Beeindruckend, wie das Volk der Changpa in dieser kargen Region bis heute ein traditionelles Nomadenleben führt. Der Film macht jedoch deutlich, dass der allgemeine Fortschritt auch dem Changpa-Nachwuchs nicht verborgen bleibt und früher oder später das Ende dieser Kultur bedeuten wird. Der Entscheidungskampf zwischen Tradition und Moderne findet in diesem bildgewaltigen Film seine Verkörperung in dem neunzehnjährigen Nomadensohn Norbu, der sich nicht nur zwischen dem Nomadenleben in den Bergen und dem Stadtleben entscheiden muss, sondern vielmehr eine Entscheidung trifft zwischen dem Glück seines Vaters und seinem eigenen Glück... Ein sehenswerter Film, der zu Recht international mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde!