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Das Herbarium der Entdecker: Humboldt, Darwin & Co. - botanische Forscher und ihre Reisen [Gebundene Ausgabe]

Florence Thinard
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 49,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

18. September 2013
Mit Darwin unterwegs auf den Galapagos-Inseln, mit Humboldt im Dschungel des Orinoco-Beckens oder mit Livingstone im Herzen Afrikas - willkommen in der Welt der großen Naturforscher! Sie alle begeisterten sich für die Flora der neu entdeckten Länder, sammelten und beschrieben bislang unbekannte Arten und konservierten sie in sorgfältig gestalteten Pflanzensammlungen. Mit Darwin unterwegs auf den Galapagos-Inseln, mit Humboldt im Dschungel des Orinoco-Beckens oder mit Livingstone im Herzen Afrikas - willkommen in der Welt der großen Naturforscher! Sie alle begeisterten sich für die Flora der neu entdeckten Länder, sammelten und beschrieben bislang unbekannte Arten und konservierten sie in sorgfältig gestalteten Pflanzensammlungen. Diese Herbarien sind heute Zeugnisse spektakulärer und beschwerlicher Reisen, zeugen vom Entdeckergeist der Forscher und ihrer Faszination für das Neue und Unbekannte in der Natur fremder Länder. «Das Herbarium der Entdecker» lädt dazu ein, die Naturforscher auf ihren Reisen zu begleiten, ihre botanischen Erkenntnisse kennenzulernen und dank großformatiger Fotografien einen Blick in ihre wertvollen Herbarien zu werfen. Die 80 abgebildeten Blätter stammen aus bedeutenden Herbarien der Welt, vor allem den Kew Royal Botanical Gardens, London.

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Das Herbarium der Entdecker: Humboldt, Darwin & Co. - botanische Forscher und ihre Reisen + Was Pflanzen wissen: Wie sie sehen, riechen und sich erinnern
Preis für beide: EUR 67,80

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 168 Seiten
  • Verlag: Haupt; Auflage: 1., Auflage (18. September 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3258078181
  • ISBN-13: 978-3258078182
  • Originaltitel: L'herbier des explorateurs
  • Größe und/oder Gewicht: 38,2 x 24,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 32.090 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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5.0 von 5 Sternen 500 Jahre Pflanzenjagd 15. Oktober 2013
Von Volker M. HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In keinem Herbarium der Welt liegen so viele "Typen" wie in Kew Gardens. 350 000 Blätter mit getrockneten Pflanzen waren die ersten ihrer Art und sind damit bis heute der Maßstab zur eindeutigen Bestimmung. Insgesamt verfügt alleine Kew Gardens über mehr als 8 Millionen Herbarblätter, darunter viele von bedeutenden Forschungsreisenden. Neben dieser überragenden Sammlung liefert aber auch die Universität von Montpellier wichtige Beiträge zur Pflanzenforschung. Auch hier lagern viele Herbarbelege, die im "Herbarium der Entdecker" abgebildet sind.

Es ist geradezu erstaunlich, wie gut sich getrocknete Pflanzen über die Jahrhunderte erhalten, wenn man sie pfleglich behandelt. Die Fotos in Folio-Originalgröße verraten auch ein sicheres Gespür der Sammler dafür, die Pflanzen sowohl ästhetisch zu präsentieren, als auch alle wesentlichen Details sichtbar zu lassen. Signaturen, handschriftliche Notizen und Archivarnummern lassen diese Belege eine ganze Geschichte erzählen.

Die eigentliche Geschichte hinter diesen Pflanzen erzählt aber Florence Thinard, die Entdecker aus fünf Jahrhunderten begleitet, ihre Lebensläufe und Sammlerreisen zusammenfasst und die Spuren sucht, die diese Menschen bis heute hinterlassen haben. Die meisten der im Buch abgebildeten Herbarpflanzen haben bis heute eine praktische Bedeutung, sei es als Nutz- oder wertvolle Zierpflanze. Wer weiß heute noch, wer den Flieder oder die Platane nach Europa brachte? Oder den ersten Zimtbaum?

Das "Herbarium der Entdecker" lädt durch das kleinteilige Layout selber zu Entdeckungen ein.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schön, aber Chance vertan 27. Oktober 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Ein schönes Buch, das anhand alter Herbarbelege (also gepresster, getrockneter, aufgeklebter und konservierter Pflanzen(teile) Forscher und Forschungsreisende vorstellt - ein wirklich liebevoll und sehr ansprechend gestaltetes Buch im Format seiner Belege mit spannenden, informativen Texten.
Massiv zu kritisieren wäre allerdings einerseits die Auswahl der Forscher: Da die Belege entweder aus dem Herbarium von Montpellier bzw. zum überwiegenden Teil aus dem der Royal Botanic Gardens Kew (London) stammen – letzteres eines der bedeutendsten weltweit mit etwa sieben Millionen Belegen - sind Sammler dieser Nationen überproportional vertreten: so fehlen so bedeutende Persönlichkeiten wie Adelbert von Chamisso, Carl Philipp von Martius oder Theodor Kotschy bzw. bedeutende Herbarien wie Wien, Petersburg, Madrid oder Berlin völlig. Es wäre besser gewesen, diese wichtigen Sammler und Sammlungen zu berücksichtigen und vielleicht sehr frühe Forscher - zumal wie mit der Pharaonin Hatschepsut nur eine "Auftraggeberin" vorkommt - oder die in durchaus nicht unumstrittener Qualität malende Marianne North zu streichen (ich erinnere mich durchaus an ein Schaudern in der Marianne North-Gallery in Kew!), zumal von ihr kein Beleg vorzuliegen scheint. Warum wurde bei Linné keiner seiner Belege abgebildet, von denen es noch sehr viele gibt (die glücklicherweise alle online einsehbar sind!)?
Ein Zweites: Herbarbelege sind eminent wichtig für die Benennung von Pflanzenarten – so gibt es mit den so genannten "Typen" für jede beschriebene Art gewissermaßen ein „Passbild“ in einem Herbarium. Im Buch finden sich sogar einige Typen und viele über und über beschriebene, mit Zettelchen beklebte Belege.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Wurzeln unseres Wissens 27. September 2013
Von Buchrezensent aus-erlesen TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
So mancher, der seinen Dachboden aufräumt, findet unter verstaubten Ordnern die eine oder andere Erinnerung an die Schulzeit. Die erste Fibel, die erste Mathearbeit oder auch ein Herbarium. Was für eine Arbeit! Repräsentative Pflanzen suchen, sie behutsam ihrer angestammten Umgebung entreißen, säubern und dann pressen. Ein Wahnsinnsaufwand nur für eine gute Note. Damals Qual oder Initial für Spürnasen – heute eine liebgewordene Erinnerung.
Ein Zündfunke war es bestimmt für Forscher wie Darwin und Humboldt. Auf ihren Reisen sammelten sie Pflanzen, die noch keiner ihrer Spielkameraden und Kollegen je zuvor gesehen hatte. Sie zeichneten, kartographierten und pressten ihre entdeckten Schätze. Heute ein Reichtum, der nicht mit Geld aufzuwiegen ist. Ein Glück für den Leser, dass Florence Thinard sich diesen Exponaten angenommen hat und der Haupt-Verlag die Ergebnisse in diesem Prachtband zusammengefasst hat. Sagenhafte 38,5 x 24,5 cm misst dieses Forschungswerk der Geschichte.
Achtzig Pflanzenfunde von Livingstone über von Linné bis zu Cunningham. Vom Orinoco über den Nil bis ins australische Outback. Die Augen werden übergehen beim Anblick der Exponate. Sie zeigen die gesamte Blattgröße einnehmend Gewürze, Blumen und Blätter in einer Form wie sie selbst erfahrene Weltenbummler nur nach tagelangem Suchen entdecken.
Die beistehenden Texte entführen den Leser in ein Zeitalter der Entdecker, Forschungsreisenden und wahrer Abenteurer. Piraten, Botaniker und Georgrahen waren die Väter der Exponate und Behüter des Wissens.
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