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Das Haus: House of Leaves
 
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Das Haus: House of Leaves [Audiobook] [Audio CD]

Mark Z Danielewski , Claudia J Leist , Martin Zylka , Jörg Schlüter , Tom Schilling , Wolfram Koch
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf.: EUR 29,99
Preis: EUR 15,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der Audio Verlag (15. Oktober 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898139956
  • ISBN-13: 978-3898139953
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
  • Originaltitel: House of Leaves
  • Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 13,2 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 69.523 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Will Navidsons Nerven liegen blank. Sein neu gekauftes Haus hat plötzlich Türen, wo keine sein dürften. Dahinter: der Zugang zu einem Höhlensystem, das sich ständig verändert. Bei dessen Erforschung kommt es zu mysteriösen Zwischenfällen. Wohin verschwinden die Menschen im Labyrinth? Welcher Schrecken wartet in der Dunkelheit? Das Haus gilt als »die literarische Sensation des 21. Jahrhunderts«, seine Umsetzung als Hörspiel schrieb Radiogeschichte: Erstmals wurden drei WDR-Hörspiel-Versionen eines Romans simultan auf drei Wellen gesendet. Jetzt gibt es dieses Ereignis als Hör-DVD – für unbegrenztes Horror-Zapping.

Über den Autor

Wolfram Koch, geb. 1962, spielte an fast allen großen deutschen Theatern und ist, neben seiner Film- und Fernseharbeit, ein sehr beliebter Hörbuch- und Hörspielsprecher.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Haus 10. November 2010
Von Poldis Hörspielseite TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Erster Eindruck: Mutiges Gesamtkunstwerk

Will Navidson entdeckt einige Merkwürdigkeiten an seinem neuen Haus. So ist es drinnen um ein paar Millimeter größer als außen. Doch dann taucht auch noch eine Tür auf, die in ein unterirdisches Höhlensystem führt. Voller Neugier beginnt er, das Labyrinth zu erforschen - mit ungeahnten Folgen...

"Das Haus" ist der Titel eines postmodernen Romans, im Original von Mark Z. Danielewski, und ist auf verschiedenen Erzählebenen, mit verschiedenen Schrifttypen, Farben, Fußnoten und anderen Außergewöhnlichkeiten ein recht anspruchsvolles Werk. Der WDR hat sich getraut, dieses als Hörspiel umzusetzen, doch nicht als einfache, fortlaufende Geschichte, sondern ebenfalls auf drei Ebenen, die parallel gelaufen sind. Dieses ungewöhnliche Projekt wurde nun vom Audioverlag veröffentlicht, als passendes Medium hat sich die DVD behauptet, sodass man nun auch hier bequem zwischen den einzelnen Stücken wechseln kann. Im Kern ist "Das Haus" eine Horrorgeschichte, Navidsons Erkundungen des Labyrinths wären an sich schon eine gute Basis für ein spannendes und interessantes Hörspiel. Den besonderen Reiz entfaltet es aber durch das Zusammenspiel mit den Analysen des blinden Wissenschaftlers Zampano und den anderen Textfragmenten, hier erfährt man Hintergrundwissen, Vergangenes oder andere Bezüge, die aber alle direkt oder indirekt mit dem Labyrinth zu tun haben. Verschiedene Stilmittel sorgen, wie beim Buch, für einen teilweise recht surreallen Eindruck. So stammt das Wort "Haus" immer von ein und demselben Sprecher und ist in den normalen Sprachfluss integriert, um nur ein Beispiel zu nennen.

Das Ganze ist sicherlich recht komplex, und beim ersten Durchhören wird man die Geschichte in seiner Gesamtheit kaum erfassen können, hierfür sind schon mehrere Durchgänge möglich. Dazu stellt die DVD drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Man kann sich die einzelnen Bausteine einzeln anhören, was das Verständnis stark erleichtert, aber auch den Reiz des Zusammenspiels nimmt. Dann kann man - im laufenden Hörspiel - zwischen den drei Ebenen wechseln und so immer weiter in die Geheimnisse eintauchen. Oder, als dritte Möglichkeit, vorgespeicherte Wege durch das Hörspiel anwählen, die zufällig ausgewählt werden und auch so immer wieder anders wirken. Ähnlich wie das Labyrinth IN der Geschichte verändert sich so auch die Geschichte selbst immer wieder, neue Informationen werden zugespeist, an anderer Stelle Spannung erzeugt... Die Möglichkeiten sind vielfältig, sodass langfristig diese DVD immer wieder im Player landen wird. "Das Haus" ist fernab von den üblichen, momentan erhältlichen Hörspielen und hat viele künstlerische Aspekte, ist anspruchsvoll und anfangs schwer zu durchschauen, und gerade das macht den großen, den riesigen Reiz dieses engagierten und durchweg gelungenen Projektes aus.

Viele renommierte Schauspieler wurden für "Das Haus" gewonnen, hier wurde auf höchste Qualität geachtet, damit die dreigeteilte Geschichte ihre Wirkung vollends entfalten kann. Als Zampano ist beispielsweise Roberto Ciulli zu hören, er schwankt zwischen wissenschaftlicher Präzision und aufgebrachter Leidenschaft, sehr dynamisch und eingängig. Auf der zweiten Erzählebene ist Tom Schiling als Jonny Truant mit seiner präzisen, intensiven Sprechweise ein starker Bezugspunkt für den Hörer. Auch Anna Thalbach ist auf dieser Ebene als Thumper zu hören, die ihre Wirkung genau auslotet und immer wieder aufregende Akzente setzt. Andere der vielen Sprecher sind beispielsweise Wolfram Koch, Marion Kittel, Sascha Icks, Camilla Renschke und Gerd Köster.

Für die drei Ebenen wurde jeweils ein anderer Musiker engagiert, der der Geschichte seine ganz eigene Wirkung verleiht, einen anderen Stempel aufdrückt. Alle drei sind jedoch beängstigend und auf eine geniale Weise fesselnd. So gewinnt die Geschichte an Intensität, immer wieder setzten Effekte Schockmomente, trägt die verstörende Hintergrundmusik zur vorherrschenden Stimmung einen großen Teil bei.

Der Eindruck eines Gesamtkunstwerkes schlägt sich auch auf die Veröffentlichungsweise nieder - statt einer normalen CD-Hülle wurde eigens ein ganzes Buch entworfen, das in schlichtem Blau hochwertig gebunden wurde. Es enthält etliche leere Seiten, aber auch viele Textfragmente, Notizen, Zeichnungen und anderes. Auf der letzten Seite finden sich alle Informationen zur Produktion und auch kleine Texte über einige Sprecher.

Fazit: Ein vollkommen ungewöhnliches und mutiges Projekt, das sehr faszinierend ist und mit den drei unterschiedlichen Ebenen nicht nur sehr faszinierend ist, sondern auch immer wieder neue Motivtion zum Hören hervorruft.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Willkommen in der Hölle! 5. Dezember 2010
Von Hoerspiel3 VINE™-PRODUKTTESTER
Der Einzug in das Haus. Türen, wo vorher keine waren. Ein Labyrinth, das sich stetig zu verändern scheint. Eine Erkundung, die zur Katastrophe verkommt.

Es dürfte zweifellos eines der innovativsten Hörspiel-Projekte der letzten Zeit sein: Das Haus. Ursprünglich für das Medium Radio konzipiert, liegt dieses Hörspiel nun auch in einer schmucken DVD-Box vor.
Auf drei Ebenen soll hier ein Hörspiel erzählt werden, bei dem man problemlos zwischen den einzelnen Ebenen hin und her schalten und sich so seine ganz persönliche Version des Hörspiels kreiieren kann. Natürlich ist es aber genauso möglich einfach jede Ebene für sich zu konsumieren.

Soweit die Idee des ganzen. Wie stellt sich das ganze denn nun in der Praxis konkret dar?

Die DVD startet mit einem stimmungsvollen Intro inklusive Bildern. Anschließend bekommt man als Hörer die Möglichkeit, sich auszusuchen, welchen Weg man gehen möchte. Dabei stehen einem drei Optionen offen:

"One Way" - die drei Hörspielteile nacheinander
"Own Way" - seinen eigenen Weg zusammenstellen
"Follow Way" - sich durch einen zufälligen Pfad leiten lassen

Das Hörspiel besteht aus drei Teilen, die jeweils ein eigenes vollwertiges Hörspiel mit einer Spieldauer von jeweils etwa 53 Minuten darstellen: Labyrinth, Fäden und Dunkelkammer.
Wie aber sind diese konkret gestaltet? Immerhin soll es ja möglich sein, zwischen diesen hin und her zu wechseln. (Randbemerkung: die Hörspiele selbst werden nicht wie beim Intro durch Bilder untermalt. Man bekommt es also mit einer rein akkustischen Darbietung zu tun.)

Ich habe mich bei meinem ersten Ausflug in da Haus für die "One Way"-Variante entschieden. Begrüßt wird man zunächst durch einen Prolog, der einem eröffnet, was man in den drei Ebenen zu erwarten hat. Und dann geht es auch schon los:

"Labyrinth" liefert einen Bericht der Ereignisse von Zampano. Zwar orientiert sich dieser am zeitlichen Verlauf der Ereignisse, fällt aber dennoch alles andere als linear aus. Vielmehr ist er gezeichnet von länger andauernden, allgemeinen Erzählpassagen mit Gedankenspielen, immer wieder unterbrochen von weiteren verschiedenartigen Einsprengseln. Sei es das Einblenden der aktiven Rückblicke der Ereignisse in dem Haus, oder die Darstellung einer zweiten Metaebene.
Dabei ist das Ganze in verschiedene Kapitel eingeteilt und erklärt so letztlich auch, wie es möglich ist, zwischen den verschiedenen Ebenen zu wechseln. Denn trotz unterschiedlicher Schwerpunkte bei der Darstellung gibt es verschiedene Punkte, die sich mit den gleichen Geschehnissen beschäftigen - vor allem beim Einbinden der aktiven Rückblenden.

In diesem Wechselspiel wirkt die Inszenierung trotz des großen Anteils der Erzählerpassagen erstaunlich lebendig. Allerdings bleibt inhaltlich vieles äußerst rätselhaft. Zwar wird einem einiges klarer, wenn man alle drei Ebenen kennengelernt hat, es bleibt jedoch selbst dann noch genug an ungelösten Mysterien.
Nur mit allerhöchsten Konzentration wird es einem hier gelingen, das Gesamtbild zu durchdringen. Einfache Kost ist das Haus wahrhaftig nicht. Die Darstellung trägt für mein Empfinden bisweilen gar schon Lovecraftsche Züge.

Zampano spielt auch in den beiden anderen Teilen eine bedeutsame Rolle. Die zweite Ebene "Fäden" gehört jedoch beinahe ganz dem Aushilfsarbeiter Johnnny Truant, dem das Schicksal wahrhaftig übel mitgespielt hat. Für mich war dies aber dennoch diejenige Ebene, die mich am wenigsten mitreißen konnte. Was möglicherweise mit daran gelegen haben mag, dass man sich hier etwas stärker vom Zentrum der Handlung entfernt hat.
Den wahren Kern - das akkustische "Originalmaterial" aus dem Film "The Navidson record" nimmt man sich dagegen in der dritten Ebene "Dunkelkammer" vor. Hier werden einem die Ereignisse von Anfang bis Ende in Form der äußerst intensiven Livemitschnitt samt eines zusätzlichen Erzählers und immer wieder mal eingestreuter Randkommentare vorgestellt. Auszüge aus diesen Aufzeichnungen gibt es in allen drei Ebenen zu hören - und jeweils erfährt man ein wenig mehr vom großen Ganzen. So erweist sich die dritte Ebene als die eindeutig erhellendste.

Die akkustische Inszenierung ist eindrucksvoll und absolut auf der Höhe der Zeit. Die Arbeit mit Musik und Geräuschen erinnert nicht selten an den Stil modernen Horrorfilme. Zwar ist "Das Haus" weit mehr als eine simple Horrorgeschichte, nichtsdestotrotz passt diese Klangkulisse, die sich zudem auch von Ebene zu Ebene unterscheidet ohne dabei stilstisch zu brechen, wie die Faust aufs Auge.
Exemplarisch benannt sei ein Stilmittel, das mir hier ziemlich gut gefallen hat: die Verfremdung des Wortes "Haus" hin zu einem unmenschlichen, überirdischen Zischen.

Die Sprecherriege ist umfangreich und man bekommt sogar einige bekanntere Stimmen zu hören. Unter anderem sind Wolfram Koch, Sascha Icks, Anna Thalbach und Tom Schilling mit von der Partie. Die Rolle Zampanos (Robert Ciulli) ist dabei jedoch fast die markanteste. Anfangs durchaus etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt einfach genial.

Allein die optische Gestaltung unterstreicht das Besondere dieser Produktion. Wann bekommt man neben der DVD schon ein ganzes (Notiz)Buch mitgeliefert, welches das Konzept somit auf einer vierten Ebene weiterführt?

Fazit: "Das Haus" ist ein Gesamtkunstwerk, welches auf dem Hörspielsektor so bisher absolut einmalig ist. Die Idee ist allemal interessant und insbesondere die akkustische Umsetzung erstklassig. Die Geschichte selbst ist dabei mit ihrer Vielfalt an Ebenen (tatsächlich weit mehr als die erwähnten drei) allerdings auch sehr komplex, rätselhaft und damit nicht immer ganz einfach. Hierfür muss man sich zweifellos Zeit nehmen und hochkonzentriert bei der Sache sein.

P.S.: Einen interessanten Einblick in den Entstehungsprozess bieten die filmischen Extras auf der DVD.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Hörkunstwerk 8. April 2011
Die packende Geschichte dieses besonderen Hörspiels, basierend auf dem Debütroman Das Haus. House of Leaves von Mark Z. Danielewski, ist schnell erzählt. Pulitzerpreisträger Will Navidson und dessen Familie entdecken in ihrem neu gekauften Haus plötzlich eine Tür, die laut Plänen nicht da sein dürfte. Dahinter: äußerst unheimliche und unerklärbare Geräusche, ein unergründliches Labyrinth dunkler Gänge und ein kaltes, schwarzes Nichts, das jeden umschließt, der eintritt. 'Willkommen in der Hölle' grüßt der Der Audio Verlag und das ist nicht übertrieben, denn an höllisch-gutem Genuss für die anspruchsvollen Ohren der Hörspielfans mangelt es nicht! Bekannte Sprecher wie Tom Schilling, Wolfram Koch, Anna Thalbach spielen und sprechen und allen voran Theaterregisseurslegende Roberto Ciulli, dessen markante Stimme perfekt mit der Rolle des blinden Pseudowissenschaftlers Zampano harmoniert und ihr absoluten Gänsehautfaktor verleiht. Die Stimmen sowie die Atmosphäre im Hörspiel sind aufwendig aufgenommen, muten fantastisch experimentell an, sodass man vielleicht mehr an ein Werk der Klangkunst als an ein Hörspiel denkt. Überlappende verzerrte und zischende Stimmen, Geräusche, sonst nur bekannt aus dem Sci-Fi-Genre, abrupte Schnitte sowie unterschiedlichste Erzähltechniken machen das Das Haus. House of Leaves zu einem gruseligen Klangerlebnis.

Auch auf der Erzählebene will das Hörspiel mehr als ein gewöhnliches Hörspiel sein. So besteht es gleich aus drei eigenständigen Hörspielen, die die Geschichte aus den Perspektiven von drei Personen erzählen. Und der Zuhörer soll nicht nur dem Klangerlebnis lauschen, nein, er sollte auch mit dem Hörspiel interagieren. Wie auch in der Besteller-Romanvorlage des amerikanisch-polnischen Autors Mark Z. Danielewski, muss der Hörer mehr tun als nur zuhören ' während passionierte Geisteswissenschaftler und Rätselfreunde mit Adrenalin im Blut und kindlicher Freude das Buch um 180 Grad wenden, vor- und zurückblättern, beschränkt sich die Interaktion beim Hörstück auf das 'Switchen' zwischen den verschiedenen Hörspielebenen Labyrinth, Fäden und Dunkelkammer: Je mehr er zwischen den drei Ebenen wechsele, desto mehr würde er erfahren, verspricht der Erzähler des Stückes im schaurig gesprochenen Prolog. Möglich ist dies durch die Option des Hörers, das Hörstück entweder in einem Zug geordnet, ONE WAY, durchzuhören, alternativ einem durch Zufall ausgesuchten Weg, FOLLOW WAY, zu folgen, oder der dritten und interessantesten Alternative, dem OWN WAY zu horchen. Hier kann nach jedem Kapitel zu einem Kapitel der anderen zwei Ebenen gewechselt werden. Dieses Vorgehen eröffnet zwar neue Perspektiven auf dem Weg durch das Labyrinth, verwirrt jedoch Hörer ohne Vorkenntnisse ordentlich. Allen Einsteigern sei deswegen die relativ gemütliche ONE WAY-Version zu empfehlen.

Zuletzt ist auch die Entstehungsgeschichte von Das Haus. House of Leaves eine Ungewöhnliche: Geboren wurde das vielschichtige Hörstück als 'erstes dreidimensionales Hörspiel' des WDR. Dreidimensional, weil 2009 von den Sendern 1Live, WDR 3 und WDR 5 gleichzeitig je ein Hörspiel des Hörstückes ausgestrahlt wurde, sodass zwischen den Sendern umgeschaltet werden und der Geschichte aus anderer Perspektive gefolgt werden konnte. Folgend hat Der Audioverlag in Kooperation mit dem WDR die Idee fortgeführt und weiterentwickelt. Die ersten Lorbeeren erntete das imposante Stück bereits: Der Deutsche Hörbuchpreis 2011 in der Sonderkategorie Beste Bearbeitung.

Und, nicht zu vergessen, die Verpackung des Kunstwerks ist ein kleines Raumwunder und ein regelrechter Blickfang. Im schicken schwarzen Moleskine-Notizbuch ist die DVD in der hinteren Falttasche sicher vor jedem Rätselvergnügten versteckt.
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