Beverley Harper lässt den Leser in die Welten von Botswana eintauchen. Auch wenn der Roman recht einfach und sehr gut verständlich geschrieben ist (was durchaus kein negativer Aspekt ist), wird das Leben der San, einem Nomadenvolk in Botswana, hervorragend dargestellt. Die Autorin setzt die Lebensweise derer in den Kontrast zu dem recht modernen Leben der Menschen mit einer weißen Hautfarbe. Der Protagonist Alex schwebt zwischen diesen Welten, auf der einen Seite fühlt er sich zu den San und ihrer außergewöhnlichen Lebensweise hingezogen, auf der anderen Seite liebt und lebt er aber auch durch seine moderne Erziehung unter den Menschen mit heller Hautfarbe. Durch die Gefühle, die ihn mit den Menschen, denen er auf seinem Lebensweg begegnet, verbindet, lernt der Leser über sein eigenes Leben nachzudenken und kann diese Gefühle richtig nachvollziehen. Die Lebensweise der San lehrt uns etwas fürs eigene Leben.
Der Leser kann sich auf einen spannenden Roman über den Protagonisten Alex Theron freuen und ihn auf seinem aufregenden Lebensweg begleiten, sein Gefühle miterleben, Trauer, Leid und Liebe, Schmerz und Freude.