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Das Haus der Surrealisten:  Der Freundeskreis um Lee Miller und Roland Penrose
 
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Das Haus der Surrealisten: Der Freundeskreis um Lee Miller und Roland Penrose [Gebundene Ausgabe]

Antony Penrose , Alen MacWeeney
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 116 Seiten
  • Verlag: Nicolai Berlin; Auflage: 2., Aufl. (Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3875841646
  • ISBN-13: 978-3875841640
  • Größe und/oder Gewicht: 29,7 x 23,8 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 937.413 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit Man Ray hatte sie eine leidenschaftliche Beziehung, als Kriegskorrespondentin liess sie sich in Hitlers Badewanne fotografieren, als junge Frau ruinierte sie sich ihren Namen, als sie in den Zwanzigern recht unkonventionelle Reklame in der New Yorker Vogue machte: Lee Miller war eine faszinierende Frau - und darüber hinaus eine exzellente Fotografin. Gemeinsam mit ihrem Mann, Roland Penrose, der mit vielen, grossen Künstlern seiner Zeit eng befreundet war, kaufte sie das Anwesen Farley Farm in England, in dem Max Ernst, Picasso, Henry Moore oder Leonora Carrington zu Gast waren und ihre Spuren hinterliessen. Zu sehen ist in diesem heute der Öffentlichkeit zugänglichen Haus eine der wichtigsten privaten Sammlungen für moderne Kunst in Grossbritannien.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als ob er das Buch über Lee Miller, "Das Haus der Surrealisten", vorausgeahnt hätte, notierte der Schriftsteller Lichtenberg (1742-1799) in sein "Sudelbuch": "Die Seele legt, so wie der Magnet den Feilstaub, so das Gesicht um sich herum." Er hätte auch konsequent weiterkritzeln können: aber nicht bloss die Gesichtsmimik, sondern im Weiteren auch in konzentrischen Ringen: die Kleidung, die Möbel der Wohnung, den Freundeskreis. Und an anderer Stelle findet sich auch tatsächlich (so ungefähr) etwas ähnliches: "Ich habe Menschen von großen Talenten gekannt, deren ganzes Meinungssystem so wie ihr Möbelvorrat sich durch eine besondere Ordnung und Sinngebung unterschied. Sie nahmen nichts in ihr Haus auf, wovon sie nicht den hintergründigen Sinn deutlich sahen. Etwas anzuschaffen, bloß weil es andere Leute tun, war ihnen unmöglich. Sie dachten: so hat man ohne uns beschlossen..." Das Buch über den Freundeskreis um Lee Miller und Roland Penrose (der schliesslich bestand aus: Picasso, Man Ray, Cocteau etc.) - dieses Buch ist hauptsächlich ein Buch für Augen: für unsere visuellen Speicher-Schubladen gibt es noch viel mehr zu entdecken (die lückenlose Fotodokumentation des Hauses durchkämmend) als für das Lese-Denkhirn. Das Landhaus der Lee ist vollgestopft mit surrealistischer Kunst. Das Buch ist wie ein reichhaltiger Gang durch ein Museum: das interessanteste, das ich je ohne Anfahrtsweg und Eintrittskarte durchstöbert habe. Absolut empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Lieblingshaus 4. Dezember 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor beschreibt das jeweilige Leben seiner Eltern, der amerikanischen Star-Fotografin Lee Miller und des Surrealisten Roland Penrose, insbesondere auf Farley Farm im südenglischen Sussex, zusammen mit ihren berühmten Freunden, wie Picasso, Max Ernst, Man Ray, Paul Éluard u.v.a.m. Es gibt wohl keinen - für uns heute noch so bekannten, um nicht zu sagen prominenten - Künstler, mit dem dieses Paar nicht bekannt war. Man sieht sie im eleganten Anzug Schweine füttern oder im Kampf mit dem Rasensprenger, Antony auf dem Schoß des alten Picasso und seine Mutter tief schlafend, während die Gäste arbeiten. Zwischen diesen privaten Fotos befinden sich viele Fotos von Lee Miller und Bilder von Roland Penrose und ihren Freunden.

Wenn man dieses Buch liest und die Bilder betrachtet, möchte man am liebsten hineinkriechen, zu den Freunden gehören, so eine Kraft, Leichtigkeit und Kreativität geht von dieser Gemeinschaft aus. Ein wunderbares Buch!
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