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Schulbücher & Lernhilfen
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Produktinformation
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»Das Unfassliche, das quälend in seiner Seltsamkeit war, dass den Inkas das Gold, letztes Ziel und heiße Begehren aller übrigen Menschheit, nichts bedeutete.« Domingo de Soria Luce -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .
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Die Novelle ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und erzählt einen Lebensabschnitt des ehemals spanischen Soldaten, der später Mönch wurde,um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und dieses Buch zu schreiben, mit dem Namen Domingo de Soria Luce.
Ich muss sagen, dass dieses Buch kein Jugendbuch ist und folgedessen schwer zu lesen ist. Das Buch umfasst 59 mit Stilmitteln vollgepackte Seiten. Wenn man die Novelle mit realen Überlieferungen vergeleich, bemerkt man, dass einige Stellen im Buch übertrieben wurden, um die Ungerechtigkeit, die die Spanier ausübten,zu beschreiben. Außerdem wollte der Autor die "Verderblichkeit der Menschen durch das Gold" rüberbringen.
Insgesamt ist es ein interessantes Buch, das man auf jedes Wort untersuchen sollte, damit man den Sinn des Buches versteht.
Einer der Nullpunkte der Eroberung war die Gefangennahme, der Betrug und die Hinrichtung des Inca Atahualpa, dem letzten frei gewählten Inca-König. Jakob Was-sermann erzählt eine (nicht die) Geschichte der Begegnung Atahulpas mit Francesco Pizzaro. Es geht um das verzweifelte Suchen Atahualpas nach einem Sinn für die Selbstverständlichkeit, Respektlosigkeit und Grausamkeit der Belagerer, berichtet von einem der dabei war, einem der nach den Ereignissen das Gesicht abgewendet von der schlechten und goldgierigen Welt, der als Mönch Domingo de Soria Luce lebt. Ein wenig ironisch liest sich das schon, wenn man bedenkt, dass Wassermann die „Abkehr von der Welt" wohl als Hinwenden zu einer besseren Moral versteht und nicht, wie man heute meinen möchte, als zynisches Bild für die nachweisliche Beteiligung der Kirche an der fanatischen Unmenschlichkeit im eroberten Südamerika.
Ein höchstspannendes Buch (Auch wenn Sie (spätestens jetzt) schon wissen wie es „ausgeht"!), mag man auch berücksichtigen, dass das Erzählte nicht immer der histo-rischen Wirklichkeit entspricht (und sich darüber hinaus dem Vorwurf der Teil-Plagi-ats stellen muss). Für den, der in der nächsten Zeit nach Peru fährt oder fliegt, sollte dieses kleine Buch eine Pflichtmitnahme sein.
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