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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ARCHÄOLOGIE, SPANNUNG, ACTION, 7. Dezember 2007
DAS GOTTESGRAB ist genau das Richtige zur Überbrückung bis zum nächsten INDIANA JONES - Film, um die Entzugserscheinungen erträglich zu halten.
DIE STORY:
DANIEL KNOX ist eigentlich Archäologe mit Haut und Haar. Die "Umstände" zwingen ihn aber zur Zeit einen Job als Tauchlehrer im Roten Meer nachzugehen. Angeheuert hat er bei HASSAN AL ASSYUTI. HASSAN ist Schiffsmakler am Suezkanal und scheint in Ägypten soviel Einfluß zu haben, wie ein Mafiaboss auf Sizilien. Ausgerechnet ihm muß KNOX wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine junge Frau an Bord eine "Lehrstunde" im Faustkampf erteilen; er prügelt ihn richtig durch. Als KNOX die Konsequenzen seiner Impulsivität bewußt werden, ist es bereits zu spät. Ab jetzt befindet er sich auf der Flucht vor HASSANs Häschern, der fürchterliche Rache geschworen hat und ihn lebend sehen will (was bei ihm eine Ausnahme ist)...Soweit die Eröffnung á la "INDIE" oder "BOND".
Dann werden bei Bauarbeiten in Alexandria archäologische Funde gemacht. Die Stadt kann die Ausgrabungen ncht finanzieren. Man ist deshalb froh, die Archäologische Stiftung Makedoniens als Sponsor zu gewinnen. Hinter der Stiftung steht die DRAGOUMIS-Gruppe, die von PHILIPP (Vater) und NICOLAS (Sohn) DRAGOUMIS geführt wird. Sie haben als Makedonier ein vermeintlich historisch legitimiertes nationalistisches Interesse an den Ausgrabungen. Betörendes Ziel ist, das Grab Alexander des Großen - seinerseits Makedonier - zu finden. Unterdessen flieht KNOX vor HASSANs Leuten zu seinem alten Kumpel AUGUSTIN, einem Unterwasserarchäologen. Wie der Zufall es will, ist AUGUSTIN für die Ausgrabungen in Alexandria engagiert worden, weil ein Teil der Ausgrabungsstätte unter Wasser liegt. Er nimmt KNOX als Tauchpartner mit und schon wird eine actiongeladene Jagd um das Grab Alexander des Großen entfacht, bei der sich KNOX zusätzlich noch HASSANs Leuten erwehren muß ...
FAZIT:
Ein ausgezeichnetes Roman-Debüt von WILL ADAMS. Abenteuerlich, spannend, actiongeladen und mit historischen Fakten gespickt, so stellt sich DAS GOTTESGRAB dem Leser dar. Trotz der mannigfachen historischen Fakten und Daten ist die Geschichte glücklicherweise nicht damit überfrachtet, sodaß die Dramaturgie darunter nicht zu leiden hat und auf den Leser eine wirklich spannende Story wartet. Allein schon die außergewöhnliche Location (Ägypten und die Wüste) sowie das Thema (Archäologie und deren politischer "Mißbrauch") geben diesem Buch einen besonderen Stellenwert in der aktuellen Thrillerszene. Hinzu kommt der dankbare Nährboden aller entzugsgebeutelten INDIANA JONES - Fans. Eine starke Erfahrung!
Viel Spaß beim Nacherleben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Archäologie-Thriller, 27. Juli 2008
Also, man nehme:
1 Helden
1 aufopferungefreudigen Freund des Helden
1 hübsche, anlehnungsbedürftige Wissenschafterin
ein paar Eiferer
ein paar doofe Mörder
1 legendäres, verschollenes Grabmal (gaaanz wichtig)
Nun zum Rezept:
Alle Zutaten irgendwie vermischen (vielleicht gibt es ja schon Software, die das kann), gut umrühren. Fertig! Und so schmeckt es schließlich auch.
Die gute Nachricht:
Jeder kann erfolgreicher Schriftsteller werden, wenn der Verlag einen weiteren "Bestseller" herausbringen möchte. Da das Buch praktisch in allen grossen westlichen Sprachen gleichzeitig herausgekommen ist, frage ich mich, wie es von Beginn an als "Bestseller" beworben werden konnte.
Wenn schon Archäologie-Thriller, dann empfehle ich einen Haubenkoch: Wilbur Smith ("Die Schwingen des Horus").
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geschichte - Zeitgeschichte - Familiengeschichte - Wissenschaftsintrigen...!, 10. Dezember 2007
Seit Dan Brown mit der in einen Roman verpackten Templer-Thematik in der Öffentlichkeit Stürme der Begeisterung wie Entrüstung ausgelöst hat, erfreuen sich in Romane verkleidete archäologische und religiöse Schlüsselthemen grosser Beliebtheit. Auch Will Adams erlag diesem Trend und nahm sich einem der grössten Rätsel der Geschichte wie der Archäologie an, nämlich die Suche nach dem bisher unbekannten Standort des Grabes von Alexander dem Grossen.
Das Thema fasziniert - einerseits, weil es geschickt eingebunden ist in politische, kriminelle und familiäre Beziehungsgeflechte, andererseits, weil es mit Überzeugung die Machenschaften, Intrigen und den Schwarzmarkthandel im Kreise der Archäologie erhellt. Diese packende Erzählung spielt mehrheitlich in Ägypten und weckt unweigerlich Erinnerungen an aktuelle Ereignisse und jüngst publizierte Sachbücher, die sich mit der wenig ethikreichen und wissenschaftswürdigen Seite der Ägyptologie befassen.
Nach über 400 Seiten findet der Autor einen unerwartet versöhnlichen Schluss. Warnung: nach wenigen Seiten wächst die Gefahr, dass der Leser bzw. die Leserin der Spannung erliegt und das Buch in einem Zuge liest!
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