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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
zu viele unwichtige Nebenhandlungen,
Von Patricia Twellmann "literatopia.de" - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Das Grab ist erst der Anfang (Gebundene Ausgabe)
Gefangen in der Dunkelheit, an Händen und Füßen gefesselt, eiskalt, nass - es ist kein Alptraum, aus dem Tempe Brennan wieder erwachen kann. Entsetzt muss sie feststellen, dass jemand gezielt sie ausgesucht hat und ein finsteres Verlies gesperrt hat. Aufgeben ist aber nicht ihre Art und zwischen Flashbacks beginnt ein verzweifelter Kampf um ihr Leben. Wer hasst sie dermaßen, dass er sie auf diese perfide Art beseitigen möchte, lebendig begraben? Dabei will sie doch nur herausfinden, wer ihrem Ruf nachhaltig schaden möchte. Durch gezielte Manipulation ihrer untersuchten Knochen, anonyme Anrufe und Drohbriefen wird sie eingeschüchtert und ihr Ruf ernsthaft beschädigt. Aber warum nur - so fragt sie sich verzweifelt, während ihre Knochen vor Kälte klappern.Die endlose Story um Tempe Brennan und den kanadischen Detective Andrew Ryan geht in eine weitere Runde. Herbeigeführt durch einen anonymen Anruf muss Tempe Rechtschaffenheit über einen ihrer Fälle abgeben, was sie auch mit Bravour meistert. Wieder in Quebec gibt es Unruhen in ihrem forensischen Team, eine beliebte Kollegin wechselt woanders hin, die neue Kollegin ist allgemein unbeliebt. Und doch ist es immer wieder sie, Marie-Andrea Briel, die fehlende Knochen entdeckt, eine schlampige Obduktion aufdeckt und es immer wieder schafft, sich gekonnt in den Mittelpunkt zu spielen. Ihre Arbeit kann nicht überzeugen, sie zeigt wiederholt, dass sie von speziellem Fachwissen keine Ahnung hat, aber wieso hat sie immer wieder die zündende Idee? Reichen denn wirklich nur Kurse, um eine gute forensische Anthropologin zu werden? Der Fall plätschert ein bisschen vor sich hin, es geht um einige ältere Damen, die wohl wegen ihres Geldes brutal ermordet wurden. Viel mehr Raum nimmt diesmal das Privatleben von Tempe ein, nicht nur, dass Ryan von Anfang an eine wichtige Rolle spielt, wir lernen auch ihre ehemaligen Schwiegereltern kennen. Einst aus Lettland ausgewandert, pflegen sie immer noch ihre Traditionen und Familienleben spielt bei ihnen eine wichtige Rolle. Nebenbei wird aus einem Gefallen, den Tempe der Nachbarin ihrer Schwiegereltern leistet, ein weiterer Fall. Eindringlich weist Kathy Reichs auf die Schwierigkeiten bei Autopsien hin, wenn angebliche Fachleute, ohne spezielles und ausreichendes Wissen sie durchführen. Wie viel bleibt unentdeckt, falsche Schlüsse werden gezogen. Unschuldige sitzen im Gefängnis und Schuldige laufen frei herum, weil aus Unwissenheit nicht gut genug nachgeschaut und falsche Schlüsse gezogen werden. Als Leser weiß man recht früh, worauf alles hinausläuft, Kathy Reichs gibt genügend eindeutige Hinweise. Trotzdem ist das Ende immer noch überraschend und offen genug für einen weiteren Teil. Hoffen wir nur, dass die Qualität nicht noch weiter nachlässt, wie es bei einigen anderen Serien passiert ist. Fazit Ein weiterer Thriller mit Tempe Brennan und Andrew Ryan, der diesmal wieder eine größere Rolle spielt. Etwas langatmig, denn viel zu viele Details in Nebenhandlungen zersplittern das Buch, der Spannungsbogen verläuft nicht gleichmäßig. Kathy Reichs' Fachwissen schimmert aber immer wieder durch, sie schafft es auch für Laien den Inhalt verständlich darzustellen. Wieder lernt man eine Menge Interessantes über alte Knochen und es ist wirklich verblüffend, was ein Knochen so alles erzählen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kathy Reichs wieder einmal etwas besser!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Grab ist erst der Anfang (Gebundene Ausgabe)
Kathy Reichs... Ihre ersten Bücher haben mir allesamt sehr gut gefallen, dann ging es abwärts, gut fand ich die Bücher aber immer noch. Ihr letzter Roman war jedoch sehr schwach. Ich habe gehofft, dass dieser Negativ-Trend nicht anhält. Da war ich schon froh, dass die Thematik von "Das Grab ist erst der Anfang" sehr ansprechend war. Und letztendlich habe ich einen guten Roman bekommen, nicht so gut wie ihren ersten Romane, aber viel besser als ihre letzten Veröffentlichungen.Der Aufbau der Geschichte ist sehr interessant. Tempe Brennan ist gefangen in einem Grab, der Leser weiß, in was für einer Situation sie steckt. Aber wie ist es dazu gekommen? Rückblicke zeigen, was passiert ist. Schwierige Fälle und dazu noch eine mögliche Sabotage ihrer Arbeit machen ihr das Leben schwer, dazu gibt es wieder mal das ein oder andere private Problem, was aber, nicht wie in den vorherigen Romanen, zu stark in den Vordergrund gerückt wurde. Die Thematik ist sehr interessant, das Buch ist, wie immer, solide geschrieben. Schade, dass es oft Passagen gibt, die fast im Telegramm-Stil geschrieben sind, das müsste nicht unbedingt sein, aber naja. Was ich noch bemängeln möchte: Es gibt keinen großen Knall gegen Ende. Das hätte man bei der Thematik vermuten können, aber nachdem der Leser weiß, wer hinter allem steckt, geht alles viel zu schnell und es passiert nicht wirklich viel. Schade, da hätte man noch mehr draus machen können. Dennoch ein guter Roman, der zeigt, dass Kathy Reichs es nicht verlernt hat, sich gute Geschichten auszudenken und gut niederzuschreiben, auch wenn sie zu noch mehr in der Lage wäre. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Irgendwie konstruiert,
Rezension bezieht sich auf: Das Grab ist erst der Anfang (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: Ich bin ein großer Fan von Kathy Reichs und anders als P. Cornwell hat sie mich auch nie enttäuscht - bis zu diesem Band...Eine Stärke von Kathy Reichs sind Fälle, die unter die Haut gehen und oft einen Bezug zur Realität haben (Anprangerung der Zustände in Guatemala, die Hell's Angels/Bandidos...). In diesem Roman will sie offensichtlich den Blick auf "falsche" Experten lenken, die die Arbeit von richtigen forensischen Antrophologen in ein schlechtes Licht rücken. Daß jener Titel nicht geschenkt ist, weiß man ja als Brennan-Experte...aber dieses ständige Einstreuen von Hinweisen auf die Schindluderei mit der Materie nervt einfach! Das ganze kommt plump daher und versaut nach einer viel zu plötzlichen Auflösung (sowieso vorhersehbar) auch noch das Ende; auf den letzten Seiten wird nur über berufspolitische Aspekte gesprochen. Natürlich ist ihr Anliegen verständlich und wichtig, aber etwas subtilere Andeutungen und ein wenig mehr Kreativität bei der Rahmenhandlung hätten dem Roman gut getan. Alte Damen als Opfer genügen nicht um Mitleid zu wecken, wenn die Figuren ungewöhnlich blass herüber kommen. Wirklich schade! Die üblichen schnottigen Dialoge sind größtenteils lasch, das Buch wirkt um ein Thema herum schlecht konstruiert. Ich hoffe auf Besserung im nächsten Teil, nicht daß Mrs. Reichs vom Cornwell-Fluch getroffen wurde... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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