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Produktinformation
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Etwas hanebüchen ist die Geschichte schon, die uns die 42-jährige US-amerikanische Bestseller-Autorin und Thriller-Spezialistin Jodi Picoult (Neunzehn Stunden) da auftischt. „Warum sollte ein Mörder etwas derart Abseitiges tun?“ wird sich vielleicht mancher fragen. Und: „Würde man angesichts einer todkranken Tochter tatsächlich zögern?“ Aber das sind Gedanken, die einem höchstens bei der Zusammenfassung des Plots kommen können. Denn Picoult erzählt die Geschichte ihres Romans Das Herz ihrer Tochter derart stringent, spannend und anrührend, dass man ohnehin nicht dazu kommt, seine Gedanken abschweifen zu lassen. .
Organspenden und Todesstrafe – oder die heilende Kraft verschiedener Religionen, deren Vorzüge, Gemeinsamkeiten und Unterschiede ausführlich diskutiert werden: Wieder hat Jodi Picoult gleich mehrere – vielleicht zu viele –, nicht nur in den USA hinlänglich tabuisierte Themen angepackt und in einen im wahrsten Sinne des Worts herzzerreißenden Roman gepackt. Da kann man den Lesern nur raten, das zu tun, was Picoults Figuren auch tun müssen: die eigenen Vorurteile über Bord zu werfen und seine vorgefasste Meinung schnell zu ändern. Aber genauso wird es skeptischen Zeitgenossen bei der Lektüre von Das Herz ihrer Tochter ohnehin ergehen. - Isa Gerck
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Naja, nicht das Erhoffte,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Gebundene Ausgabe)
Seit dem Buch "Beim Leben meiner Schwester", den ich als ersten von Picoult las, warte ich bei jeder Neuerscheinung auf ein ähnliches Werk dieser Qualiät.Wenngleich ich die meisten Bücher von ihr gern gelesen habe, sie durchaus als unterhaltsam und spannend fand, hat sie das Niveau dieses Buches nie wieder erreicht. Beim Buch "Das Herz ihrer Tochter" geht es kaum um einen Konflikt zwischen Mutter und Tochter, oder überhaupt um die unmögliche Situation, dass der Mörder der ersten Tochter sein Herz zur Rettung der zweiten spenden möchte. Es geht im Prinzip um die Todesstrafe und - hier gebe ich auch vielen anderen recht - man wird ganz unwillkürlich an Green Mile erinnert. Das wirkt auch im Buch sehr an den Haaren herbeigezogen und unglaubwürdig. Auch zum Schluss geht nicht eindeutig hervor, ob der Mörder nun ein "Guter" oder ein "Schlechter" ist. Fazit: Lesbar, spannende Unterhaltung, aber nicht herausragend Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unerwartet...gut!,
Von blues-sister "blues-sister" (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich kannte Jodi Picoult vorher nicht und habe dieses Buch, nach Cover und Inhaltsangabe für einen kitschigen (entschuldigung) Frauenroman gehalten. So viel Leid, wie die arme June ertragen muss(te), muss (Gott sei Dank!) kein Mensch ertagen (können).Aber was war das? Der Roman entwickelt sich anders als gedacht: Statt den Fokus, wie angegeben und auch wie der Titel vermuten lässt, auf June und Claire zu legen, geht es hauptsächlich um Shay, der für den Mord an Ehemann und Tochter im Todestrakt sitzt. Die Nebenfiguren, besonders Maggie, die pummelige Anwältin von Shay, sind interessant und ich konnte mich gut in sie hineinfühlen, auch wenn sie vielleicht etwas zu "einfach" waren (um nicht das Wort "klischeehaft" zu benutzen). Es geht also um die Ethik derTodesstrafe, ein Bereich der sehr gut aufgemacht ist im Buch und der auf interessante und aufschlussreiche Weise behandelt wird. Das zweite Hauptthema ist Religion, besondes die gnostischen Evangelien, die Shay zur Verwunderung aller zitiert. Zwei sehr interessante Themen werden zusammengebracht - meiner Meinung nach ist diese Verquickung gut gelungen. Nicht gefallen hat mir teilweise der Stil. Besonders auf den ersten 200 Seiten hatte ich das Gefühl, die Geschichte kommt nicht richtig in Schwung, der casus knaxus wurde vielleicht etwas zu lange hinausgezögert. Die "Überraschung" am Ende hatte ich schon früher im Buch erwartet und erhofft. Und in den "June"-Kapiteln ist mir die Sprache zu klischeebeladen, die "Wandlung" am Ende wirkt aufgesetzt. Aber: Die Thematik und der Inhalt des Buches haben mich völllig überzeugt! Ich hatte eine schlaflose Nacht, als ich über die ganzen ethischen Problematiken nachgedacht habe, die das Buch aufwirft -- toll!! Ich werde das Buch weiterempfehlen und vielleicht auch noch mal was anderes von Jodi Picoult lesen - jetzt wo ich meine Vorurteile überwunden habe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Das Herz ihrer Tochter,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Herz ihrer Tochter: Roman (Gebundene Ausgabe)
Viele Schicksalsschläge treffen June Nealon. Ihren ersten Mann verliert sie bei einem Autounfall. Doch dann findet sie in den Polizisten Kurt Nealon einen neuen Ehemann und Vater für ihre Tochter Elizabeth. Ein Sexualstraftäter setzt diesem Glück ein Ende und ermordet ihren zweiten Mann und ihre Tochter. Das einzige was sie noch am Leben hält, ist ihr ungeborenes Kind. Elf Jahre nach der Geburt ihrer Tochter Claire schlägt das Schicksal wieder zu. Claire hat einen Herzfehler und benötigt dringend ein Spenderherz.Shay Bourne, der Mörder ihres Mannes und ihrer Tochter, wurde zum Tode verurteilt und wartet nun auf die Vollstreckung des Urteils. Als er von Claires Erkrankung hört, ist sein sehnlichster Wunsch, sein Herz der kranken Tochter von June zu spenden. Oh Wunder, es passt. Doch Claire und June wollen das Herz des Mörders nicht haben. Die Geschichte handelt überwiegend von Shay Bourne. Sie wird abwechselnd aus vier verschiedenen Perspektiven geschildert. Mal aus der Sicht des zweifelnden Priesters Michael, der als Student in der Geschworenenjury gesessen hat und dem Todesurteil zu stimmte. Dann aus der Perspektive von der übergewichtigen Anwältin Maggie, die die Todesstrafe abschaffen möchte. Auch von dem an Aids erkrankten Lucius, einem Zellennachbarn im Gefängnis, erfahren wir etwas über Shay. Dann erzählt die verzweifelte June aus ihrer Sicht. Die ständig wechselnden Erzählperspektiven waren teilweise sehr interessant, haben aber auch den Lesefluss etwas gehemmt. Die Grundthemen Todesstrafe und Religion fand ich einerseits faszinierend, gleichzeitig sind die religiösen Diskussionen für mich ein bisschen zu langatmig ausgefallen. Jodi Picoult hat wieder ein schwieriges Thema aufgegriffen und ich bewundere ihre Erzählkunst, aber ich habe schon bessere Bücher von ihr gelesen. Mich haben am meisten die viel zu vielen Zufälle gestört. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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