Aus der Amazon.de-Redaktion
Pay It Forward ist ein vielschichtiges Marketing-Projekt des Herzens. Im Rahmen einer Schularbeit in der siebten Klasse, in der die Schüler eine Idee in die Tat umsetzen sollen, die die Welt verändern könnte, denkt sich der junge Trevor McKinney (Haley Joel Osment) einen ungewöhnlichen Plan aus: Drei hilfsbedürftigen Menschen soll mit guten Taten geholfen werden, die dann im Gegenzug jeweils drei weiteren hilfebedürftigen Menschen einen guten Dienst erweisen sollen. Diese neun Menschen müssen dann ebenfalls die ihnen zuteil gewordene Nächstenliebe mit jeweils drei guten Taten "bezahlen", und so weiter, ad infinitum. Sollte der Plan funktionieren, dürfte irgendwann das daraus entstehende Netz von guten Samaritern den gesamten Globus umspannen. Trevors Bemühungen, den Ball ins Rollen zu bringen, führen dazu, dass er sich zum einen mit einem Junkie (James Caviezel) anfreundet und zum anderen versucht, seine Mutter (Helen Hunt), die gerade dabei ist, sich von ihrer Alkoholsucht zu befreien, mit seinem von Brandnarben verunstalteten Lehrer (Kevin Spacey) zusammenzubringen, der die Schularbeit angeregt hatte.
Diese Grundidee hätte sich ohne weiteres zu einer Schmalzorgie höchsten Grades entwickeln können. Doch die schauspielerischen Leistungen der Hauptdarsteller sorgen dafür, dass sich der Kitschlevel in erträglichen Grenzen hält. Den hervorragenden Darbietungen von Spacey, Hunt und Caviezel, abwechselnd kraftvoll und gemessen, gelingt es allerdings nicht, die vielen Fehltritte des Drehbuchs aufzufangen. Dieses täuscht ein keimfreies Bild der unteren Mittelklasse vor und will uns glauben lassen, dass obdachlose Alkoholiker und Junkies mit der geschliffenen Sprache von Hochschulabsolventen daherkommen.
Der Kern der Geschichte ist allerdings gut, und man fragt sich, wie die Geschichte wohl in den Händen eines Frank Capra geworden wäre, der Sentimentalität mit Humor hätte ausgleichen können. Capra hätte im Gegensatz zu Regisseurin Mimi Leder allerdings nie zugelassen, dass seine Version am Ende in Pathos und Klischees abgleitet. Vielen Zuschauern wird zudem nicht entgehen, dass sie die Abschlussszene unverholen von Field of Dreams übernommen hat, bei dem der angestrebte Effekt allerdings weitaus leidenschaftlicher und ehrlicher herüberkommt. --Jim Gay
Video Jakob Kurzinhalt
Wenn einem ein wildfremder Mann einen brandneuen Jaguar schenkt, muss etwas faul an der Sache sein. Daran zweifelt der Journalist Chris Chandler keine Sekunde und folgt einer geheimnisvollen Spur von guten Taten bis nach Las Vegas. Hier versucht der kleine Trevor mit einem einfachen Plan die Welt zu verändern. Im Rahmen eines Schulprojektes für seinen Sozialkundelehrer Eugene Simonet hat er folgende These aufgestellt: Wenn jeder Mensch drei Menschen in einer Notlage hilft, und diese wiederum drei weiter unterstützen, dann müsste die Welt am Ende ein wenig besser werden. Trevor ist bereits fleißig dabei, seine Theorie in die Tat umzusetzen - und das bleibt nicht ohne Folgen...
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Ein knappes GUT, das wieder einmal durch gelungene Extras erreicht wird. Das 21-minütige Making of mit deutscher Overvoice bietet satte Infos von und mit den Hauptdarstellern. Vor allem Ausnahmetalent Joel Haley-Osment (demnächst auf DVD in A.I.) kommt ausführlich zu Wort udn man merkt ihm seine junge Professionalität deutlich an, die er seit "The Sixth Sense" gewonnen hat. Der Audio Kommentar von Regisseurin Mimi Leder ist flächendeckend, aber stellenweise, wird auch einfach dahingeplappert. Die Geschichte, in der ein begabter Junge als Hausaufgabe die Welt verbessern soll und eine ebenso simple, wie geniale Lösung anbietet und durchsetzt, ist faszinierend und läßt die platte, plumpe Entwicklung der Lovestory zwischen dem brandvernarbten Spacey und der heimlich saufenden Hunt verzeihen.
Bild: Die Kaufdisc leidet spürbar weniger unter den Grieselattacken der Verleihversion und damit weniger unter koexistierenden Fehlinterpretationen des MPEG-2 Verfahrens. Insgesamt eine Verbesserung, jedoch noch immer verbesserbar, denn die Darsteller wirken etwas schwammig, wenn sie nicht direkt die Nase an die Kamera halten, was im Übrigen auch für andere Konturen gilt. Trotz des erweiterten Speicherplatzes einer DVD-9 neigen die Bildschirminhalte unter einer Neigung zum Nachziehen (00.48.50) und Bewegungsunschärfen (00.25.50), die eine bessere Wertung verhindern. Der starke Kontrastumfang ist allerdings die Perle dieses gelungenen Streifens und läßt auch im Dunkeln jede Person klar erkennen. In die Vorlage scheint hineingezoomt worden zu sein, denn Kevin Spacey wird an so mancher Stelle über Gebühr die Stirn weggeschnitten (00.10.25).
Ton: Der tief reichende Soundtrack ist stimmungsvoll und verteilt sich flüssig auf alle umliegenden Lautsprecher. Dialoge kommen mit gesundem Spektrum aus dem Center und wagen auch schon mal einen Ausritt in die benachbarten Kanäle, wenn Helen mal wieder mit ihrem Sohn streitend durch die Wohnung läuft. Effekte finden sich pointiert gesetzt in turbulenten Momenten, bleiben aber zurückhaltend und könnten etwas dynamischer in ihrer Wirkung sein. Die englische und die deutsche Tonspur unterscheiden sich praktisch nicht in tonaler Hinsicht. --movieman.de
VideoMarkt
Als ein Wildfremder dem Journalisten Chris Chandler einen Jaguar schenkt, wittert der eine gute Story. Er folgt seinem Gönner und spürt eine Reihe geheimnisvoller Wohltäter auf. Eine seiner Spuren führt Chris nach Las Vegas. Dort versucht der kleine Trevor im Rahmen eines Schulprojekts, die Welt zu verbessern. Seine Idee: Jeder Mensch soll drei anderen aus einer Notlage helfen, diese wiederum drei andere unterstützen und so weiter. Eines von Trevors persönlichen Projekten besteht darin, seine Mutter mit dem Sozialkundelehrer zu verkuppeln...
Video.de
Inspiriert durch Filme wie Frank Capras "Ist das Leben nicht schön" (1947) propagiert Mimi Leder hier den echten Wert und die Macht des Individuums. Dabei mischt sie wie bereits im Kino-Erstling "Projekt: Peacemaker" (1997) technische Versiertheit mit einer sensiblen Antenne für Emotionen. Dass die Mär vom Prinzip Hoffnung dabei manchmal arg kitschig wirkt, machen vor allem beim weiblichen Publikum die schöne Grundidee sowie das Spiel von "The Sixth Sense"-Star Haley Joel Osment und Oscar-Preisträger Kevin Spacey vergessen.
Blickpunkt: Film
Der elfjährige Eugene soll sich im Auftrag seines Lehrers überlegen, wie sich die Welt verbessern ließe. Seine Idee, jeder sollte jeweils drei Menschen helfen, hat verblüffende Folgen. Erfreulich unkitschige Verfilmung des Bestsellers von Catherine Ryan Hyde durch Action-Spezialistin Mimi Leder.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Bestsellerverfilmung über drei emotional vernarbte Menschen, die den Plan in die Tat umsetzen, die Welt zu verbessern.
Kurzbeschreibung
Wenn einem ein wildfremder Mann einen brandneuen Jaguar schenkt, muss etwas faul an der Sache sein. Daran zweifelt der Journalist Chris Chandler keine Sekunde und folgt einer geheimnisvollen Spur von guten Taten bis nach Las Vegas. Hier versucht der kleine Trevor mit einem einfachen Plan die Welt zu verändern. Im Rahmen eines Schulprojektes für seinen Sozialkundelehrer Eugene Simonet hat er folgende These aufgestellt: Wenn jeder Mensch drei Menschen in einer Notlage hilft, und diese wiederum drei weiter unterstützen, dann müsste die Welt am Ende ein wenig besser werden. Trevor ist bereits fleißig dabei, seine Theorie in die Tat umzusetzen - und das bleibt nicht ohne Folgen...
Produktbeschreibungen
Wenn einem ein wildfremder Mann einen brandneuen Jaguar schenkt, muss etwas faul an der Sache sein. Daran zweifelt der Journalist Chris Chandler keine Sekunde und folgt einer geheimnisvollen Spur von guten Taten bis nach Las Vegas. Hier versucht der kleine Trevor mit einem einfachen Plan, die Welt zu verändern. Im Rahmen eines Schulprojektes für seinen Leher Mr. Simonet ( Kevin Spacey) hat er folgende These aufgestellt: Wenn jeder Mensch drei anderen in einer Notlage hilft und diese wiederum drei weitere unterstützen, dann müsste die Welt doch ein ganzes Stück besser werden. So macht sich Trevor gleich daran, seine Theorie in die Tat umzusetzen: Angefangen bei einem Junkie, den er bei sich zu Hause in der Garage einquartiert, bis hin zu seiner Mutter (Helen Hunt), die er nur zu gern mit Mr. Simonet