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Das Haus des Magiers.
 
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Das Haus des Magiers. [Taschenbuch]

Peter Ackroyd , Sebastian Vogel
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Taschenbuch: 375 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442728592
  • ISBN-13: 978-3442728596
  • Größe und/oder Gewicht: 18,7 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 660.968 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Matthew Palmer ist 29 Jahre alt, als sein Vater stirbt. Überrascht erfährt er, dass sein Erbteil auch ein Haus in Clerkenwell mitten in London einschließt. Obwohl das Anwesen auf den ersten Blick einen erschreckend verwilderten Eindruck macht, beschließt er, sich dort niederzulassen. Im Haus selbst ergreift eine merkwürdige Unruhe von ihm Besitz, das Gemäuer scheint geradezu ein Eigenleben zu entwickeln, Matthew hört Stimmen und sieht Schemen. Doch an Gespenster will er einfach nicht glauben, sind sie seiner Meinung nach doch nur die traumähnliche Gestaltwerdung sexuellen Unbehagens. Fasziniert beginnt Matthew, sich mit der Geschichte des Hauses zu beschäftigen -- und stößt dabei auf das entsetzliche Geheimnis seiner Herkunft!

Parallel zu dieser Geschichte wird das Leben des Gelehrten John Dee erzählt, der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts am Hofe von Königin Elisabeth als Mathematiker und Astrologe wirkte. Dee hat sich noch nicht vom Tod seiner geliebten Frau erholt und muss sich eines gefährlichen Konkurrenten erwehren. Für ihn sind Träume nicht der Bodensatz unseres schlafenden Bewusstseins, sondern ein mögliches Tor in eine Welt hinter den Erscheinungen. Er ist von der Vorstellung besessen, einen Homunculus zu erschaffen -- einen künstlichen Menschen, der im Alter von 30 Jahren immer wieder zu seiner unfertigen Ausgangsgestalt zurückkehren und dadurch ewig leben wird.

Peter Ackroyd gehört zu jenen Mitgliedern der literarischen Elite Englands, für die der Begriff "geistvolle Unterhaltung" wie geschaffen zu sein scheint. Er ist umfassend gebildet, spielt ebenso souverän mit den Stilmitteln der klassischen Gespenstergeschichte wie mit denen des modernen Romans und hat ansonsten einen Heidenspaß, seine Leser an der Nase herumzuführen. Ihm geht es weniger darum, sein Wissen vorzuführen, stattdessen will er zeigen, wie sehr wir in unserem Verständnis von der Wirklichkeit befangen sind -- und darin unterscheiden wir uns keineswegs von früheren Generationen, für deren Weltbild wir oft nur ein Lächeln übrig haben. Matthew Palmer wie auch John Dee werden im Denken von ihren sprachlichen Möglichkeiten eingeschränkt und können nur ahnen, was sich jenseits ihres Vorstellungsvermögens befindet. Die große Leistung von Das Haus des Magiers besteht darin, seine Leser an dieser Ahnung teilhaben zu lassen. --Felix Darwin

Kurzbeschreibung

Überraschend erbt Matthew Palmer von seinem Vater ein Haus in Clerkenwell im Süden Londons. Als er das alte Gebäude zum ersten Mal betritt, spürt er sofort, wie er in dessen magischen Bann geschlagen wird. Es kommt ihm fast wie ein Spukhaus vor, bedrohlich und - obwohl leerstehend - seltsam lebendig, als hätte das Haus selbst eine Seele. Matthew beginnt die Geschichte des Hauses zu recherchieren und stößt dabei auf den berühmten Magier Doktor John Dee, einst Besitzer des geheimnisvollen Hauses. Und Doktor Dee war weit mehr als nur ein Zauberkünstler. Er war Wissenschaftler und Philosoph, Hofastrologe von Elisabeth I., Mathematiker und Alchimist: Ein Mann von ungeheurem Forschungsdrang, der erkunden wollte, was die Welt im Innersten zusammenhält - und der an die Kommunikation mit Geistern glaubte. Je tiefer Matthew in die Geschichte des Hauses eindringt, desto weniger kann er sich den Schatten und Stimmen der Vergangenheit entziehen. Und sie führen ihn schließlich zu einer ungeheuerlichen Erkenntnis über seinen Vater und über sich selbst ...
Brillant verknüpft Peter Ackroyd in seinem Roman zwei Zeitebenen: Der Leser erlebt das London der Gegenwart und das des 16. Jahrhunderts. Und wie kaum einem anderen Autor gelingt es Peter Ackroyd, die Geschichte, die Orte, die Gebäude dieser einzigartigen Stadt zum Leben zu erwecken.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Buch hat, wie meine Vorgänger beschrieben haben, vor allem bis zur Mitte seine Längen und ist bis dahin auch nicht sonderlich spektakulär, aber wenn man sich da durchgekämpft hat, wird's richtig spannend und packt einen, so dass man es dann doch nicht mehr aus der Hand legen mag, bis man weiß, wie's ausgeht! Insofern gibt's von mir dafür 4 Sterne,
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Der Titel und auch das Booklet versprechen viel. Die Idee, geschichtsträchtige Entwicklungen der Alchemie, Astrologie und Medizin zusammen mit der Moderne in einem Roman zusammenzufassen ist genial. Die Umsetzung jedoch weniger. Leider enttäuschten mich die Inhalte des Buches so sehr, dass ich es nach etwa der Hälfte endgültig zur Seite legen musste. Die Passagen über das Leben des John Dee sind teilweise recht langatmig. Vielleicht muss man hier die nötige Geduld mitbringen.
Viel Neues bietet das Buch für Leseratten jedoch nicht und das Gespenstische mutet weder gespenstisch noch faszinierend an. Der viel zu fröhlich wirkende Stil des Autors vermittelt zudem wenig Spannung. Von Mystik keine Spur.
Sicherlich ist das Buch jedoch immer noch für einen langen Winterabend geeignet und über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich persönlich fand die Story sehr einschläfernd. Sie ist nicht wirklich gruselig und auch nicht besonders spannend geschrieben. Habe nach der Hälfte aufgehört und war sehr enttäuscht.
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