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Das Gottes-Gen: Warum uns der Glaube im Blut liegt
 
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Das Gottes-Gen: Warum uns der Glaube im Blut liegt [Gebundene Ausgabe]

Dean Hamer
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Kösel-Verlag (14. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3466367271
  • ISBN-13: 978-3466367276
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 109.102 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der US-amerikanische Genetiker Dean Hamer hat in diesem Zusammenhang aus der Sicht seines Faches ein aufsehenerregendes Buch über das "Gottes-Gen" veröffentlicht.« (Christ in der Gegenwart, Manfred Spitzer )

Kurzbeschreibung

Wohnt Gott in den Genen? Eine Spurensuche
Warum glaubt der Mensch?
Wie betet das Gehirn?
Wird Spiritualität vererbt?
Sind gläubige Menschen gesünder?

Der renommierte Genetiker Dean Hamer macht sich in diesem Buch auf eine Spurensuche. Antworten findet er in den Untersuchungen der jungen Wissenschaftsdisziplin, die sich Neurotheologie nennt. Der Glaube hat biologische Ursprünge, dafür sprechen auch Hamers eigene Ergebnisse. Aus mehr als 2.000 DNA-Proben isolierte er ein so genanntes »Gottes-Gen«, eine Genvariation, deren Träger gläubiger sind als andere. Die Fülle der neurotheologischen Forschungen verknüpft Hamer zu einer fesselnden Beweisführung: Unsere Fähigkeit zu glauben ist ein entscheidender Evolutionsvorteil. Religion dient dem Überleben der Menschen.


Gläubig oder nicht – dieser provokative Bestseller aus den USA wird auch die deutschsprachigen Leser faszinieren.

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28 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Nachdem der amerikanische Molekularbiologe Dean Hamer mit dem Beweis eines Schwulengens in die Weltschlagzeilen geriet, sorgt er nun mit dem Gottes-Gen dafür, dass er in der Popularitätsskala weiterhin oben bleibt. Sein Rezept ist einfach: Man nehme eine wissenschaftliche Hypothese und stelle sie sprachlich so dar, dass alle meinen, sie sei bereits bewiesen. Und wenn man trotzdem in der Fachwelt weiterhin ernst genommen werden will, erwähnt man in Nebensätzen, dass alles auch ganz anders sein könnte. Das klingt dann so: Der Begriff Gottes-Gen ist im Grunde genommen eine grobe Vereinfachung dieser Theorie. Oder: Mithilfe der Gene kann die Entstehung der Spiritualität vielleicht zum Teil erklärt werden, doch längst nicht vollständig. Dean Hamer rechnet offenbar auch nicht damit, dass sich seine Leser daran erinnern, was sie drei Seiten vorher gelesen haben. So steht auf Seite 203: Wie sich herausstellte, haben die Eltern nur wenig Einfluss auf den Glauben ihrer Kinder. Und wenn, dann bewirkt dieser Einfluss oft genau das Gegenteil von dem, was sie eigentlich erhofft haben. Auf Seite 206 erfahren wir dann Folgendes: Wenn Eltern dieselbe Religionszugehörigkeit und Überzeugung haben und die gleichen Bräuche befolgen, so ist es sehr wahrscheinlich, dass sie sie ihren Kindern sowohl vererben als auch beibringen. Von solchen Ungereimtheiten ist Dean Hamers Buch voll. Ein letztes Beispiel: Insgesamt haben wir hier eine ziemlich typische Mischung von Amerikanern, auch wenn es sich nicht um eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe handelt.

Um 272 Seiten über eine These zu schreiben, die wissenschaftlich auf wackligen Füssen steht, braucht es Beredsamkeit und Fantasie. Dean Hamer verfügt über beides. Und er wechselt ohne zu Zögern seine Rollen, wenn er als Molekularbiologe, Religionswissenschaftler, Entwicklungspsychologe, Kulturanthropologe, Zwillingsforscher, Mystiker, Drogenfachmann oder Dean Hamer argumentativ aufläuft. Das macht die Lektüre zwar spannend, die Beweisführung jedoch nicht wissenschaftlicher. Ich unterstelle dem Autor, dass er seinen Ansatz nur durchhalten kann, weil er trotz gegenteiliger Beteuerungen die Begriffsunschärfen zwischen Glaube, Religion, Spiritualität und Selbsttranszendenz nicht klärt. Aber genau damit erweist er seinem Anliegen einen Bärendienst. Denn würde er lediglich behaupten, dass Spiritualität ein evolutionärer Wettbewerbsvorteil sei, der seine Spuren auch in den menschlichen Genen hinterlässt, wäre Dean Hamer wesentlich glaubwürdiger.

Mein Fazit: Dean Hamer mag ein renommierter Molekularbiologe sein, aber als Verfasser populärwissenschaftlicher Bücher überzeugt er mich nicht. Seine Beweisführungen sind manchmal so abenteuerlich und salopp, dass sie an mittelalterlichen Hokuspokus erinnern. An einigen Stellen auf das Spekulative seiner Ausführungen zu verweisen, reicht nicht aus, um das Buch als wissenschaftlichen Bericht durchzulassen. Zumal diese Verweise meist wieder in Abrede gestellt werden.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Faszinierendes Buch 16. Mai 2007
Dieses Buch stellt eine faszinierende Gratwanderung zwischen Spiritualität und Wissenschaft dar, auch wenn der Autor (laut eigenem Bekunden) wie angeblich die meisten Wissenschaftler ein Materialist ist.

Vor allem wird hier ein großer Unterschied zwischen Spiritualität und Religion aufgezeigt. Spiritualität kann demnach als ganzheitliche Denkweise auch unabhängig von Religion existieren.

Hamers These, daß der Glaube eines jeden Menschen bereits in den Genen progammiert sei, ist sowohl für Gläubige als auch Ungläubige Menschen interessant. Gläubige Menschen können darin erst recht einen Hinweis auf Gott finden, während Ungläubige wohl eher dazu neigen, daß Ganze als Produkt eines evolutionären Vorteils zu interpretieren. Warum letzteres jedoch unbedingt einleuchtender sein soll als die religiöse Sicht der Dinge - wie der Vorrezensent behauptet - ist mir schleierhaft. Wissenschaftliche Theorien - so auch Hamers These - sind grundsätzlich Modellvorstellungen, die nicht unbedingt mit der beobachteten Realität übereinstimmen müssen. Insofern wird die Frage, ob es einen Gott gibt, oder nicht, auch mit Hamers Buch unbeantwortet bleiben müsssen.

Das Buch ist in jedem Fall lesenswert.
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