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Das Haus am Waldrand [Gebundene Ausgabe]

Barbara Büchner
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2010
1982. Eine kleine Stadt im Siegerland.
Die siebzehnjährige Leonie kehrt nach über zwölf Jahren in ihre Heimatstadt zurück. Mit Entsetzen stellt sie fest, dass mit der Reise in die Vergangenheit auch die Albträume ihrer Kindheit wieder aufleben.
Das kleine Städtchen verbirgt ein hundert Jahre altes, grausames Geheimnis. Die Einwohner wissen davon und schweigen.
Jedoch nicht alle. Leonie erhält eine deutliche Warnung und versucht trotzdem, einer mysteriösen Spur zu folgen.
Der Schlüssel zur Wahrheit liegt in einer alten verlassenen Villa am Waldrand.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Blitz (2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898402800
  • ISBN-13: 978-3898402804
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 13,2 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 390.223 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Barbara Büchner wurde 1950 in Wien geboren. Sie arbeitete für verschiedene Tageszeitungen und Magazine. Bekannt wurde sie durch ihre Fantasy-Romane für die Serie "Das schwarze Auge", sowie zahlreiche Grusel- und Mystery-Romane. Unter dem Pseudonym Julia Conrad schrieb sie mehrere sehr erfolgreiche Fantasy-Romane für den Piper-Verlag. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. 1977 erhielt sie den Österreichischen Staatspreis für journalistische Leistungen im Interesse der Jugend.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

ERSTES KAPITEL


„Unser nächster Halt ist ...“

Der Zug bremste mit einem lang anhaltenden Quietschen
und übertönte die Lautsprecherdurchsage. Das Metall
kreischte so fürchterlich, dass Leonie Helderkamp versucht
war, die Hände auf ihre Ohren zu pressen.

Mit einem heftigen Ruck kam die Bahn zum Stillstand.
Leonie dachte an ihre Eltern. Sie hätten sich bei dem
Gedanken amüsiert, dass ihr kleines Städtchen in der
früheren Heimat der Bahngesellschaft nur als Endstation
diente. Allen Bemühungen des Familienoberhauptes Jörg
Rendel zum Trotz, aus dem Nest eine bedeutende Ortschaft
zu machen.

Leonie erhob sich von ihrem Sitz und schritt vorsichtig
durch den heftig wackelnden Wagon zum Ausstieg. Hinter
den dunstbeschlagenen Scheiben war nur die trübe
Finsternis einer tiefen Winternacht zu sehen. Der Bahnhof
wurde nur unzureichend beleuchtet. Das Städtchen wirkte
auf sie wie ausgestorben. Nur wenige Lichter glimmten
in der Dunkelheit.

Sie wischte über die beschlagenen Scheiben und erkannte
schemenhaft den Bahnhofsvorplatz. Der Zugführer wiederholte
die Lautsprecherdurchsage. Sie galt Leonie allein,
denn niemand sonst wollte an diesem Abend mit dem Zug
in dieses scheinbar verlassene Städtchen.

Eine Sekunde lang ging ihr folgender Gedanke durch
den Kopf: War sie womöglich nicht die Einzige, die diese
Warnung erhalten hatte, und hatten andere im Gegensatz
zu ihr darauf gehört? Vielleicht war schon seit Tagen niemand mehr hierhin gelangt, und der Ort war eine Geisterstadt?

Oder würde ihr Großvater gar nicht kommen, um
sie abzuholen und sie hier in der Dunkelheit frieren lassen?
Sie schüttelte energisch den Kopf.

Unsinn!, sagte sie sich. Diese ländlichen Orte machten
in der Regel schon um acht Uhr abends alle Schotten dicht.
Und der scharfe Eiswind verlockte auch nicht dazu, im
Freien herumzulungern.

Tapfer sprang sie mit ihren beiden Koffern in die Kälte
der Nacht und blickte sich lauernd nach allen Seiten um.
Gott, was für eine Geisterstadt! Schattenhaft erkannte sie
finster dreinblickende Backsteinhäuser. In den Prospekten
hieß das sicher ländliche Idylle.

Leonie schauderte, als ein kalter Windstoß aus den höher
gelegenen Wäldern herab rauschte und durch ihre dicke
Plüschjacke drang. Von Anfang an war sie von der Mission
nicht sonderlich begeistert gewesen, mit der ihre Eltern
sie in ihre alte Heimat geschickt hatten. Aber sie hatte verstanden, dass es für ihre Mutter zu peinlich gewesen wäre, selbst zu fahren, und völlig unmöglich für ihren Vater, den ihr Großvater von Anfang an nicht hatte ausstehen können, weil er in Siegen geboren war. Für Jörg Rendel war jeder ein Ausländer, der nicht aus dem Städtchen stammte.

Schon Leute, die aus den nur wenige Kilometer entfernten
Nachbarorten kamen, schienen ihm fremd und verdächtig.
„Werden Sie abgeholt, Fräulein?“

Leonie fuhr erschrocken herum. Sie hatte niemanden
kommen gehört. Der Zug zischte und schnaufte immer
noch und hatte das schwache Knirschen der Schritte im
dicken, frisch gefallenen Schnee übertönt. Jetzt sah sie, dass es ein alter Mann war, der ihr die Frage gestellt hatte. Seine Brillengläser funkelten im gelben Licht der Lampen, die den Bahnsteig erhellten. Der rechte Arm hing schlaff und verdreht im Ärmel.

Der Alte deutete auf ihre beiden Koffer. „Die wollen Sie
doch wohl nicht schleppen?“

„Nein.“ Sie lächelte ihn an. „Ich werde abgeholt.“

Er musterte sie neugierig.

„Für Feriengäste ist jetzt nicht die richtige Zeit“, bemerkte er, sichtlich bemüht, ihr möglichst viele Informationen zu entlocken.

„Ich bin kein Feriengast.“ Es machte ihr nichts aus, ihn
wissen zu lassen, wer sie war. Wahrscheinlich wusste inzwischen ohnehin schon das ganze Städtchen, dass sie mit
dem Acht-Uhr-Zug ankommen würde. „Ich bin Bürgermeister
Rendels Enkelin ... Ich besuche ihn.“

Der alte Mann warf einen neugierigen Blick auf die Straße
vor dem Bahnhofsplatz, deren Asphaltband jenseits des
Bahnhofs rasch in der Dunkelheit versank. „Wusste gar
nicht, dass Rendel eine Enkelin hat.“

„Eigentlich lebe ich in Köln. Ich komme nur zu Besuch.“
„Aha, wohl auf Weihnachtsbesuch?“, fragte der Alte
neugierig. „Oder aus einem anderen Anlass?“

Leonies Blick hing an zwei Lichtpunkten, die plötzlich
zwischen den Häusern aufgetaucht waren und jetzt rasch
näher kamen. Ihr Besuch war eine diplomatische Mission.
Die Eltern hatten ihre Tochter Leonie gewissermaßen als
Friedenstaube zu ihrem Großvater geschickt, um den Riss
zu kitten, der seit vielen Jahren zwischen ihnen und dem
alten Mann bestand.

„Nur so“, sagte Leonie. Den Alten gingen die Probleme
ihrer Familie nun wirklich nichts an.

Der ließ sich jedoch von ihrer brüsken Antwort nicht einschüchtern.

„Jetzt ist keine gute Zeit, um unser Städtchen zu besuchen“,
meinte er mit gedämpfter Stimme.

Sie starrte ihn nur fragend an.

„Keine gute Zeit“, wiederholte er. Das Licht glitzerte auf
seinen Brillengläsern und verwandelte seine Augen in zwei
glühende Scheiben. „Besuchen Sie uns im Sommer wieder,
Fräulein. Im Sommer können Sie unbesorgt kommen.
Aber nicht jetzt. Fahren Sie lieber wieder nach Hause.“

Leonie wandte ihm abrupt den Rücken zu. Der Alte
schien nicht ganz richtig im Kopf zu sein, und sie hatte keine
Lust mehr, mit ihm zu reden. Außerdem erinnerten seine
Worte sie erneut an die merkwürdige Nachricht, die sie
erhalten hatte, bevor sie nach mehr als zwölf Jahren ihren
Geburtsort wieder besuchte. Eine Mitteilung, die sie erschreckt,
aber auch neugierig gemacht hatte.

Sie zerrte ihre Koffer am Bahnhofsgebäude vorbei.
Der Platz lag in tiefer Düsternis. Der Wagen war offenbar
vorbeigefahren.

*

Sie musste keine zwei Minuten warten, bis erneut zwei
Lichtkegel auftauchten und ein pflaumenfarbener Volvo
auf den Parkplatz direkt neben dem Bahnhof fuhr. Ein
Mann in einem dunkelblauen Mantel stieg aus und winkte
ihr lebhaft zu. „Hey, Leonie! Hierher! Ich bin’s!“

Sie eilte dem Mann entgegen und reichte ihm die Hand.
„Hallo.“

Nach dem ersten Wort brach sie abrupt ab. Sie brachte
es nicht über sich, ihn Großvater zu nennen. Und schon gar
nicht Opa. Also wiederholte sie ein wenig unsicher: „Hallo.
Da bin ich.“

Seine braunen Augen musterten sie mit einem zugleich eindringlichen und unsicheren Blick. Er war ein sportlicher
Mann von fünfundsechzig Jahren, mit dicht gelocktem
grauem Haar und einem derben, von der Sonne dunkel
gebräunten Gesicht. Für Leonie war er ein Fremder, obwohl
die Eltern ihr einmal sein Foto in einer Provinzzeitung gezeigt
hatten. Sie musste ihm ebenso fremd sein. Wäre sie
ihm irgendwo auf der Straße begegnet, so hätte er sie wohl
ebenfalls nicht erkannt. Bei dem kalten Krieg, der in den
letzten zwölf Jahren zwischen den beiden Teilen der Familie
geherrscht hatte, war niemand in der Laune gewesen,
Kinderfotos zum Großvater zu schicken.

Offenbar hatte Rendel ihre Verlegenheit bemerkt, denn
er verzichtete auf weitere Höflichkeitsfloskeln und deutete
auf den Wagen. „Na komm, steig ein, bevor du anfrierst.
Ich schnapp mir deine Koffer.“

Leonie kletterte auf den Beifahrersitz. Als sie ein Sichtloch
in die beschlagene Scheibe wischte und hinausspähte, sah
sie den alten Mann, der sie angesprochen hatte. Er war ihr
auf den Bahnhofsvorplatz gefolgt. Neben ihm standen zwei
weitere Männer und eine Frau, die sie ebenfalls...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schrecken der Vergangenheit 21. Juni 2010
Format:Gebundene Ausgabe
An einem ungemütlichen Abend kurz vor den Weihnachtsfeiertagen kehrt die siebzehnjährige Leonie in ihren Geburtsort zurück. Zwölf Jahre ist es her, dass ihre Eltern das kleine Städtchen in der Nähe von Siegen verließen ' sehr zum Leidwesen von Leonies Großvater, dem Bürgermeister des Ortes. Seit dieser Zeit herrscht Funkstille zwischen ihm und Leonies Eltern. Der Besuch der jungen Frau soll das Eis brechen.
Leonie rechnet bereits damit, dass sich ihr Aufenthalt alles andere als besonders erfreulich gestalten wird. Tatsächlich fällt ihr Besuch sogar noch weitaus unangenehmer aus, als sie erwartet hat.
Die Bewohner des Städtchens verhalten sich Leonie gegenüber reichlich seltsam. Die erste Person, die sie trifft, rät ihr gar, den Ort umgehend zu verlassen. Darüber hinaus hat ihr Großvater kaum Zeit für sie, und aus einem ihr unbekannten Grund leidet sie verstärkt unter Alpträumen, die irgendwie mit ihrer Vergangenheit zusammenhängen.
Irgendetwas, das wird Leonie schon bald klar, stimmt mit ihrer Geburtsstadt ganz und gar nicht. Allen voran die verfallene Villa am Stadtrand scheint düstere Geheimnisse zu bergen. Fest entschlossen, Licht ins Dunkel zu bringen, begibt sich Leonie auf eine Spur, die sie tief in die finstere Vergangenheit des Ortes führt ...
Mit »Das Haus am Waldrand« legt die österreichische Autorin Barbara Büchner, dem ein oder anderen auch bekannt für ihre Fantasyromane im Piper-Verlag (u.a. »Die Drachen«), die sie unter dem Pseudonym Julia Conrad verfasst hat, einen soliden, kurzweiligen Mysterythriller vor.
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War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Liest sich wie ein Erstling 13. Mai 2013
Von Cleo13
Format:Gebundene Ausgabe
Ich war sehr erstaunt, als ich nach Beendigung des Buches las, dass die Autorin ein "alter Hase" ist. Vor allem der Anfang des Buches liest sich wie der erste schriftstellerische Versuch einer Achtzehnjährigen. Vergleichbar mit der "Mystery"-Serie aus dem Hause Cora, die ich als Dreizehnjährige, aber danach nicht mehr, verschlungen habe. Die Charaktere sind völlig unentwickelt. Am Ende verpufft die ganze unheimliche Atmosphäre in einem sehr realen halbspannenden Höhepunkt. Von Mystery und auch von Thriller bleibt nicht viel übrig außer ein paar negativer Ahnungen und Erinnerungen, ein paar Leuten, die von Anfang an als potentiell übelmeinend entwickelt werden, sich zum Schluss aber als völlig harmlos herausstellen (Severin), oder völlig unwichtig werden (Anna-Maria) und einer Reihe von Ereignissen, die man auch als Zufälle interpretieren könnte. Im Übrigen frage ich mich, warum der "Fluch", von dem nicht einmal klar wird, ob es ihn überhaupt gibt, plötzlich gebrochen sein soll, bloß weil irgendein Haus in Flammen aufgeht ... Aus dem Thema hätte man mit etwas mehr Mühe und der doppelten Anzahl von Seiten etwas wirklich Schönes machen können! - Der letzte Satz des Buches kam für mich übrigens völlig überraschend und nicht nachvollziehbar.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mehr erhofft 20. August 2011
Von Nadl
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist gut geschrieben, aber von einem Mystery-Thriller habe ich schon mehr erwartet (die Persönlichkeiten werden leider nicht sehr ausführlich beschrieben). Das Buch muss nicht unter dem Genre Horror aufgeführt werden. Die Grundidee finde ich gut, Frau Büchner hätte dies nur intensiver und auch ausführlicher beschreiben können. Das Buch ist als netter Zeitvertreib zu sehen (mit 192 Seiten schnell durchzulesen), aber die Erwartungen sollen hier nicht zu hochgesteckt sein.
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ARRAY(0xb40ba048)

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