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Das Haus der Schwestern: Roman Taschenbuch – 10. Mai 2010


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 608 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (10. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442375347
  • ISBN-13: 978-3442375349
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 5,6 x 18,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (425 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.732 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller, allein in Deutschland wurden bislang über 24 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt.
Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Produktbeschreibungen

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Charlotte Links Roman Das Haus der Schwestern beginnt harmlos. Ein erfolgreiches Juristenpaar begibt sich für zwei Wochen auf eine Urlaubsreise. Barbara versucht, mit diesem Geschenk an ihren Ehemann Ralph zum vierzigsten Geburtstag ihre kurz vor dem Scheitern stehende Ehe zu retten. Aber die erholsamen Tage in England geraten zu einem Desaster. Statt sich einander in der Einsamkeit des angemieteten Hauses in der Einöde eines Dorfes in Nordengland näher zu kommen, brechen die Unterschiede des gutsituierten Paares noch stärker hervor. Barbara ist mehr an dem Schicksal anderer Menschen interessiert als an ihrem eigenen Ehemann. So zumindest sieht es Ralph, der sich sehnsüchtig ein Kind von Barbara wünscht. Doch statt den Weg zurück ins Ehebett zu finden, beharrt die hübsche und intelligente Barbara auf getrennten Schlafzimmern.

Während Ralph und Barbara durch ein einsetzendes heftiges Schneetreiben immer mehr von der Außenwelt abgeschnitten werden, dringt Barbara in eine verbotenene Welt ein, in der sie nichts zu suchen hat. Sie liest ein versteckte Manuskript, das sie bei ihrer Suche nach Brennholz in einem alten Schuppen des Westhill House findet. Es birgt ein schreckliches Geheimnis und Barbara wird sich erst am Ende der Lektüre der Aufzeichnungen von Frances Gray der Gefahr bewußt, in die sie sich begibt. Sie taucht unerlaubterweise in die Geschichte von Frances Gray ein, einer selbstbewußten, energischen und sehr fortschrittlichen Frau, die sich allen Konventionen ihrer Zeit widersetzt und in der Liebe wenig Glück erfährt. Statt ihren Geliebten John Leigh, einen begüterten Sohn aus besseren Kreisen, zu heiraten, bricht sie nach London auf, um sich den Suffragetten anzuschließen. Sehr viel später gesteht sich Frances diesen Fehler ein, für den sie bitter bezahlen muß.

Charlotte Link erhält die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Sie führt den Leser durch die tragischen Schicksale mehrerer miteinander verwobener Familien in den Irrungen und Wirrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Sie streift die durch die beiden Weltkriege verursachten Bitternisse nicht im Vorübergehen, sondern schildert, wie Menschen durch die Grausamkeiten des Krieges verändert werden und teilweise sogar psychisch daran zerbrechen. Frances verändert sich und legt sich einen Schutzpanzer zu, ihr Bruder Georges verliert seinen Lebenswillen, der einst ehrgeizige Politiker John Leigh avanciert zum Trinker und Westhill House wird zum Auffanglager für kriegsgeschädigte Seelen. In dieser ganzen Szenerie bildet das Schicksal der einander verhaßten ungleichen Schwestern Frances und Victoria Gray einen roten Faden, der sich bis zum bitteren Ende durch die Lebensgeschichte der Grays zieht. Ein Stück Gesellschaftsgeschichte und ein spannender Roman, intelligent recherchiert und überzeugend inszeniert. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Klappentext

Das Haus der Schwestern Westhill House, ein einsames Farmhaus im Hochmoor Yorkshires. Ehemals Schauplatz einer wechselvollen Familiengeschichte - und jahrzehntelang Hüter eines bedrohlichen Geheimnisses. Bis eine Fremde kommt und wie zufällig die Mauern des Schweigens zum Einsturz bringt. Der Spiegel-Bestseller endlich im Taschenbuch! -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

95 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von gizm03 am 16. September 2007
Format: Taschenbuch
Weihnachten 1996: zum Entsetzen ihrer Eltern und Scheiegereltern schenkt Barbara ihrem Mann Ralph zu seinem 40. Geburtstag zwei Wochen gemeinsamen Urlaub in einem entlegenen Cottage in Nordengland, das sie von der skurrilen und alleinstehenden 70-jährigen Laura angemietet hat. Barbara erhofft, durch die Einsamkeit dort ihre kurz vor dem Scheitern stehende Ehe retten zu können.
Doch der Urlaub entwickelt sich anders als geplant: die eigenbrötlerische Hausbesitzerin Laura hat vor ihrer Abreise zu ihrer Schwester so gut wie keine Lebensmittel im Haus hinterlassen; Barbara und Ralph wollten daraufhin am nächsten Tag zum einkaufen ins Dorf fahren, doch über Nacht hat es geschneit - und die Beiden völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Strom und Telefon fielen ebenfalls dem Schneechaos zum Opfer, Hunger und Kälte scheinen die nächsten Tagen zu bestimmen. Durch einen Sturz findet Barbara ein verborgenes Manuskript unter den morschen Bodendielen des alten Hauses und beginnt es zum Entsetzen ihres Mannes zu lesen.
Schon an den ersten Zeilen erkennt Barbara, dass dies die Geschichte der ursprünglichen Hausbesitzerin, Francs Gray, ist, die sie vor sich liegen hat. Frances schildert in ihrem Maunskript ihr eigenes Leben, die Geschichte der Familie Gray und ihrer Nachbarn, der Familie Leigh in der Zeit von 1900 bis zu den 50er Jahren: die selbstbewusste Francis Gray stellt sich schon in jungen Jahren den strengen Konventionen des Englands zur Jahrhundertwende. Sie bricht mit ihrem Vater, lehnt das Heiratsangebot ihrer großen Liebe, John Leigh, ab und schließt sich den Suffragetten an, die für das Frauenwahlrecht kämpfen.
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40 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 22. März 2000
Format: Taschenbuch
Dieser Roman erzählt nebeneinander zwei Geschichten, einerseits die eines deutschen Ehepaars, das bei einer Urlaubsreise nach England in einem einsamen Haus eingeschneit wird, andererseits die Lebensgeschichte von Frances Gray, die in ebendiesem Haus, dem „Haus der Schwestern" lebt. Als Barbara für zwei Wochen ein abgelegenes Haus im Hochmoor von Yorkshire mietet, war es eigentlich nur ein Versuch, ihre Ehe mit Ralph aus einer Krise zu retten. Doch schon in der ersten Nacht werden sie durch heftigen Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten, ohne genügend Nahrungsmittel zur Verfügung zu haben. Durch Zufall stößt Barbara auf ein Manuskript, dass ihre Aufmerksamkeit fesselt: Die einstige Besitzerin des Hauses hat eine Aufzeichnung ihres sehr abwechslungsreichen, von Schicksalsschlägen gezeichneten Lebens hinterlassen. Barbara identifiziert sich in manchen Punkten mit dieser Frau, die nie ihre Schwächen zeigte. Die Lebensgeschichte dieser Frau zieht auch Barbara und Ralph in Verwicklungen hinein und beeinflusst deren weiteres Schicksal. Nach dem Klappenbild zu urteilen verspricht dieser Roman eine etwas langweilige Darstellung einer oft wiederzufindenden Geschichte. Doch trotz einiger Längen gelingt es der Autorin, durch die Ineinanderkettung der Handlungen die Aufmerksamkeit des Lesers zu erhalten, da dieser darauf wartet, wie es weitergeht. Deswegen möchte man auch dieses Buch bis zum Schluss ungern aus der Hand legen. Die einzelnen Personen dieses Buches werden lebendig charakterisiert und man kann sich in die Geschehnisse hineinversetzen. Insgesamt ist es ein wirklich lesenswerter Roman.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Petra N. am 27. Mai 2012
Format: Taschenbuch
... wird hier ein Mord in einer geschlossenen Gesellschaft begangen. Aber leider ermittelt hier keine schrullige Miss Marple, sondern ein dröger Inspektor Kelly, der im Grunde gar nichts tut, außer dass er sich die Lebensgeschichten der fünf Verdächtigen zu Gemüte führt.
Das Buch hat Link schon vor zehn Jahren geschrieben, und jetzt wurde es noch mal aufgelegt. Vielleicht mutet die Machart deshalb doch etwas altbacken an: Sehr schematisch und wenig raffiniert wirkt es, wie da die einzelnen Biografien heruntergeschrieben werden, um von jedem Beteiligten das mögliche Motiv für den Mord abzuliefern. Zudem sind alle Figuren sehr klischeehaft und in der Zusammenballung wenig realistisch gezeichnet: die valiumabhängige lesbische Natalie, die schöne, verarmte Gina, die sich den möglichen zukünftigen Präsidentschaftskandidaten der USA angelt, das verhuschte Opfer-Mäuschen Mary, das von einem Fotografen entdeckte Model Laura aus der Bronx mit ihrem Junkie-Freund, der snobistische Steve, den ausgerechnet eine IRA-Bombe zu Fall bringt, und dem Opfer David gehört dann auch noch ein milliardenschweres US-Wirtschaftsimperium. - Meine Güte, ein bisschen normalere Leute hätten dem Buch besser getan, das wäre allemal echter, differenzierter und gescheiter rübergekommen.
Dennoch: die Link kann schon einfach was erzählen, das war auch schon vor zehn Jahren so, deshalb doch noch drei Sterne.
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38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. August 2002
Format: Taschenbuch
Ich muss zugeben, ich hatte zuerst Vorbehalte gegen das Buch. Es war ein Geschenk und ich befürchtete, dass das nur so ein Fliessband-Roman nach Schema "F" ist, da mir bekannt war, dass Charlotte Link schon eine ganze Menge Bücher veröffentlicht hat.
Ein Bekannter erzählte mir dann noch von einem gleichnamigen Fernsehfilm der nach diesem Buch gedreht wurde, der ausgesprochen schlecht gewesen sein sollte (sprich: er hat ihn sich nicht bis zu ende ansehen können, so mies soll der gewesen sein). Dennoch nahm ich das Buch zur Hand und war schnell in den Bann gezogen. Ich glaube, ich muss nicht die ganze Handlung noch einmal wiedergeben. Nur soviel: es gab so einige überraschende Wendungen und die Charaktere wurden sehr lebendig gezeichnet. Ich fand das Buch zu keiner Zeit langweilig und fand es sehr interessant, durch dieses Buch die Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch mal aus englischer Perspektive zu erleben.
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