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Das Herz des Abwûn
 
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Das Herz des Abwûn [Kindle Edition]

E.M. Jungmann
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Freiheit beginnt mit Verantwortung ...

Sie hat alles verloren: ihre Heimat und ihre Familie. Ellen aus Dachnat-Kgenmar ist noch ein junges Mädchen, als sie ihr Elternhaus verlassen muss, um fortan bei den gefürchteten Drachenköpfen, den Kgenmar, zu leben. Diese wurden einst von ihrer Gottheit, dem Abwûn, auf die Erde gesandt, um die Menschen zu beherrschen und anzuleiten. Seit vielen Jahrhunderten verbreiten sie nun Angst und Schrecken unter der Bevölkerung. Als Ellen schließlich mit dem Obersten der verhassten Kreaturen den Bund der Ehe eingehen muss, vollzieht sich ein Wandel. Die große Prophezeiung nimmt ihren Lauf. Doch es gibt auch Neider. Wird es gelingen, in Frieden zu vereinen, was seit jeher durch Hass und Misstrauen auf beiden Seiten entzweit ist? Viel Blut wird fließen, doch dies ist erst der Anfang ...

Über den Autor

E.M. Jungmann wurde am 21. Mai 1969 nahe München geboren. 1983 zog es sie ins Schwabenland. Beruflich ist sie als IT-Systembetreuerin tätig. Das Eintauchen in Geschichten hat sie seit jeher fasziniert. Schon in ihrer Schulzeit schrieb sie Artikel für die Schülerzeitung. Anfang zwanzig schrieb sie bereits an ihrem ersten Roman. Ihre Inspiration holt sich die Autorin aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen. So ließ sie sich für ihren Roman Das Herz des Abwûn sowohl von der Johannes-Offenbarung wie auch von Filmmusik beeinflussen. Es ist ihr wichtig, dem Leser etwas zu geben, das nachwirkt. "Wenn ich Dinge gesagt bekomme wie dass eine meiner Geschichten so berührt hat, dass sie den Leser ergreifen konnte, bedeutet mir das sehr viel." Ihre schriftstellerischen Vorbilder reichen von Arthur C. Clark über Akif Pirinçci bis hin zu den Strugatzki-Brüdern. EM. Jungmann veröffentlichte bei EPIDU einen Auszug ihres Romans Das Herz des Abwûn. Nach kurzer Zeit schaffte es das Werk, eine breite Leserschaft zu begeistern und es wurde unter die besten Romane gewählt. E.M. Jungmann lebt und arbeitet derzeit in Stuttgart.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von V. Riese
Format:Taschenbuch
Kurzbeschreibung:

Freiheit beginnt mit Verantwortung - Sie hat alles verloren: ihre Heimat und ihre Familie. Ellen aus Dachnat-Kgenmar ist noch ein junges Mädchen, als sie ihr Elternhaus verlassen muss, um fortan bei den gefürchteten Drachenköpfen, den Kgenmar, zu leben. Diese wurden einst von ihrer Gottheit, dem Abwûn, auf die Erde gesandt, um die Menschen zu beherrschen und anzuleiten. Seit vielen Jahrhunderten verbreiten sie nun Angst und Schrecken unter der Bevölkerung. Als Ellen schließlich mit dem Obersten der verhassten Kreaturen den Bund der Ehe eingehen muss, vollzieht sich ein Wandel. Die große Prophezeiung nimmt ihren Lauf. Doch es gibt auch Neider. Wird es gelingen, in Frieden zu vereinen, was seit jeher durch Hass und Misstrauen auf beiden Seiten entzweit ist? Viel Blut wird fließen, doch dies ist erst der Anfang.

Bewertung:

"Das Blut ließ sich nicht fortwaschen, so sehr Ellen es auch versuchte. Ihre Hände waren schon wund und vom eiskalten Wasser halb erfroren."

Elle aus Dachnat-Kgenmar ist 11 als sie Ihr Elternhaus und das Leben mit ihrer Mutter hinter sich lassen muss. Die nächsten 10 Jahre Ihres Lebens lebt sie als Gehilfin bei den beiden Schneider Kgenmar um dort zu arbeiten und das Handwerk zu erlernen. Die beiden behandeln sie gut, und Elle wird eine sehr gute Schneiderin, bis sich Ihr Leben eines Tages schlagartig verändert. Sie wird in den Cubus gebracht, dort wo der oberste der Kgenmar lebt. Bisher kam niemand mehr von dort zurück. Doch anders als hier Ihr Leben zu lassen wird Elle mit dem Sohn des Herschers verheiratet und soll an seiner Seite gemeinsam Herschen. Doch nicht nur Elle selber kann der Verbindung nichts Positives abgewinnen, hat sie doch selber von klein auf gelernt die Kgenmar zu hassen, auch unter den Kgenmar gibt es Gegner und es dauert eine Weile bis Elle sich eingestehen muss, dass sie den Mann an Ihrer Seite liebt, doch es scheint bereits zu spät zu sein.

Gelesen habe ich das Buch im Rahmen der Aktion Blogg dein Buch. Vom Cover her hätte es mich im Buchladen ehrlich gesagt nicht angesprochen, und auch vom Klappentext hätte ich es mir persönlich nicht gekauft, aber ich muss sagen, dass ich doch sehr froh bin das Buch lesen zu dürfen, denn Frau Jungmann hat eine wirklich schöne Geschichte entworfen, die einige Überraschungen und vorallem in meinen Augen sehr tiefe Gefühle zu bieten hat. Dabei geht es im Herz des Abwun weniger um die Welt die die Autorin geschaffen hat, was ihr, auch wenn sie diesen Aspekt nicht ganz auspielt, recht gut gelungen ist, sondern viel mehr um die Gefühle der Protagonisten. Und die Gefühle hat Frau Jungmann in meinen Augen sehr gut dargestellt und beschrieben, so ist mir Jhad Alan der zukünftige Herrscher der Kgenmar sofort ans Herz gewachsen, weil er mit viel Geduld und Einfühlvermögen versucht hat, Elles Vertrauen zu gewinnen.

Sicherlich hat auch dieses Buch seine kleinen Schwächen, so war mir das Ganze gerede um den bedingungslosen Glauben zum Abwun teiweile zu viel des Guten, aber ich denke das lag auch daran, dass ich persönlich mit Glauben nocht viel anfangen kann und es mir aus diesem Grund latent auf die Nerven gegangen ist.

Vom Schreibstil her war das Buch sehr angenehm zu lesen. Die Sätze sind nicht sonderlich lang, und auch die schmückende Beschreibung, die andere Bücher auszeichnet entweder von Orten und Personen ist hier nicht ganz so deutlich, aber das tat dem Lesegenuss in meinen Augen keinen Abbruch. Die Autorin verstand sich sehr gut darauf mit ihrem Stil treffent und nicht all zu ausschweifend dem Leser erzählen zu können was sie sich vorgenommen hatte. Daher wirkt die Story in meinen Augen auch nicht in die Länge gezogen.

"Die Schneider grinsten breit. Davon und von der Störrigkeit des Fadens herausgefordert nahm sie dessen anderes Ende, befreite es von den dunklen Erdkrumen, flüsterte: 'Nun geh doch da rein!' und hielt es vor die Nadel, wie um ihm zu zeigen, was sie von ihm wollte. Das Fadenende stellte sich auf. Es bog sich, als sehe es sich um. Plötzlich stieß es von selbst durch das Nadelöhr. Staunend betrachtete Ellen das kleine Wunder. Dann sah sie zu den Schneidern ' und erschrak. Fassungslosigkeit stand in ihren Blicken."

Fazit:

Ich muss sagen, dass ich sehr erstaunt war über das Buch. Sicherlich wird daraus kein Bestseller, aber ich finde Autoren wie Frau Jungmann sollten durch solche Projekte wie Epidu mehr Chancen oder zumindest Aufmerksamkeit erhalten. Mich konnte das Buch bereits schon nach wenigen Seiten beeindrucken. Dies lag vorallem daran, dass ich nicht wusste was mich erwarten würde. Sicherlich hatte das Buch auch ein paar kleine Schwächen, aber das lag mehr an meinem Geschmack und ich möchte dem daher hier nicht so viel Raum geben. Eine sehr schöne Geschichte, die berührt und die zeigt, dass Liebe über alle Grenzen gehen kann, wenn man toleranter ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bitte mehr davon! 30. Dezember 2011
Von Lucky
Format:Kindle Edition
Vorab meine Kritik: Es war mir zu kurz! Wenn ich mich erschrecke, wenn ich plötzlich vor der letzten Seite stehe, ist das jedoch immer ein gutes Zeichen: Es heißt ja nicht mehr und nicht weniger, als dass mich das Buch fesseln konnte und ich mir wünschen würde, es würde weiter gehen.
Ich habe von E.M. Jungmann vorher einige Kurzgeschichten, sowie Gedichte gelesen, die mir sehr gut gefallen haben und war von daher sehr gespannt, wie sie den Sprung in mein Lieblingsgenre, der Fantasy schaffen würde. Nebenbei: ich finde, das Buch könnte auch unter Science Fiction geführt werden. Das würde auch gut passen, aber bei Fantasy passt es auch gut rein.
Ich lese nun schon über 20 Jahre Fantasy aller Couleur und musste mich Anfangs ein bisschen einlesen, um richtig reinzukommen. Im Gegensatz zu klassischem Fantasy schreibt E.M. Jungmann knapper, präziser ohne allzu viel Ausschweifungen. Aber einmal drin im Plot, liest es sich spannend und lässt einen so schnell nicht mehr los.
Ich will hier nicht zu viel von der Geschichte erzählen, denn die soll ja gelesen werden, aber so viel sei verraten: es weicht ab von den oft verwendeten Stilmittel im Fantasy: nicht Zauberer, Hexen, Elfen und Co bevölkern ihr Buch, sondern ganz andere Gestalten. Ich persönlich fand das sehr gut, weil es zeigt, dass es auch heute noch neue Ideen in einem so alten Genre wie der Fantasy gibt.
Kurzum: Uneingeschränkte Leseempfehlung!
Warum dann nur 4 Punkte? Nun, manchmal war es mir dann wirklich zu kurz. Wenn ich beginne, mich für die Gestalten und Umwelt in einem Buch zu interessieren, dann hätte ich manchmal auch gerne etwas mehr Umschreibung und Beschreibung gehabt. Es ist aber durchaus möglich, dass ich hier schlicht von vielen anderen Fantasybüchern versaut bin, die sich ja oft einer geradezu weit ausschweifenden Erzähltechnik bedienen. Ist Geschmackssache, ich mag es halt.
Ich glaube insgesamt hat die Geschichte es verdient, dass mindestens eine Trilogie aus ihr wird: Es muss erzählt werden, wie die Geschichte weiter geht und ich wäre brennend daran interessiert, die Vorgeschichte auch erzählt zu bekommen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fantasy, wie sie sein soll 18. Dezember 2011
Format:Kindle Edition
Ich war gespannt. Frau Jungmann ist Teil meiner Twittertimeline, wir waren auch schon Teil eines Schreibwettbewerbs und wir trafen auf der Frankfurter Buchmesse aufeinander. Dazu ein ganz junger Verlag, der die Leser abstimmen lässt, was erscheinen soll, spannend das. Abwun, das aramäische Vaterunser also, hhm. Ich nutzte das eBook auch, um zu testen. Ich las es wechselnd auf einem HTC Desire, und am PC.
Und es zog mich in das Buch hinein, die Erzähltechnik erzeugt Spannung ab der ersten Seite. Die Grundinformationen zu den agierenden Personen, zum Umfeld, der Grundphilosphie, den gesellschaftlichen Bedingungen, kommen fantasykonform häppchenweise in die Handlung eingebettet, immer so wage gehalten, wie es nur geht, um dem entstehenden Kopfkino genug Stoff zu geben und trotzdem Raum zu lassen für eigene Ausschmückungen.
Die Story ist flott, in sich schlüssig, langsam beginnend, wie ein Bolero und sich steigernd zu einem furiosen Schluss, der einer Ballett Inszenierung würdig wäre. Die 'Religion des Abwun' ist wohl konstruiert, einem Weltgeist geschuldet, den ich auch gerne hätte. Die Technik ist nicht rein mittelalterlich, sondern eher SF, fremde Waffen, die nicht erläutert werden, dem Leser so weit entrückt, wie den 'unterdrückten' Menschen, aber auch ehemals menschliche Artefakte, wie Revolver etc. Eine fortgeschrittene Medizin und Kommunikationstechnik (Gedankenlesen, sprechen) wird zwar als wundersam empfunden, aber es steht dankenswerterweise nirgends das Wort Magie.
Ein vergnüglich zu lesendes Buch, auch wenn der Schluss doch recht wage bleibt, Fragen offen lässt für die Leser-Fanatsie oder ist eine Fortsetzung geplant? Ich würde mich freuen. Dieses 'Abwun' Universum ist eigentlich zu Schade für einen Roman. Vor allem weil ich mehr über die 'menschliche' Rebellenseite wüsste, sie ist doch recht stiefmütterlich behandelt gegenüber dem Hauptstrang. Vielleicht könnte das nächste Buch auch etwas gestraffter daher kommen, so manchmal kann es dem eingeschlagenen Tempo nicht folgen, es gibt kleine Hänger, über die man aber hinweg sieht, wenn schon bald wieder Fahrt in die Story kommt. Vor allem die glasklare Sprache, die nie vulgär daher kommt, eher wohltemperiert ist, hilft hier viel!
Es war interessant das Fantasy-Buich einer persönlich bekannten Autorin zu lesen, die man nicht wirklich kennt. Auch spannend.
Ich wünsche E.M. und Epidu viel Erfolg!

... und hätte doch etwas zu meckern: technisch ist das eBook leichtest-fehlerbehaftet. Es gibt kein 'echtes' Inhaltsverzeichnis, das über Inhalt (in der PC-Version) abrufbar wäre, das eingebaute Verzeichnis hängt vor dem eigentlichen Text und da haben sich zu den (kryptischen) Kapitel-Nummern ohne Text, Sternchen als Kapitel eingeschlichen ... Im Text selbst gibt es sehr vereinzelt Reste von weichen Trennern aus dem Ursprungstext, Trennung in der Zeilenmitte mit inbegriffen, aber der gute Text lässt auch darüber hinweglesen. Der Verlag ist ja jung und lernt. :))

Übrigens: Ich fand es schon seltsam, dass Amazon über 2 Geräte hinweg genau wusste, wo ich denn gerade las. Was die Amazon-Software wohl daraus über mich lernt? Mein Lesegerät wird dann doch wohl ein Tablet werden, dort kann ich kindle-Books lesen, aber auch ePubs, wer weiß, was sonst noch kommen wird...
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