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Das Haus zur besonderen Verwendung
 
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Das Haus zur besonderen Verwendung [Gebundene Ausgabe]

John Boyne , Fritz Schneider
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Arche Verlag (30. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3716026425
  • ISBN-13: 978-3716026427
  • Originaltitel: The House of Special Purpose
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 229.011 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Ein aufwühlendes, atemberaubendes Epos über das Schicksal des letzten russischen Zaren und seiner Familie."
The Times
Der neue große Roman vom Autor des Weltbestsellers Der Junge im gestreiften Pyjama.
Russland 1915: In einem kleinen Dorf verhindert der sechzehnjährige Bauernsohn Georgi mit Glück und Geistesgegenwart ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Zar Nikolaus II. ruft Georgi daraufhin nach Sankt Petersburg, wo er ihn zum Leibwächter seines einzigen Sohnes ernennt, der nicht nur als Thronfolger in ständiger Lebensgefahr schwebt. Georgi weicht dem kleinen Zaren fortan nicht mehr von der Seite und findet in ihm einen Freund. In den prunkvollen Sälen des Winterpalais begegnet er auch der Zarentochter Anastasia. Sie verlieben sich, wohl wissend, dass diese Liebe nicht sein darf. Doch Georgi ist entschlossen, für Anastasia bis zum Äußersten zu gehen. Aber dann erhebt sich das Volk gegen den Zaren; das ganze Land taumelt dem Abgrund der Revolution entgegen. Anastasia und ihre Familie werden an einen geheimen Ort verschleppt ins "Haus zur besonderen Verwendung".
Mit diesem außergewöhnlichen Roman hat John Boyne den Menschen, die eine der dramatischsten Epochen Russlands erlebt und erlitten haben, ein Denkmal gesetzt. Die Geschichte vom tapferen Georgi, seinem kleinen Schützling und seiner großen Liebe ist eine Geschichte, die man nie mehr vergisst.
Fotos und Hintergründe: www.zurbesonderenverwendung.de

Über den Autor

John Boyne wurde 1971 in Dublin, Irland, geboren, wo er auch heute lebt. Er studierte "Englische Literatur' und 'Kreatives Schreiben' in Dublin und Norwich. Er ist der Autor von sechs Romanen, darunter "Der Junge im gestreiften Pyjama", der zwei Irische Buchpreise gewann, für den "British Book Award" nominiert war und vor kurzem verfilmt wurde. John Boynes Romane wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von goat TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Cover überzeugt durch seine warmen Töne und dem zauberhaften Bild eines Waldes zur Herbstzeit. Die Blätter haben sich schon verfärbt und sind zum Teil schon von den Bäumen gefallen. Durch das Herbstlaub spaziert ein Pärchen. So ein einladendes Cover lässt mich automatisch zu dem Buch greifen - auch wenn der Titel etwas verwirrend ist.

Der Roman beginnt im Jahr 1981. Der 82-jährige Russe Georgi Daniilowitsch Jatschmenew, dessen Frau Soja an Krebs erkrankt ist, verbringt die ihnen noch verbleibenden Tage an ihrem Krankenbett. Immer öfter schweifen seine Gedanken ab in die Vergangenheit und der Leser erfährt so die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1915 verhindert der 16-jährige Georgi mehr durch Zufall ein Attentat auf den Vetter des Zaren. Der Großfürst bedankt sich persönlich bei den Eltern des Jungen für seine Rettung und steckt dem Vater eine Geldbörse zu. Georgi beschleicht sofort das Gefühl, verkauft worden zu sein, noch bevor der Großfürst ihm eröffnet, dass sein neues Zuhause zukünftig in St. Petersburg sein wird, denn Zar Nikolaus II. sucht dringend nach einem Leibwächter für seinen Sohn und Thronfolger Zarewitsch Alexei.

Überwältigt vom prunkvollen Winterpalais der Zarenfamilie, beginnt für Georgi kurze Zeit später ein völlig neues Leben. Mit dem jungen Thronfolger verbindet ihn sehr schnell eine innige Freundschaft und als er zum ersten Mal der Zarentochter Anastasia begegnet, ist es um ihn geschehen. Sie verlieben sich Hals über Kopf ineinander - wohl wissen, dass ihre Liebe keine Chance hat. Als es zur Revolution kommt und der Zar abdanken muss, ist es vorbei mit dem schönen Leben. Die ganze Familie wird nach Jekaterinenburg verschleppt und im Haus zur besonderen Verwendung" wie Gefangene gehalten. Leser, die sich ein wenig mit der Geschichte beschäftigt haben, wissen schon vorher, wie tragisch das Ganze endet - nämlich mit der Ermordung der ehemaligen Zarenfamilie ...

John Boyne hat sich fast akribisch an die geschichtlichen Fakten gehalten - aber eben nur fast. Aber man darf nicht vergessen, dass es sich hier um einen Roman und kein Sachbuch handelt. Von daher hat mir die Vermischung von Fakten und Fiktion sehr gut gefallen und sie ist dem Autor in meinen Augen auch sehr gut gelungen. Der Schreibstil ist zwar leicht verständlich, aber durch die abwechselnden Erzählstränge wirkte es auf mich manchmal etwas verwirrend. Gleichzeitig sorgen die Zeitsprünge für eine Auflockerung. Der Leser kommt recht bald dahinter, dass die Geschichte Georgis und Sojas rückwärts erzählt wird und die Georgis und Anastasias vorwärts, sodass sie sich irgendwann in der Mitte treffen. Und immer habe ich grübeln müssen, wer tatsächlich hinter der Figur Soja steckt und ich war mir fast bis ganz zum Schluss nicht sicher.

Das Haus zur besonderen Verwendung" ist ein sehr leises aber gleichzeitig intensives Buch. Ich konnte sofort in die Geschichte eintauchen und mitempfinden was die Figuren durchmachen mussten. Ich bin nie Fan von trockenen historischen Fakten gewesen. Aber Autoren, die es schaffen, geschichtliches Hintergrundwissen in einen spannenden Roman zu verpacken und dem Leser dieses überzeugend zu vermitteln, denen bin ich dankbar für ihr gelungenes Werk. In diesem Fall wäre es aber sicherlich nützlich gewesen, wenn der Autor zu Beginn darauf eingegangen wäre, wo er sich an die Fakten gehalten hat und was seiner Fantasie entsprungen ist. Trotzdem hat mich dieses Buch auf ganzer Linie überzeugt und ich vergebe gerne fünf Sterne.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kleinfriedelchen TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der sechzehnjährige Georgi weiß nicht so recht, ob er sich über sein Schicksal freuen soll. Da der Bauernjunge dem Vetter des Zaren das Leben gerettet hat, als ein Anschlag auf ihn verübt werden sollte, wird ihm die Ehre zuteil, in die Leibgarde der Zarenfamilie einzutreten. Doch bei dem Anschlag verlor er auch seinen besten Freund, der dabei getötet wurde. Nun findet sich Georgi in St. Petersburg wieder, im Winterpalais der Zarenfamilie. Er soll der Leibwächter des Zarensohnes werden, in dem er tatsächlich einen neuen guten Freund findet. Und im Winterpalast lernt er auch die junge Anastasia kennen und verliebt sich in sie. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn das Volk erhebt sich gegen die Zarenherrschaft und verbannt sie in das Haus zur besonderen Verwendung...

Manchmal benötigt es eines bestimmten Auslösers, um zu einem Buch zu greifen. In diesem Fall war es das Buch "Seelenhüter", welches mir das Schicksal der Zarenfamilie nähergebracht hat und mich nach Mehr verlangen ließ. Treffenderweise stand "Das Haus zur besonderen Verwendung" schon lange unbemerkt in meinem Regal, und welche Bedeutung dieses Haus hat, wurde mir erst spät bewusst.

John Boyne hatte bereits mit "Der Junge im gestreiften Pyjama" einen sensationellen Erfolg hingelegt, daher waren meine Erwartungen an sein neuestes Werk hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Abwechselnd in der Gegenwart und Vergangenheit schildert Georgi seine Lebensgeschichte. Wie er als junger Mann in den Zarenpalast kam, wie er sich mit Alexei, dem Zarensohn angefreundet hat und in Anastasia seine große Liebe fand. Georgi steht dabei immer zwischen den Fronten. Er kennt die Ansichten des Volkes und ihren Zorn auf die Zarenfamilie, schließlich war er selbst nur ein Bauer, aber er kennt die Zarenfamilie auch so gut wie kaum jemand sonst. Er weiß um die gefährliche Bluterkrankheit des Zarensohnes, er kennt die Gedanken und die Gefühle und Sorgen der Familie. Und der Konflikt zwischen den Revolutionären und der Zarenherrschaft spitzt sich immer mehr zu.

Boyne verwebt gekonnt die historischen Tatsachen mit seinen erdachten Figuren und bietet so nicht nur eine wundervoll traurige Liebesgeschichte, sondern auch gleichzeitig eine anschauliche Lehrstunde über eines der wichtigsten Kapitel der russischen Geschichte. Die Liebesgeschichte zwischen Georgi und Anastasia fand ich wundervoll, nicht schmalzig, nicht gezwungen und aufgesetzt, sondern einfach nur zauberhaft. Und das Stimmungsbild der damaligen Zeit wurde mir glaubhaft vermittelt und die detaillierten Beschreibungen haben opulente Bilder des Zarenpalastes vor meinen Augen herbeigezaubert. Aber ich habe mir oft gewünscht, das Schicksal der Zarenfamilie nicht schon zu kennen, denn so begleitete mich stets ein etwas melancholisches Gefühl beim Lesen.

Mein Fazit: John Boyne hat es wieder geschafft, mich zu begeistern. Sein neuestes Werk bietet eine komplexe, herzzerreißende Geschichte, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ein Buch, welches ich mit Sicherheit noch einmal lesen werde.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Meisterwerk... 27. März 2012
Von AennA VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Als der 16jährige Georgi im Jahre 1915 ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie verhindert, ändert sich sein ganzes Leben.
Der aus sehr einfachen Verhältnissen stammende Junge ist plötzlich Mitglied in der Leibgarde des Zaren, um als Aufpasser für Alexei, dessen einzigen Sohn , zu fungieren.
Der Junge wächst ihm schnell ans Herz, und nicht nur er...
Auch an Anastasia, der jüngsten der vier Zarentöchter, findet er Gefallen.
Die beiden verlieben sich ineinander, halten ihre Liebe aber wohlweislich geheim.
Als jedoch 1917 Unruhen im russischen Reich auftreten, die zum Sturz des Zaren führen, trennen sich Georgis und Anastasias Wege....

Auch wenn ich "Der Junge im gestreiften Pyjama" als einen der beeindruckendsten Filme empfinde, den ich je gesehen habe, habe ich den irischen Autor John Boyne, aus dessen Feder das Buch dazu stammt, bisher als Schriftsteller nicht wahrgenommen.

Das tut mir leid. Sehr sogar, denn vorliegendes Buch desselbigen Autors
"Das Haus zur besonderen Verwendung" ist auch eines der schönsten Bücher, das ich je gelesen habe....

John Boyne lässt Georgi selbst seine Geschichte erzählen, in zwei Erzählsträngen, die sich Kapitel für Kapitel abwechseln.
So lernen wir den jugendlichen Georgi kennen, den Bauernsohn, der mit 16 Jahren aus seinem Dorf Kaschin nach St. Petersburg und an den Hof des Zaren Nikolaus II. kommt.
Er berichtet von seinen Erlebnissen, seiner Liebe zur schönen Zarentochter Anastasia und auch seinen dunklen Seiten, die er nicht verleugnet...

Der Georgi der Gegenwart, mittlerweile 82 Jahre alt, bangt um seine Frau Soja, die im Sterben liegt.
Er lässt sein Leben vor unseren Augen Revue passieren und geht mit jedem Kapitel weiter in der Zeit zurück.
Schließlich treffen sich beide Geschichten und der Kreis schließt sich...

Der Aufbau des Buches in dieser Form ist absolut genial, und ich bewundere den Autor für diese Kunst!
Boyne schreibt ruhig, aber dennoch eindringlich in einer schönen Sprache, die den Leser einfach nur mitreißt.
Aber auch die Geschichte selbst übt einen starken Sog aus, berührt.
Sie lässt den Leser in sich eintauchen, aber mit Beenden der letzten Seite noch lange nicht wieder los.
Es ist nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Anastasia und Georgi, sondern auch die geschichtlichen Hintergründe und das Schicksal der letzten russischen Zarenfamilie, die ganz sicher hierzu beitragen.

John Boyne hat starke Charaktere erschaffen, ganz nah ist uns natürlich Georgi, den wir die ganze Zeit begleiten, und der uns sein Leben, aber auch sein Leiden offenbart.

"Das Haus zur besonderen Verwendung" ist ein Buch, bei dem man sich wünscht, es möge nie zu Ende gehen.
Es ist ein Meisterwerk, das John Boyne da geschaffen hat...ein Autor, den ich ganz sicher nicht mehr aus den Augen verlieren werden...
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Die neuesten Kundenrezensionen
Das Haus zur besonderen Verwendung
Der Ablauf des Kaufvorgangs war einwandfrei.
Der Inhalt des Romans ist spannend - aber doch
in einem ruhigen Stil geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Ernst Günther veröffentlicht
Ganz nett, aber langatmig und mit wenig historischen Details
Nachdem ich die vielen guten Rezessionen gelesen hatte, bestellte ich dieses Buch mit hohen Erwartungen. Die ersten 100 Seiten war allerdings sehr, sehr mühsam zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Kerstin veröffentlicht
Ein Buch voller Lieblingsstellen
'Tatsächlich war es Asja, an die ich eines Spätnachmittags dachte, als ich den Lesesaal des Winterpalais kennenlernte. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Franziska Huhnke veröffentlicht
Ein toller Roman über eine große Liebe und deren...
Der Roman vermischt wahre historische Hintergründe mit fiktiven Handlungen und Personen, was den Roman durchaus spannend macht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Christina veröffentlicht
Der letze Zarewitsch
ohn Boyne hat es wieder einmal geschafft mich komplett zu überzeugen. Seine Bücher sind hochgradig und auch wenn sich immer ein kleines bisschen Fantasie / Fiktion durch... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mel.E veröffentlicht
Tolles Buch
Für mich ein unheimlich intelligent geschriebenes Buch. Gefühlvoll ohne kitschig zu sein, beschreibt es die Geschicht von GeorgiundSoja. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kerstin Wagenpfeil veröffentlicht
Liebe in Zeiten des Umbruchs
Vor dem Hintergrund der Ereignisse der russischen Revolution in den Jahren 1915 bis 1918 spielt 'Das Haus zur besonderen Verwendung' von John Boyne. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Turu veröffentlicht
Ein ungewöhnliches Buch!
Georgy Daniilowich Jachmenev wächst im Russland des beginnenden 20. Jahrhunderts auf. Das Land ist geprägt von Armut und Entbehrungen, besonders die kleinen Leute in den... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Karo adores... veröffentlicht
unerträglicher Kitsch
John Boynes neuer Roman Das Haus zur besonderen Verwendung fühlt sich an wie ein klebriges Bonbon, dessen unerträgliche Süße mir als Leserin Zahnschmerzen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Thaila veröffentlicht
ein tolles Buch
Der 16jährige Georgi ist ein armer Bauernsohn aus der russischen Provinz; eigentlich recht unfreiwillig kommt er an den Hof des Zaren, wo er auf den Thronfolger des Zaren, der... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Bücherfreundin veröffentlicht
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