Pressestimmen
"Die Autorin bedient sich einer teils wunderschön bildhaften, dann wieder beklemmend nüchternen Sprache und kommt trotz all des Grauens und Elends, das dargestellt wird, ohne Effekthascherei oder einseitige Verurteilungen aus. Das wahrhaft Bedrückende an diesem Roman ist jedoch die Tatsache, dass hier reale Ereignisse zur Erinnerung gerufen werden. 'Das Haus der Lerchen' ist deshalb ein ebenso schlimmes wie grandioses Buch gegen das Vergessen." (
Augsburger Allgemeine Zeitung )
"Ein großartiger, vielstimmiger Roman, der auf einzigartige Weise scheinbare Gegensätze miteinander verbindet: das Wahre und das Erfundene, den Tod und die Liebe, den Staub der Wüste und die Blumen der Berge, die bunten Familienfeste im prächtig geschmückten Haus der Lerchen und den Todesmarsch der Frauen und Kinder durch die Wüste. Antonia Arslan schreibt, und die Toten erwachen zum Leben; sie reden, lachen und weinen - und der Leser mit ihnen." (
Elle )
"Arslans Familiensaga berichtet zwar von den Grausamkeiten, aber auch von den Herrlichkeiten, die den Menschen dort widerfahren sind - den Menschen, die verliebt sind in das Licht, die Sonne, die Rosen, die Liebe und das Leben." (
Corriere della Sera )
Kurzbeschreibung
Eine ergreifende Familiensaga aus Armenien zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Mitten in den Hügeln Anatoliens liegt das eindrucksvolle „Haus der Lerchen“ – ein Paradies und der ganze Stolz des armenischen Apothekers Sempad. Voller Ungeduld erwarten er und seine zahlreiche Familie die Ankunft seines Bruders Yerwant, der es in Italien als Arzt zu großem Ansehen gebracht hat. Doch es ist das Jahr 1915, kurz vor Ostern: In der jungen Türkei kommt es zu Pogromen gegen die Armenier, und ein Blutbad verwandelt das Haus der Lerchen in einen Ort des Schreckens. Nur die Frauen bleiben verschont, aber ihr Schicksal ist noch nicht besiegelt …