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Das Große, das Kleine und der menschliche Geist Taschenbuch – 21. März 2002

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 232 Seiten
  • Verlag: Spektrum Akademischer Verlag (21. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827413311
  • ISBN-13: 978-3827413314
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 778.262 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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"Das kann doch noch nicht alles sein!" meint man Roger Penrose rufen zu hören, wenn man sich durch die ersten Kapitel seines neuesten Buches gelesen hat.

Was treibt diesen Mathematiker um? Er weigert sich lediglich -- ganz im Sinne von Einstein ("Gott würfelt nicht!") --, einige Konsequenzen der Quantenmechanik anzuerkennen, die auch vielen "Quanten-Laien" widersinnig erscheinen. Eins seiner Lieblingsbeispiele ist Schrödingers Katze: Wie kann sie in dem berühmten Gedankenexperiment in einem Zustand zwischen lebendig und tot schweben? Wieso "entscheiden" sich die Wellenfunktionen von Elementarteilchen erst in dem Moment, in dem sie beobachtet werden, welchen Zustand sie einnehmen? Das sei nicht zu verstehen und wird (Beispiel Katze) in der makroskopischen Welt auch nicht beobachtet, sagt Penrose, daher vermutet er eine Art "missing link" zwischen der Quantenmechanik und der Physik der großen Dinge: Ein Naturgesetz, das bis heute noch nicht entdeckt worden ist und diese verrückten Befunde zumindest verständlich macht. Damit eckt er bei den meisten seiner Kollegen an, die sich längst an die paradoxe Situation gewöhnt haben: "Was soll's, wenn wir nicht wirklich verstehen, was da vor sich geht, Hauptsache, wir können es berechnen", ist ihr Credo.

Dieser Standpunkt reicht Penrose nicht: Er erklärt inspiriert und mit einleuchtenden Argumenten, wie die bislang fehlende Theorie aussehen könnte, leider noch ohne die dazugehörigen Formeln schon aus dem Hut zaubern zu können. Letzten Endes hofft er sogar, das menschliche Bewußtsein, das sich dem Verständnis der Forscher bisher weitgehend entzieht, mit Hilfe dieser neuen Theorie erklären zu können. Dazu zeigt er auf die ausgedehnten Tubulinproteine der Nervenzellen: Darin sieht er eine Art "Antenne" für die neue Quantenmechanik: Hier sollen sich Vorgänge abspielen, von denen die Physiker heute noch nichts ahnen (wollen) -- und die letztlich unser Denken erklären. Auch wenn Penrose in den vorausgegangenen Kapiteln durchaus überzeugen konnte -- hier flüchtet er sich leider allzusehr in Spekulationen. Das ist sehr schade, denn dieser Aspekt ist der vielleicht spannendste seiner Arbeit.

Penrose hat die meisten seiner Ideen -- sogar ausführlicher -- bereits in seinem Buch Schatten des Geistes vorgestellt; Das Große, das Kleine und der menschliche Geist ist eher eine Kompaktfassung für Interessierte, die sein Gedankengebäude "auf die Schnelle" kennenlernen möchten. Eine Besonderheit ist jedoch das letzte Kapitel, in dem Penrose dreien seiner Gegner die Möglichkeit gibt, sich zu seinen Ideen zu äußern. Dadurch erhält man einen guten Einblick in die laufende Diskussion. Natürlich sind seine Thesen angreifbar, aber das Buch zeigt auch, daß die heutige Physik noch lange nicht am Ziel ist. Auch wenn man als Nicht-Physiker nicht alle Argumente versteht, die Penrose und seine Kollegen ins Feld führen: Viele Begriffe werden doch klar, und der Leser erhält eine Ahnung von den kontroversen Ideen, die derzeit in Cambridge, Harvard, Oxford und anderswo die Gehirne der Physiker erhitzen -- ob mit oder ohne neue Quantenphysik, wird da fast zur Nebensache. --Stefan Albus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Zusammenfassend muss das vorliegende Buch als geistreiches und lebendig diskutierendes sowie vermittelndes Ringen um die grundsätzlichen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zum Verständnis zelrebralen Wirkens empfohlen werden.
Annals of Anatomy
Roger Penrose, ein international bekannter Mathematiker (...) verteidigt seine originelle These, wonach das Gehrin den physikalische Gesetzen des Quantenreichs gehorcht und das Bewußtsein auf quantentheoretischer Basis erklärt werden kann. bild der wissenschaft
(...) so liegt ein lebendiges, allerdings nicht immer leicht zu lesendes Buch vor, das jedem, der an kühnen Spekulationen Freude hat und abstrakte Überlegungen nicht scheut, eine vergnügliche und sehr anregende Lektüre verspricht. Berliner LeseZeichen
Auf dem gedanklichen Weg zur Theorie des Bewußtseins werden mit sprachlich erfrischender Leichtigkeit auch philosophische Problemstellungen aufgeworfen. Physikalische Blätter
Ein spannender, gut verständlich geschriebener wissenschaftlicher Disput. Deutsche Apotheker Zeitung
Das Große, das Kleine und der menschliche Geist [ist] eine Lektüre wert. SF2
Roger Penrose nahm schon in seinem Buch Computerdenken die starke KI unter Feuer. Nun legt Penrose in (...) Das Große, das Kleine und der menschliche Geist noch einmal eine Kurzfassung seiner Ideen vor. Die Zeit

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. März 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Es ist wohl kaum verwunderlich, dass ein Buch, wie Computerdenken Aufsehen auch, oder gerade, bei Naturwissenschtlern hervorruft. Um die neu aufgetauchten Ergebnisse wird in diesem Buch vortrefflich diskutiert. Penrose wird von mehreren Seiten her durchleuchtet und wird v.a. vom Physiker Hawking ziemlich kritisch gesehen. Dennoch zeigt Penrose, dass sich viele seiner Argumente auch durch ausgefeilte mechanismen der Gegenseite nur bedingt entkraeften lassen, die wesentlichen Gruende aber bleiben weiter bestehen. Diese Buch ist als Fortsetzung von Computerdenken zu sehen und man sollte es danach lesen ( nicht wie ich davor ) damit man davon wirklich etwas hat. Als Fortsetzung von Computerdenken aber eine beachtliche Sache.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von keen am 1. Oktober 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist einer von Penrose' Beiträgen zur Diskussion der Philosophie der Physik. In den ersten beiden Kapiteln - allgemeine Relativitätstheorie, Quantenphysik - führt er kurz in die Grundideen der beiden Theorien ein, und ihren großen Problemen, insbesondere deren Unvereinbarkeit und die Interpretationsfrage der Quantenphysik. Beide Kapitel sind sehr schön und klar geschrieben. Penrose selsbt vertritt den Standpunkt, daß die Quantenphysik noch nicht zu ihrer Vollendung gekommen ist, und eine neue, erweiternde Theorie kommen muß. Sehr gut ist, daß der Autor immer klar zwischen anerkanntem Wissen, offenen Fragen und eigener Position unterscheidet, sowie daß im Anschluß drei Stellungnahmen anderer Wissenschaftler zu seinen Thesen folgen, auf die er noch einmal kurz reagiert. Im dritten Kapitel führt er ein, wie eventuell die Frage danach, was Bewußtsein genau ist, mathematisch angegangen werden kann, und wie die "neue Physik" eventuell sich damit verbindet.

Und hier geht es etwas wild zu, zwischen allem Unbestimmten/Unbekannten/Geheimnisvollen wird von ihm ein Zusammenhang vermutet. Dies mag einem von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus etwas willkürlich erscheinen, was im Grunde auch die Kritik S. Hawkings ist, aber als Hypothese natürlich erlaubt. Zweitens, es mag durchaus sein, daß Quanteneffekte im Gehirn eine Rolle spielen, nur ist damit man dem Problem der subjektiven Ich-Empfindung kein Schritt näher gekommen. Auch sind einige Argumentationen lückenhaft, z.B. werden bestehende Erklärungen der "Nichtberechenbarkeit" des menschlichen Geistes einfach als unplausibel vom Tisch gewischt.
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