|
Produktinformation
|
Er spielt in seiner oscarwürdigen Darbietung einen Architekten mit unheilbarem Krebs, der sich versöhnlich an seinen entfremdeten, nihilistischen Sohn (Star Wars-Star Hayden Christensen) und seine Exfrau (Kristen Scott-Thomas) wendet, während er das Haus auf der Klippe, das seine schmerzlichsten Erinnerungen birgt, abreißt und wieder aufbaut. Regisseur Irwin Winklers Gespür für Schauspieler erweist sich als sehr hilfreich, die Schwächen des Drehbuches in Grenzen zu halten, das hin und wieder an Rührseligkeit grenzt. Alles in allem ist Das Haus am Meer ein Hinweis darauf, dass Hollywood seine Seele doch noch nicht ganz zu Gunsten von Action und Spezialeffekten geopfert hat. --Jeff Shannon
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Und dann schlägt das Schicksal zu: Ziemlich unsanft wird George gefeuert und als er nach einem Wutanfall die Firma verlässt, bricht er auf der Straße zusammen. Die Diagnose im Krankenhaus: Krebs im unheilbaren Stadium, George hat noch drei, vielleicht vier Monate zu leben. Da macht er eine Kehrtwendung um 180 Grad: Er setzt es durch, dass Sam bei ihm den Sommer verbringt, um seinem Sohn wieder nahe zu kommen. Außerdem beschließt George, mit und für Sam ein Haus zu bauen, ein Geschenk, das er ihm hinterlassen will. Für Vater und Sohn wird es ein ereignisreicher Sommer...
"Das Haus am Meer" ist einer dieser Geheimtipps, ein ausgezeichneter Film, der zu Unrecht relativ unbekannt ist. Das dürfte sich nun ändern, nachdem Hayden Christensen, das junge kanadische Talent, durch Star Wars bekannt geworden ist. Er und Kevin Kline spielen die Vater-Sohn-Beziehung sehr intensiv und Hayden kann sich mit seinem berühmten Filmvater durchaus messen. Ansonsten wird der Film von einem brilliant und ungewohnt leise spielenden Kevin Kline getragen, der hier einmal mehr eine ernsthafte Rolle mit Bravour meistert. Auch die Nebenrollen - sehr gut besetzt (u.a. Mary Steenburgen).
Ansonsten ist dieser Film menschliche Schicksale und Emotionen pur. Und geht unter die Haut, ohne sentimental zu sein. Zum Beispiel als George nach Jahren der Einsamkeit lernt, wie es ist, von einem anderen Menschen berührt zu werden. Es geht aber auch um Liebe, Betrug, Verlust, Loyalität, Freundschaft, Wut, natürlich Leben und Tod. Während George stirbt, entsteht für Sam langsam ein neues Leben und eine Zukunft. Der Kreis des Lebens eben.
Der Film zeigt mit viel Gefühl aber auch Humor auf, wie man auch aus den schlimmsten Schicksalsschlägen mit neuer Kraft heraustreten kann. Es gibt immer Hoffnung. Trotzdem sollte man Taschentücher bereithalten, vor allem das Ende der Story ist sehr bewegend.
Hayden Christensen und Kevin Kline spielen absolut genial, der Zuschauer kann sich in sie hineinversetzen und fühlt mit ihnen. Aber auch Kirstin Scott Thomas brilliert in ihrer Rolle.
|
|
|