Aus der Amazon.de-Redaktion
Mit diesem Film gelang Regisseur Ang Lee (Sinn und Sinnlichkeit) 1993 der Durchbruch. Es ist die witzige, spitzzüngig erzählte Geschichte eines gebürtig aus Taiwan stammenden, schwulen Amerikaners, der keine Mühen scheut, durch kleine und große Betrügereien seine Familie, die ihn in den Vereinigten Staaten besucht, davon zu überzeugen, ein heterosexueller Mann zu sein. Natürlich machen diese Bemühungen seine Situation nur noch komplizierter und für den Zuschauer entwickelt sich so eine äußerst unterhaltsame Komödie.
Der Film wirkt weitaus komplexer, vergleicht man ihn mit Ang Lees Hollywood-Arbeiten wie eben Sinn und Sinnlichkeit oder Der Eissturm. Zwar zeugen auch diese Filme von großer Sensibilität, in Das Hochzeitsbankett steht diese jedoch in vollster Blüte. --Tom Keogh
Kurzbeschreibung
"New York: der Taiwanese Wai-Tung hat sich im Schmelztiegel Manhattan gut eingelebt. Er hat die US-Staatsbürgerschaft, ein erstes Mietshaus und ein elegantes Eigenheim, das er mit seinem Liebhaber Simon bewohnt. Nur die Eltern im fernen Taiwan machen ihm zu schaffen. Sie finden, daß er endlich heiraten sollte. Dann schon lieber eine Scheinehe, um den nervenaufreibenden Heiratsvorschlägen aus Taiwan zu entgehen. Und zwar mit der hübschen Malerin Wei-Wei, die dringend eine Aufenthaltsgenehmigung braucht. Da beginnen Wai-Tungs Probleme erst richtig..."
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Wai-Tung ist ein Yuppie, der seit Jahren mit seinem Liebhaber Simon in New York zusammenlebt. Als der elterliche Druck auf Heirat zu groß wird, geht er mit der schönen Künstlerin Wei-Wei eine Scheinehe ein. Doch die urplötzlich aus der Heimat angereisten Eltern Wai-Tungs sorgen dafür, daß die schlichte Zeremonie ein prächtiges Hochzeitsbankett wird. Dort verführt Wei-Wei ihren Mann und stellt bald fest, daß die sexuelle Abweichung ihres Gatten für Nachwuchs in spe gesorgt hat.
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Völlig zu Recht gewann diese vergnügliche Komödie über sexuelle Identität auf der letztjährigen Berlinale den Goldenen Bären: Dank seiner intelligenten und pointierten Dialoge und sorgfältig vorbereiteter Überraschungen ist diese chinesisch-taiwanesische "Scheinehe mit Hindernissen" ein ebenso großer Spaß wie "Green Card". Das an die Filme Blake Edwards' erinnernden Filmjuwel führt den neuen Anbieter Arthaus mit einem Paukenschlag ein.
Blickpunkt: Film
Wai-Tung ist ein Yuppie, der seit Jahren mit seinem Liebhaber Simon in New York zusammenlebt. Als der elterliche Druck auf Heirat zu groß wird, geht er mit der schönen Künstlerin Wei-Wei eine Scheinehe ein. Die urplötzlich aus der Heimat angereisten Eltern Wai-Tungs sorgen dafür, daß die schlichte Zeremonie ein prächtiges Hochzeitsbankett wird. Hinreißende Komödie, die zurecht eine Oscarnominierung als bester ausländischer Film erhielt.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Wai-Tung lebt in einer homosexuellen Beziehung mit Simon zusammen. Seine Eltern dürfen davon nichts wissen, also arrangiert er eine Scheinehe mit der Künstlerin Wei-Wei. Bei einem einmaligen Schäferstündchen mit Wai-Tung wird Wei-Wei schwanger. Die Eltern sind begeistert, Wai-Tungs Lover Simon weniger.
Dem Taiwan-Chinesen Ang Lee gelang mit dieser köstlichen Mischung aus "Victor/Victoria" und "Green Card" eine hinreißende Komödie, die neben köstlichem Humor auch mit nachdenklichen Themen aufwarten kann. Zu Recht wurde der turbulente Spaß in bester Blake-Edwards-Tradition mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.© Blickpunkt Film
Kurzbeschreibung
New York: der Taiwanese Wai-Tung hat sich im Schmelztiegel Manhattan gut eingelebt. Er hat die US-Staatsbürgerschaft, ein erstes Mietshaus und ein elegantes Eigenheim, das er mit seinem Liebhaber Simon bewohnt. Nur die Eltern im fernen Taiwan machen ihm zu schaffen. Sie finden, daß er endlich heiraten sollte. Dann schon lieber eine Scheinehe, um den nervenaufreibenden Heiratsvorschlägen aus Taiwan zu entgehen. Und zwar mit der hübschen Malerin Wei-Wei, die dringend eine Aufenthaltsgenehmigung braucht. Da beginnen Wai-Tungs Probleme erst richtig...