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Das Herkules-Projekt [Broschiert]

Marcus Hammerschmitt
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Broschiert, 15. Januar 2006 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 160 Seiten
  • Verlag: Sauerländer; Auflage: 1 (15. Januar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3794170431
  • ISBN-13: 978-3794170432
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 822.846 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Marcus Hammerschmitt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Menno, Flex und Paula leben im Berlin des Jahres 2030. Sie sind Datenpiraten und tauschen alles, was begehrt ist: Musik, Filme, Spiele. Diese Daten können sie in ihren Körpern speichern wie in einem Computer. Die Freunde leben wie im Paradies, bis Polizeiagent Baumann Paula bei einer Klau-Aktion erwischt. Doch er buchtet sie nicht ein, sondern überrascht sie mit einem Deal. Er bietet den Piraten heißes Musikmaterial, wenn sie sein Körpernetz umprogrammieren und ihm so eine neue Identität geben. Menno ist skeptisch: Will Baumann wirklich bei der Polizei aussteigen oder ist er ein V-Mann? Aber die Wahrheit ist viel schlimmer. Als die Freunde Baumanns Daten im Körper haben, geht eine unheimliche Veränderung mit ihnen vor. Jetzt erst wird ihnen klar: Sie sind Teil eines gigantischen Menschenversuchs.

Über den Autor

Marcus Hammerschmitt wurde 1967 geboren und studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Tübingen. Seit 1994 arbeitet er als freier Journalist und Schriftsteller. Seine Sciencefiction-Romane wurden mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. 1997 bekam er den Thaddäus-Troll-Preis des Förderkreises deutscher Schriftsteller.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Den Inhalt des Romans hat mein Vor-Rezensent bereits gesprochen. So schlecht fand ich das Buch nicht. Mein Problem damit war nur, dass ich nicht wusste, dass es ein Jugend SF-Roman sein sollte. Die Inhaltsangabe klang interessant (erinnerte ein wenig an die Cyberspace Romane von William Gibson), daher las ich das Buch.
Rasch merkte ich, dass es mit einer Welt des William Gibson nichts zu tun hatte.
Für einen Jugend-Roman vielleicht nicht schlecht, aber für mich als SF-Leser war der Inhalt zu langweilig, die Charaktere zu wenig tief. Außerdem verriet der Klappentext bereits zu viel des Inhalts, sodass ich zu jener Stelle lesen musste, ab der ich die Handlung nicht kannte. Und da das Buch sehr dünn ist, blieben dann nicht mehr viele inhaltliche Überraschungen übrig.
Dennoch 3 Sterne, da ich (auf Grund meines Fehlers) ein anderes Buch erwartet hätte.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Wer dieses Buch nicht kennt, der muss es auch nicht unbedingt kennen lernen. Vom gesamten Lese-Feeling her fühlt es sich nicht spektakulär an, wie kein Buch, das das Zeug zum Bestseller oder Auszeichnungen hat.

Die Erzählart will nicht so recht mitreißen. Es liest sich nicht so locker, wie man es von einem SF-Jugendbuch mit den Zutaten Jugendband, Stadt, kriminelle Aktionen, Experiment erwarten würde. Irgendetwas an der Sprache stört hierbei, auch wenn es nicht so leicht zu benennen ist. Vielleicht ist das Buch auch ungünstig formatiert, um ein gewisses Feeling zu erzeugen. Mir persönlich jedenfalls waren die Zeilen etwas zu lang für diese Art Geschichte und eine andere Schrift als Times New Roman hätte das SF-Feeling gewiss besser rübergebracht. Auch an Absätzen geizt dieses Buch. Es kommen schon mal Seiten ohne Absätze oder nur mit ein, zwei Absätzen vor - was das Action-Feeling auch nicht gerade steigert ...

So richtig nah an die jugendlichen Figuren kommt man in diesem Buch auch nicht heran. Demgegenüber werden dem Erwachsenen Baumann (Polizist) verhältnismäßig viele Einzel-Szenen oder vielmehr absatzarme Textblöcke gewidmet.

Der Wortschatz ist eine Mischung aus Fachvokabular aus den Bereichen Technik, Spionage, (ein wenig) Jugendsprache und Normalsprache.

Großer Knackpunkt in diesem Buch war für mich der Konflikt. Das klingt bereits im Klappentext dubios: Der Polizeiagent Baumann bietet den jugendlichen Piraten heißes Musikmaterial, wenn sie sein Körpernetz umprogrammieren und ihm so eine neue Identität geben. Man beginnt sich zu fragen, warum er sich mit diesem Problem ausgerechnet an die Jugendlichen wendet, was macht die Jugendlichen dazu überhaupt so kompetent? Okay, das soll eine Falle sein, aber hätte man sich nicht was Intelligenteres, Glaubwürdigeres einfallen lassen? Mir erschien das künstlich, konstruiert - ebenso wie das Herkules-Projekt selbst. Im Grunde nur ein großer Name mit wenig (und vor allem wenig Logik) dahinter. Ich lese die entsprechende Stelle immer wieder für diese Rezension, aber die Sätze zum Herkules-Projekt auf S. 112/113 erscheinen mir immer wieder wie zusammengeschusterter, unausgearbeiteter Schwachsinn.

Fazit: Wer mehr das Interesse hat, mal einen anderen deutschen Jugendbuch-SF-Autor als Andreas Eschbach kennen zu lernen, hat hier die Chance dazu. Wer mehr auf der Suche nach einem hammermäßigen Lesererlebnis ist, sollte sich zumindest auch andere Angebote aus dem Bereich Jugendbuch-SF zu "Jugendgruppe/Stadt" anschauen. Da wären zum Beispiel:

- die Reihe "Die Schattenkinder" von Margaret Peterson Haddix
- die "DNA"-Reihe von Luc Roth.
- Mir persönlich hat die Reihe "Spy High" von Andrew J. Butcher sehr gefallen.

wohlwollende Objektive Wertung: Note 3
Subjektive Wertung: Note 5

Annette Scholonek
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