Dieser Film dokumentiert, was nach der Erschießung eines 12 jährigen palästinensischen Jungen (2007) durch einen Soldaten der israelischen Armee geschah.
Ganz anders, als die (leider) schon gewohnten Bilder von Sebstmordattentaten und Bombenanschlägen als Vergeltung für erlittenes Unrecht wird hier ein anderer,ein neuer,ein ungewohnter, ein höchst menschlicher Weg beschritten.
Der Vater des erschossenen palästinensischen Jungen entscheidet sich, die Organe seines Sohnes zur Transplantation frei zu geben - wissend, daß mit den Organen seines Sohnes das Leben von israelischen Kindern gerettet werden wird.
Das Kamerateam begleitet den Vater auch, als er nach einem Jahr die fünf geretteten Kinder und deren Familien in Israel besucht.
Der Film gewährt nebenbei authentische Einblicke in das alltägliche Leben der Palästinenser unter der israelischen Besatzungsmacht.
Es ist kein palästinensisch-propagandistischer Film!
Er propagiert einzig menschliches Verhalten und die Sehnsucht nach Frieden und Zukunft für das palästinensische Volk.
Regisseure waren,ein orthodoxer Jude und ein Deutscher.
Gedreht an den Originalschauplätzen, mit den tatsächlich Beteiligten, teilweise Originalaufnahmen, größten Teils nachgedreht.
Für alle, die mehr wissen wollen, als die täglichen (Kurz)Nachrichten bieten können und menschliches Handeln bewundern, sehr zu empfehlen.
Tief beeindruckend und bewegend, zum Nachdenken anregend.
Das Herz von Jenin (OmU)