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Joachim Hecker, der ja auch schon einen «Brockhaus für Kinder» auf den Markt gebracht hat und bei «Lilipuz» Kinder zu spannenden, aber einfachen Experimenten im Radio verführt, muss es ja wissen.
Wer als Erwachsener die in seinem jüngsten Buch vorgestellten 39 «spannenden Experimente zum Selbermachen» - so der Untertitel - durchblättert, bleibt an vielen Stellen hängen und möchte noch mal Kind sein: Allein der Silvester-Tipp, mit dem man Luftballons durch die Luft wirbeln lassen kann, reizt zur Nachahmung. Dass wir dabei auch was vom universellen Rückstoß-Prinzip lernen, schadet weder der Stimmung noch dem Wissensdrang.
Prima ist auch die Idee, Kinder erfahren zu lassen, dass man in der Regel seine eigene Stimme nicht kennt - fast eine Aufforderung an alle, die mal vor einem richtigen Radiomikrofon stehen wollen.
In der Hoffnung, dass viele Kinder ihre angeborene Neugier ausleben können, sollte man «Das Haus der kleinen Forscher» all denen empfehlen, die Kindern in diesen Tagen ein vernünftiges Geschenk ins Osternest legen wollen. -- WDR PRINT, April 2008
BUCH-Tipp
Das Haus der kleinen Forscher: Eigentlich sind alle Kinder kleine Forscher, aber mit guten Anregungen macht das Entdecken noch mehr Spaß. Joachim Hecker stellt hier einige der schönsten Ideen zum aktiven Experimentieren vor, eingepackt in eine Abenteuergeschichte rund um ein merkwürdiges Haus, das nachts durch die Welt wandert. Hier wohnen Kinder ohne Erwachsene und lösen allein durch Experimente die Probleme, denen sie begegnen. Warum hat der Elefant ein Loch im Zahn? Kann Wasser bergauf fließen? Wie baut man einen Wetterfühler? Das Buch ist wunderschön illustriert und eignet sich zum Vorlesen und Nachmachen ab dem Vorschulalter. Aber auch Grundschulkinder entdecken Neues: Sie können die Kapitel selber lesen und dann gleich in der Küche experimentieren. arö -- Die Welt, 12.12.2007
Buchtipp: Haus der kleinen Forscher
In «Das Haus der kleinen Forscher» findest du gleich drei Dinge auf einmal: zum einen die Geschichten über die forschenden Kinder, die ganz ohne Erwachsene, dafür aber mit ihrer Katze in dem wanderfreudigen Haus leben. Außerdem ungefähr 40 Experimente zum Nachmachen, zum Beispiel eine Wetter-Anzeige Marke Eigenbau, ein selbst gemachtes Abendrot aus Milch und Licht oder ein paar Zaubertricks mit Sachen aus der Küche.
Und drittens ist das Buch ein handfestes Sachbuch: Warum fährt ein Heißluftballon durch die Luft, wie funktioniert ein Kompass für uns Menschen und was hat eine Weltraumrakete mit einem Trinkhalm gemeinsam. Daneben sind im ganzen Buch verstreut witzige Bilder von Sybille Hein, die das Leben der kleinen Forscher in ihrer Welt herrlich veranschaulichen.
Den kleinen Forschern, die mit mir ein paar Experimente aus dem Buch ausprobiert haben, hat es wahnsinnig Spaß gemacht. Das Beste ist, dass die meisten Experimente zwar verblüffend sind, aber mit so einfachen Mitteln funktionieren, dass du sie auch ohne die Hilfe von Erwachsenen nachmachen kannst. Aber Vorsicht - selbst Erwachsene finden die Basteleien so spannend, dass sie dir nicht mehr von der Seite weichen werden, sobald du dich ins Haus der kleinen Forscher verziehst ...
Katrin Stadler -- Bayerischer Rundfunk (BR), Oktober 2007
Experimente mit Ei und Knetgummi
[...] Ein Buch nicht nur zum Lesen und Experimentieren, sondern vor allem zum Vorlesen, Mitexperimentieren und Verstehen, denn viele Erwachsene werden gemeinsam mit den Kindern ein Aha-Erlebnis haben.
Jedes Kapitel ist klar strukturiert [...] Es geht nicht um vordergründige Knalleffekte, sondern um tiefes Verstehen der physikalischen Zusammenhänge. Das ist ganz im Sinne der Initiative «Haus der kleinen Forscher», die Naturwissenschaften und Technik für Kita-Kinder erlebbar machen und so die frühkindliche Bildung fördern will. [...] Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat ein Grußwort für das Buch geschrieben.
Alle Experimente funktionieren. Sie wurden bereits von Kindern getestet. Joachim Hecker präsentiert seit Jahren in einer Hörfunksendung Physik-Experimente für Kinder. Fazit: Ein tolles Buch, von Sybille Hein wunderbar illustriert und mit viel Witz geschrieben. Für die Lektüre kurz vor dem Einschlafen ist es kaum geeignet, denn beim Lesen juckt es sofort in den Fingern und man will die Experimente nachspielen. Vermutlich steht nach gründlicher Lektüre dieses Buchs eine Küchenrenovierung an, dafür haben Kinder und ältere Mitexperimentatoren viel gelernt und dabei jede Menge Spaß gehabt. Das Buch ist Sofort-Therapie gegen den PISA-Schock! -- Deutschlandradio Kultur, 16.12.2007
Forschen ist Spitze!
«Das Haus der kleinen Forscher» ist ein höchst empfehlenswertes Buch mit witzigen Zeichnungen für neugierige Volksschulkinder. Die Experimente-Zutaten gibt's in jedem Haushalt.
Ihr seht hier das Haus der kleinen Forscher. Die Kinder Karla, Luisa, Vincent und die Katze Berleburg wohnen darin. Das Besondere an dem Haus ist, dass es sich fortbewegt. [...]
Einmal, als das Haus am Rande eines Waldes Halt macht, entdecken sie einen verletzten, erbärmlich wimmernden Bären, der es nicht mehr zu seiner Höhle schafft. Da holt Luisa einen Schlitten, auf den sie mit vereinten Kräften den Bären hieven. Aber wie sollen die vier - noch dazu im Sommer - den schweren Bären ziehen? Ganz einfach. Sie legen Rundhölzer unter den Schlitten und rollen ihn damit zur Höhle. [...] Die Walzen vermindern die Reibung, weil die Kufen nur an wenigen Punkten aufliegen. So wie bei diesem Beispiel wird immer genau und gut verständlich erklärt, was dahintersteckt und für besonders Wissbegierige gibt es noch einen zusätzlichen kleinen Text. [...]
Es geht immer auch darum, dass man sich in schwierigen Situationen nicht entmutigen lässt. [...] Und immer wird erklärt, warum etwas so ist. [...] -- Salzburger Nachrichten (SN), 21.09.2007
Für die kleinen Forscher
Wer Wissen nicht nur erlesen, sondern auch erleben möchte, dem sei das herausragende «Haus der kleinen Forscher» von Joachim Hecker ans Herz gelegt. [...] 39 Experimente zum Selbermachen hat Hecker versammelt, mit denen er physikalische, chemische, biologische oder technische Zusammenhänge verdeutlichen will. Und lobenswert ist schon, dass Eltern die Zutaten nicht irgendwo zusammenkaufen müssen, sondern in der Regel zu Hause haben. Für das Experiment «Das Haus geht in die Luft» beispielsweise, das sehr effektvoll ist und sich hervorragend als Rakete auf jedem Geburtstag eignet, braucht man: einen Teebeutel, einen Teller, eine Kinderschere ein Feuerzeug oder Streichhölzer und einen Erwachsenen.
Bei «Ein Elefant mit Zahnschmerzen» kommt man mit Eierschalen, Haushaltsessig, Wasser und zwei kleinen Schüsseln aus. Kinder lernen hier, wie aggressive Säuren (so auch Karies) wirken. Die mit Wasser bedeckte Eierschale ist auch nach 24 Stunden unberührt, die mit Essig bedeckte hat sich dagegen in ein schaumig-schleimiges Etwas verwandelt. Ohne viel Worte leistet das Experiment etwas, das Eltern meist mit langem Reden nicht erreichen. Selbst Kinder, die für keine Belehrungen über das Zähneputzen zu haben sind, kommen angesichts dieser hässlichen Brühe ins Grübeln. Was kann man von einem guten Buch über Naturwissenschaften mehr erwarten?! -- Hannoversche Neue Presse, 09.10.2007
«Das Haus der kleinen Forscher» beherbergt eine Bande aufgeweckter und abenteuerlustiger Kinder. Mit einfachen Experimenten, deren «Zutaten» in jedem Haushalt vorhanden sind, ergründen sie die Geheimnisse der Natur: Wie füllt man Luft von einem Glas ins andere? Kann Wasser bergauf fließen? Geht Schlittenfahren auch ohne Schnee? Wie halten sich Pflanzen sauber? Kann man tauchen, ohne nass zu werden? Spielerisch erkunden die kleinen Forscher dabei die Eigenschaften von Wasser und Luft und untersuchen Phänomene wie Wärme, Elektrizität, Reibung, Dichte, Akustik oder Bionik. Sie bauen mit einem Luftballon und einer Murmel ein Ventil, mit einem Kiefernzapfen ein Hygrometer und aus Trinkhalmen meterlange Rohre für Wasserleitungen. Ihre Entdeckerfreude steckt an! Schon Vierjährige werden mit großem Spaß selber experimentieren, Schulkinder eigenständig mit dem Buch arbeiten können. Die Erklärungen bringen selbst Erwachsene zum Staunen. Ein wunderbar illustriertes Experimentierbuch, das Wissenschaft und Spiel phantasievoll verbindet und (nicht nur) Kinder klüger macht.
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