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Er spielt in seiner oscarwürdigen Darbietung einen Architekten mit unheilbarem Krebs, der sich versöhnlich an seinen entfremdeten, nihilistischen Sohn (Star Wars-Star Hayden Christensen) und seine Exfrau (Kristen Scott-Thomas) wendet, während er das Haus auf der Klippe, das seine schmerzlichsten Erinnerungen birgt, abreißt und wieder aufbaut. Regisseur Irwin Winklers Gespür für Schauspieler erweist sich als sehr hilfreich, die Schwächen des Drehbuches in Grenzen zu halten, das hin und wieder an Rührseligkeit grenzt. Alles in allem ist Das Haus am Meer ein Hinweis darauf, dass Hollywood seine Seele doch noch nicht ganz zu Gunsten von Action und Spezialeffekten geopfert hat. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Kreis des Lebens,
Rezension bezieht sich auf: Das Haus am Meer (DVD)
George (Kevin Kline) ist ein begnadeter Architekt und Modellbauer, privat allerdings ein Menschenhasser und Versager. In der Firma, für die er arbeitet, wird er von allen milde belächelt und wohl nur geduldet, weil er dort schon seit 25 Jahren angestellt ist. Auch privat sieht's trist aus: George ist geschieden und lebt in einer Bruchbude, die ihm sein Vater vererbt hat. Sein Sohn Sam (Hayden Christensen) lebt bei Georges Frau Robin (Kristin Scott Thomas), deren neuem Ehemann und ihren gemeinsamen Kindern. Sam ist bereits seit Jahren auf dem Rebellionstrip: Mit Kajal um die Augen, Piercings im Gesicht und blau-schwarzen Haaren läuft er wütend durch die Welt und dröhnt sich den ganzen Tag mit Drogen und harten Beats zu. Keiner kommt mehr an ihn ran. Und dann schlägt das Schicksal zu: Ziemlich unsanft wird George gefeuert und als er nach einem Wutanfall die Firma verlässt, bricht er auf der Straße zusammen. Die Diagnose im Krankenhaus: Krebs im unheilbaren Stadium, George hat noch drei, vielleicht vier Monate zu leben. Da macht er eine Kehrtwendung um 180 Grad: Er setzt es durch, dass Sam bei ihm den Sommer verbringt, um seinem Sohn wieder nahe zu kommen. Außerdem beschließt George, mit und für Sam ein Haus zu bauen, ein Geschenk, das er ihm hinterlassen will. Für Vater und Sohn wird es ein ereignisreicher Sommer... "Das Haus am Meer" ist einer dieser Geheimtipps, ein ausgezeichneter Film, der zu Unrecht relativ unbekannt ist. Das dürfte sich nun ändern, nachdem Hayden Christensen, das junge kanadische Talent, durch Star Wars bekannt geworden ist. Er und Kevin Kline spielen die Vater-Sohn-Beziehung sehr intensiv und Hayden kann sich mit seinem berühmten Filmvater durchaus messen. Ansonsten wird der Film von einem brilliant und ungewohnt leise spielenden Kevin Kline getragen, der hier einmal mehr eine ernsthafte Rolle mit Bravour meistert. Auch die Nebenrollen - sehr gut besetzt (u.a. Mary Steenburgen). Ansonsten ist dieser Film menschliche Schicksale und Emotionen pur. Und geht unter die Haut, ohne sentimental zu sein. Zum Beispiel als George nach Jahren der Einsamkeit lernt, wie es ist, von einem anderen Menschen berührt zu werden. Es geht aber auch um Liebe, Betrug, Verlust, Loyalität, Freundschaft, Wut, natürlich Leben und Tod. Während George stirbt, entsteht für Sam langsam ein neues Leben und eine Zukunft. Der Kreis des Lebens eben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
33 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Glücksfilm,
Rezension bezieht sich auf: Das Haus am Meer (DVD)
Wieder einmal bin ich durch Zufall in einen dieser Filme gestolpert, die man nie mehr vergisst. Nichts großes, keine Sensationsstars, keine Hammerhandlung, keine Tricks-Stunts-Actions und sonstige Erfolgszutaten. Einfach nur eine Erzählung. Eine einfache Geschichte einer getrennten Familie, in der alle ein verkorkstes Leben führen. Mutter, Vater, Sohn, alle emotional hinüber. Aber sie merken es nicht so richtig, dass sie am Leben glatt vorbei schlittern.Und dann kommt das Motiv in den Film, das Haus am Meer. Verrottet aber immer noch eine Behausung. Und es wird für den Vater Symbol dafür, was es niederzureißen und neu aufzubauen gilt. All das geschieht ohne Erklärung, ohne Lebensweisheit erzählt von alten Müttern, ohne predigende Gutmenschen. Nein, hier erlebt jemand aus seiner Situation heraus den Punkt, an dem er umkehren muss. Und diese Umkehr reisst andere mit, wird in seinem kleinen Umfeld zu einem Sog. Hier kommt der Film ein bisschen ins Träumen. Aber zum richtigen Moment. Und man folgt freudig in diesen kleinen Traum hinein: davon, dass ein kleiner Moment, eine kleine Tat das Feuer in vielen wieder entzünden kann. Und das Haus? Das Haus steht am Ende neu erbaut prächtig in der Abendsonne. Man muss das Gute auch mal sehen, um daran glauben zu können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
53 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie man am Schicksal wachsen kann,
Rezension bezieht sich auf: Das Haus am Meer (DVD)
George Monroe (Kevin Kline) ist ein Architekt, dem sein Beruf immer wichtiger war als seine Träume und seine (Ex-) Familie. Dann treffen ihn gleich zwei Schicksalsschläge auf einmal: er erfährt, dass er nur noch wenige Monate zu Leben hat und er verliert seinen Job. Doch anstatt zu verzweifeln, beschliesst er zum Einen, dass er nun seinen grössten Traum verwirklichen will, nämlich sein eigenes Haus zu bauen. Zum Anderen möchte er seiner Familie, d.h. vor allem seinem Sohn Sam (Hayden Christensen) wieder näherkommen, denn er hat durch die Schicksalsschläge gemerkt, wie einsam er ist und wie sehr ihm ein Mensch fehlt, der ihn liebt. Zusammen mit seinem Sohn möchte er sein Traumhaus bauen. Sam ist drogenabhängig, hat also seine eigenen Probleme und er ist gar nicht begeistert von der Idee, mit seinem Vater gemeinsam ein Haus zu bauen. George gelingt es jedoch, seinen Sohn mit viel Geduld für sich zu gewinnen und auch seiner Ex-Frau kommt er wieder näher. Sam bekommt sein Drogenproblem in den Griff und wird wieder ein glücklicher Mensch. (Diese Stelle des Films ist etwas unrealistisch, weil sich Sam's Probleme zu einfach lösen liessen)Der Film zeigt mit viel Gefühl aber auch Humor auf, wie man auch aus den schlimmsten Schicksalsschlägen mit neuer Kraft heraustreten kann. Es gibt immer Hoffnung. Trotzdem sollte man Taschentücher bereithalten, vor allem das Ende der Story ist sehr bewegend. Hayden Christensen und Kevin Kline spielen absolut genial, der Zuschauer kann sich in sie hineinversetzen und fühlt mit ihnen. Aber auch Kirstin Scott Thomas brilliert in ihrer Rolle. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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