Ich habe jetzt schon mehrere Dean-Koontz-Romane gelesen, doch keiner davon war nur annähernd so heftig und unheimlich wie "Das Haus der Angst". Die Physikerin Susan erwacht nach mehr als 3 Wochen aus dem Koma. Ihr wird gesagt, dass sie einen Autounfall hatte, an den sie sich nicht erinnern kann. Woran sie sich auch nicht erinnern kann, ist ihre Arbeit, die sie ausübte, bevor sie den Unfall hatte.
Langsam häufen sich die unheimlichen Ereignisse in dem Krankenhaus, in welches man sie brachte. Immer wieder begegnet sie 4 Männern, gegen die sie einmal ausgesagt hat und die schon tot sind - was sie nicht daran hindert, ihr Leben zur Hölle zu machen.
Das Buch ist wirklich schaurig. Beklemmung macht sich im Leser breit, als er zusammen mit Susan begreift, dass sie dem nicht enden wollenden Alptraum scheinbar nicht entkommen kann. Ihr gelingt es zwar, aus dem Krankenhaus zu entkommen, doch auch im Dorf nimmt das Grauen kein Ende.
Was geht in dem Ort vor? Hat Susan einen Gehirnschaden erlitten, oder sind die Toten tatsächlich zurückgekehrt, um sich auf grauenvolle Weise an ihr zu rächen.
Die Spannung und das Grauen steigt von Seite zu Seite. Nie hing ich gebannter an einem Dean-Koontz-Roman. Jeder Fan darf sich dieses grandiose Horrorbuch nicht entgehen lassen!