solche nicht wirklich zu erkennen ist, weil die meisten Lieder/Beiträge nichts mit ihr zu tun haben. Es werden Banalitäten durch den Kakao gezogen, in dem man sie mit seltsamer Betonung nachsingt. Und es werden Witze gemacht, die auch bei einer Karnevalssitzung durchgehen würden. Aber da das jemand wie Grebe macht, ist es natürlich ironische Kulturkritik, oder wie immer man das nennen mag, und dann geht es mit 5 Sternen durch.

Und mittendrin... ja mittendrin sind Stellen (oder manchmal ganze Lieder), da dankt man Gott, das dieser Mann zum Sänger geworden ist, damit man sich nicht mehr wie der Einzige fühlt, der mit vielen Sachen nur noch durch verstärkten Einsatz von Humor klarkommt. Und deshalb bereue ich es auch nicht, dass ich die CD gekauft habe... ich bin nur etwas enttäuscht, und ich bin froh, dass sie nicht die erste von ihm ist, die ich kenne, sonst hätte ich ihn vielleicht keine zweite Chance gegeben und wäre niemals in eins seiner Konzerte gegangen, und das wäre nun wirklich schade.

Wirklich nur 3 Sterne für den Meister? Es tut mir in der Seele weh, aber der Unterschied zu 5 Sterne Produkten wie zum Beispiel dem Robinson-Konzert oder 1968 ist für mich dann doch zu groß.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fatal Banal 2. September 2009
Format:Audio CD
Mit dem nun dritten Solo-Album meldet sich Rainald Grebe zurück. Es ist unglaublich was dieser Mann für eine Schaffenskraft hat, nicht mal ein Jahr ist vergangen seit der Veröffentlichung von 1968. Was die CD an sich angeht gibt es eigentlich nur einen Kritikpunkt. Es liegt kein Booklet bei. Die Liedtexte müssen also im Internet gesucht werden. Die Lieder sind meist urkomisch, nur am Ende bemerkt man die volle Tragik die Rainald Grebe entfesseln kann. Die letzten Lieder errinnern stark an das Robinson Crusoe Konzert(das wohl anspruchsvollste Programm von Rainald Grebe). Die CD wurde live aufgenommen, was eigentlich typisch für Grebe geworden ist. Ein fantastisches Publikum und ein Rainald Grebe in Hochform sorgen für eine famose Stimmung während des Hörens. Es bleibt zu hoffen, dass Herr Grebe weiterhin seinem selbst geschaffenen Genre treu bleibt und bald auch mal eine DVD erscheint. Dann kann er sein volles Potential entfalten. Für alle Fans und Freunde von Bodo Wartke, Sebastian Krämer und Mark Uwe Kling sowie Kabarettkunst spreche ich hier eine klare Kaufempfehlung aus.
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14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
"...Ich kann tausend schöne Lieder, die sind alle nicht von mir."
Ganz so schlimm, wie im letzten Lied des Albums ist das Hongkongkonzert nicht, aber passend zu seiner fiktiven Rolle als Stimmungsmacher und Alleinunterhalter, bringt Rainald Grebe in seinem neuen Programm viele Lieder fremder Künstler zu Gehör.

Nun ist es also da, das sechste Album des sprachlich hintergründigen Rainald Grebes. Das dritte Soloalbum. Das Hongkongkonzert. Qualitätsware. Wieder mal ein Volltreffer. Nicht ganz so stark, wie "Das Abschiedskonzert", oder "Das Robinson Crueso Konzert", aber ungefähr auf gleicher Höhe wie "Kapelle der Versöhnung" und um einiges besser als "1968" und "Volksmusik"
Auch wenn das Konzert in der Breite recht gehaltvoll ist, so fehlt doch manchmal der letzte Biss. Einen großen Wurf wie "Familie Gold" oder "Reich mir mal den Rettich rüber" gelingt Grebe auf diesem Album nicht. Vielleicht liegt es daran, dass er in den letzten Jahren recht fleißig Material produziert. Vielleicht hätte er sich für dieses Programm etwas mehr Zeit lassen sollen.

Wieso Hongkongkonzert? Das verrät uns Track 7 - Hongkong.

Mit 77 Minuten ist die CD gut gefüllt mit abersinnigen Texten und Liedern, die mal zum Schunkeln/Schmunzeln und mal zum Nachdenken anregen. Wieder gelingt Grebe der Spagat zwischen klamaukigem Nonsens und humorvoller Tiefsinnigkeit. Für alle, die Grebe noch nicht kennen: Diese CD ist nicht zum oberflächlichen Drüberhören. Man muss schon genau hinhorchen und ab und zu um ein paar Ecken denken.
Oft erschließen sich der Sinn und Witz von Grebes Texten und Melodien erst lange Zeit später, weil er in seinen Liedern zahlreiche Anspielungen und Zitate verarbeitet. Um die alle sofort zu erkennen, müsste man über ein sehr breites Spektrum an Allgemeinbildung verfügen. Er verwurstet Melodien von Shostakovich ebenso wie bekannte Schlager, zitiert Adorno ebenso wie Stadionparolen.
Und um dem Album noch mehr Resonanz und Vielschichtigkeit zu verleihen, bauen viele Lieder auf die vorigen Alben auf, ohne jedoch das Konzept des Hongkongkonzerts außer Acht zu lassen.
So ist "Fußgängerzone" eine Fortsetzung von "Meine kleine Stadt" (DAK).
"Sachsen" reiht sich in die Gruppe der Ost-Hymnen ein, auch wenn es leider nicht deren Genialität erreicht.
"Dr. Fuchs" ist eine Anlehnung an das "Wochenendseminar" (DAK).
"Ballermann" ist ebenso wie "Volkslieder singen" (VM) ein Potpourri bekannter Melodien.
"Der Kandidat" ist eine Weiteführung von "Der Präsident" (1968).
"Silvester" ist eine Fortführung von "Die Fete" (KdV), in dem es ein Wiedersehen mit Dörte gibt.
"Verliebt" steht in einer Folge mit "Wenns am schönsten ist" (AK) und "Single in Berlin" (VM).
Diese Erkenntnis braucht man zwar nicht, um sich an dem Album zu erfreuen, aber es ermöglicht eine andere Sichtweise.

Zum Konzept des Albums:
Das Konzert verfolgt hauptsächlich den Gedanken eines Alleinunterhalters, der an Verträge gebunden in Möbelhäusern, Seniorenheimen usw. spielen muss. Der sein Leben lang fremde Hits spielt und selbst versucht den EINEN großen Hit zu schreiben. Zwischendurch gibt es immer wieder aberwitzige Episoden aus China.

Rainald Grebe präsentiert sich in diesem Album mal wieder als hervorragender Beobachter seiner Umwelt. Diese Beobachtungen setzt er entweder in humorvolle Lieder um (Urlaub in Deutschland) oder in recht ernste (Karoshi), aber immer auf sprachlich hohem Niveau, mit Wortwitz und intelligenten Wendungen.
Mal singt er sich in Ekstase (Ballermann, Der Kandidat), mal schlägt er feierliche Töne an (Silvester, Sachsen) oder zeigt eine seiner seltenen Seiten: die aufrichtig romantische (Verliebt).

Da ich das Hongkongkonzert auch live gesehen habe, gehen leider einige Gags auf der CD unter. Sein Minenspiel ist oft elementar für die Stücke (insbesondere bei "Matthias Reim" und "Der Kandidat"). Was besonders Schade ist: man kommt nicht in den Genuss der Arm schwenkenden goldenen Hasen, die das Zeug zu Kultfiguren hätten.

Das Hongkongkonzert ist amüsant-ernste Unterhaltung vom Feinsten. Ein Album, das sich einem sofort erschließt und auf dem man dennoch immer wieder neues entdeckt, je öfter man es hört.
Kurz: Ein echter Rainald Grebe
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