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Das Gold von Carcassonne: Roman
 
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Das Gold von Carcassonne: Roman [Taschenbuch]

Helene Luise Köppel
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 520 Seiten
  • Verlag: Aufbau Taschenbuch; Auflage: 1 (22. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746623294
  • ISBN-13: 978-3746623290
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 132.899 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Helene Luise Köppel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Südfrankreich im Jahre 1299: Mehr als vor der Hölle fürchten sich die Menschen vor der Inquisition. Niemand aber wird derart unerbittlich verfolgt wie der Hüter der "Geheimen Worte", denn sie führen zum kostbarsten Schatz der Katharer und zum Heiligen Gral. Ausgerechnet die blutjunge, schöne Rixende soll das Vermächtnis des Hüters übernehmen und das Geheimnis in Sicherheit bringen.

Über den Autor

Helene Luise Köppel, 1948 geboren, lebt in Schweinfurt. Ihre Romane "Die Ketzerin vom Montségur" (2002), "Die Erbin des Grals" (2003) und "Das Gold von Carcassonne" (2005) handeln vom dramatischen Schicksal der Katharer und den Mythen um den Heiligen Gral.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rosemarie
Format:Taschenbuch
"Das Gold von Carcassonne" hebt sich äußerst positiv und wohltuend von vielen anderen historischen Romanen ab, die ich in letzter Zeit gelesen und zum Teil wieder gelangweilt oder verärgert zur Seite gelegt habe. Warum? Weil es der Autorin gelang, tief in die Katharerzeit einzutauchen und ihre Geschichte auch noch äußerst spannend und gekonnt zu erzählen. Nichts ist dabei künstlich in die Länge gezogen oder aufgebauscht.

Ich fühlte mich direkt nach Carcassonne versetzt und habe mit der jungen Rixende von der ersten bis zur letzten Seite vor der Inquisition gezittert und gebangt.

Das hätte sogar noch hundert Seiten so weitergehen können!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von timediver® HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Und das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht angenommen".

(Joh. 1,5)

Nach der Kapitulation der Festungen von Montségur (2. März 1244) und Quéribus (1255) konnte die Inquisition führende Köpfe der Katharer auf den Scheiterhaufen bringen, eine vollständige Ausrottung dieser dualistischen Häresie gelang den "canes domini" jedoch (noch) nicht. Neben der Überlieferung, dass kurz vor der Übergabe des Montségur eine kleine Schar mit dem Schatz der Katharer entkommen konnte, blieben vor allem bei der Landbevölkerung Okzitaniens die als ketzerisch gebrandmarkten Glaubenslehren der Bonhommes weiterhin präsent. Durch die Rückkehr bedeutender Parfaits aus ihrem lombardischen Exil (1299) sollte der Katharismus zu Beginn des 14. Jahrhunderts schließlich eine Renaissance erleben....

.....vor dem Hintergrund dieser periphären, jedoch dramatischen mediävistischen Ereignissen, die René Weis in seinem im Jahre 2001 erschienenen Sachbuch "Die Welt des Teufels" (Originaltitel: The Yellow Cross: The Story of the Last Cathars 1290-1329) ausführlich dargestellt hat, entwickelt Helene Luise Köppel den dritten Roman zu ihrem Lieblingsthema "Katharer, Languedoc und verbotene Liebe." Nach der anachronistisch-paradoxen Geschichte um die "Ketzerin vom Montségur" (2002) und der durchaus realistischen Version von Abbè Saunière und seiner Haushälterin Marie Dénarnaud in Rennes le Château ("Die Erbin des Grals"; 2003) präsentiert die Autorin diesmal eine Synthese aus auch und gerade vor Ort gut recherchierten historischen Fakten und dichterischen Freiheiten......

Die der adligen Katharerfamilie Philippe de Planisolles entstammende Ava wächst, von der Inquisition unerkannt, als "Tochter" des Bayle der Ortschaft Gavarnie auf, wo sie den Vornamen Rixende erhält. Während ihr Bruder Bernard als Hüter des Katharerschatzes weiterhin im Untergrund lebt, wird Rixende mit dem reichen Kaufmannsohn Aimeric Fabri aus Carcassonne verheiratet. Sie verliebt sich jedoch in den Dominikaner und Vize-Inquisitor Fulco de Saint-Georges, als es infolge einer Verhaftungswelle zu dramatischen Konflikten zwischen der Stadt Carcassonne, dem "Heiligen Offizium", dem Papst und schließlich Philipp IV. "le Bel" kommt......

Gegenüber einer Vielzahl von Genreromanen, die den Katharerschatz u. a. als den "Heiligen Gral" interpretieren, bietet Köppel eine weitere Version, indem sie ihn als das 1945 im oberägyptischen Nag Hamadi wiederentdeckte Thomasevangelium vorstellt. Daher ist unverständlich warum der originelle Titel der Originalausgabe "Die geheimen Worte" (2005) durch den recht banal wirkenden Taschenbuchtitel "Das Gold von Carcassonne (dem der Papst und der König hinterher sind)" ersetzt wurde. Ansprechend sind die, einem jedem der 45. Kapitel vorangestellten Verse aus Dante Alighieris "Devina Commedia". Die in direkter Rede verwendete, aus dem 15. Jahrhundert stammende Redensart "ins Bockshorn jagen" (S. 47) und die Bezeichnung der Trencavels als Grafen von Carcassonne und Béziers (statt Vizegrafen) stellen kleine Schönheitsfehler dar. Besonders gelungen sind die Charakterisierungen von König Philipp IV., seines Kanzlers Guillaume de Nogaret (der trotz seiner "Ohrfeige von Anagni" deutlich besser wegkommt, als in allen "Templerromanen"), Inquisitor Bernhard Gui und Papst Bonifatius VIII.

Am Ende des Buches gibt es eine Karte der "Region Carcassone" und eine Zeichnung der Stadt Carcassonne auf der neben der Stadtmauer mit ihren Türmen auch die Barbarkane, die Basilika St. Nazaire und das Château Vicomtal abgebildet sind. Besonders informativ und lobenswert ist ein 14seitiger Anhang "Personen und Erklärungen", in dem die Autorin eine offene und ehrliche Trennung zwischen historischer Realität und ihrer Romanfiktion vornimmt. "Das Gold von Carcassonne" ist ein zwar manchmal wahrlich abenteuerlicher anmutender, jedoch im Großen und Ganzen durchaus schlüssiger historischer Roman. Empfehlenswert - 4 Amazonsterne.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ute S.
Format:Taschenbuch
Spannend, aber zugleich leise und unaufdringlich erzählt Helene L. Köppel ihre Geschichte über die Katharer von Carcassonne. Sie hat sich dafür eine relativ unbekannte Zeitspanne ausgesucht, nämlich die Jahre um 1300, als sich nicht nur die Inquisition kräftig zu bereichern suchte, sondern auch Philipp der Schöne, der König von Frankreich, der eigentlich Gerechtigkeit ausüben wollte in seinen südlichen Provinzen.

Köppels Charaktere sind ausgefeilt und stimmig. Gut gefiel mir, dass die Autorin viele authentische Personen in die Rahmenhandlung einbaut und ich bin erstaunt, wie geschickt sie das macht. Ich nenne hier nur exemplarisch den Franziskanerlektor Bernhard von Délicieux. Seine berühmte Rede vor dem Tribunal, als er der Inquisition vorwarf, dass jedermann, der in dieser Stunde die Heiligen Petrus und Paulus verteidigte, ebenfalls als Begünstiger der Ketzer hingestellt würde, darf nicht vergessen werden.

Auch Raimundus Lullus zieht Köppel in das Romangeschehen hinein, oder auf Seiten der Inquisition beispielsweise Bernhard Guidonis, für den ja viele Autoren ein Faible zu haben scheinen, der jedoch seinerseits, wie Köppel schreibt, ein Faible für weiße Handschuhe hatte. Guidonis war in den Fall tatsächlich involviert.

Wie der ausführliche Anhang "Personen und Erklärungen", den ich ebenfalls mit großem Interesse las, zeigt, hat sich die Autorin gründlich mit der Zeit befasst.

Der Roman hat mich überzeugt und mir viel Freude bereitet. Die Autorin findet meine volle Anerkennung.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Bieder und vorhersehbar
Das Positive vorneweg: Der Roman ist sauber recherchiert, die Handlung durchaus logisch und die Dialoge nicht so unterirdisch wie bei anderen Exemplaren dieses Genres (am... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2009 von Carluke
Mittelalter pur
kurze Inhaltsangabe:
===============

Es geht um den heiligen Gral, darum drehen sich ja viele Inhalte von Romanen und auch Sachbüchern und immer wieder ist es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2009 von Heidi Zengerling
Spannend und historisch fundiert
Die Geschichte der Katharer, Helene Luise Köppels Spezialgebiet, diesmal aus der Sicht der Heldin "Rixende", die ihre wahre Identität verbergen muss, als sie einem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2009 von Buchnase
Stil reißt mit!
Ein wunderschöner Roman! Die Zeit der letzten Auseinandersetzungen zwischen der römisch-katholischen Kirche und den Katharern, historisch fundiert, gekonnt und spannend... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Dezember 2007 von Katja S.
Da tanzt die Welt auf dem Daumen!
Carcassonne mit seinen Türmen, der Nordwind Cers, eine junge, noch unsichere Frau, Truhen voller Bücher, Regale - angefüllt mit edelsten Stoffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2007 von Elke B.
Begeistert!
Lange keinen so gut recherchierten und noch dazu äußerst spannend geschriebenen historischen Roman gelesen! Kann man nur weiterempfehlen!
Veröffentlicht am 29. August 2007 von Samuel
Überströmende Freude am Erzählen
Trotz seiner über 500 Seiten habe ich "Das Gold von Carcassonne" in nur zwei Tagen ausgelesen. Die Autorin Helene Luise Köppel zeichnet zum einen eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2007 von Rezensent
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