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Das Glück ist kein Haustier: Eine Lebensreise
 
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Das Glück ist kein Haustier: Eine Lebensreise [Taschenbuch]

Martin Ripkens , Hans Stempel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Februar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423205962
  • ISBN-13: 978-3423205962
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,1 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 261.919 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Cover zeigt ein Bild von Jean Cocteau: "Schlaf in Hollywood" von 1953. Ein friedlich schlafender Junge hält einen Löwen im Arm. Fast symbolisch für die Lebensgeschichte von Hans Stempel und Martin Ripkens. Die zwei Ikonen der Film- und Schwulengeschichte der Bundesrepublik lernten sich 1957 in Düsseldorf kennen. Seitdem verbrachten sie ihr Leben gemeinsam. Eine offene Beziehung in enger Zweisamkeit.

Mit journalistisch flotter, anspruchsvoller Schreibe erzählen Ripkens und Stempel abwechselnd in tagebuchartigen Episoden ihr Leben. Persönliches ist dabei, aber auch 40 Jahre Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt auf den Jahren, in denen die zwei ihren beruflichen Durchbruch hatten: die 60er- und 70er-Jahre. Beide arbeiten als Filmkritiker für Zeitungen und Zeitschriften. Sie werden zu den führenden Filmberatern beim ZDF und Leo Kirch. Sie helfen mit, sein Reich auszubauen. All dies geschieht nicht aus ideologischen Gründen, sondern auch echter Liebe und Leidenschaft zum Film.

Vielleicht liegt hier auch eine der wenigen Schwächen des Buches: Wer sich mit Regisseuren, Filmtiteln, Namen von Kameramännern und den Genres des Fernsehspiels nicht so auskennt, mag bisweilen über Namen stolpern, die dem jungen Leser wenig sagen. Daran gekoppelt sind Geschichten, Ausflüge in die Kulturpolitik der damaligen Zeit. Ein kritischer Rückblick, der ein wenig mit dem Trost daherkommt, dass damals doch alles besser war.

Von diesen Schwächen abgesehen ist das Buch einer der Toptitel diesen Jahres. Für Schwule ist es ein echtes Stück Geschichte aus 40 Jahren Szene und schwuler Kulturarbeit. Hinzu kommt ein gutes Stück Zeit- und Mediengeschichte. Manche Stellen gewähren intime Einblicke in die Redaktionsstuben von ZDF und Leo Kirch, als noch keine privaten Fernsehangebote in Konkurrenz zu den öffentlichen Kanälen standen. Hans Stempel und Martin Ripkens beschreiben bekannt kritisch ihre Haltung zur Politik in Deutschland und begeistern mit Lebensgenuss und Liebesfreude, die ihnen Kraft und Energie für eine der faszinierendsten schwulen Beziehungen in Deutschland in den zurückliegenden nunmehr fünf Jahrzehnten gab. Ein MUSS für Geburtstage und Weihnachten! --Martin Kilgus -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

›Das Glück ist kein Haustier‹ ist nicht nur eine ergreifende und schöne Liebesgeschichte, sondern auch eine spannende und unterhaltsame Chronik des deutschen und internationalen Films, und ganz nebenbei und unaufgeregt bietet das Buch auch noch faszinierende Reise-Impressionen über Moskau, Tokio, Las Vegas, Rom, Paris.

… eine gegenseitige Liebeserklärung und wohl der erste Lebensbericht der Literaturgeschichte, den ein schwule Paar gemeinsam verfaßt hat.

Die Wortvirtuosen erzählen ihre Lebensgeschichte mit solcher Selbstverständlichkeit, daß das Buch zu einem Plädoyer für Toleranz, Akzeptanz und vor allem für die große Liebe wird.

Szenen keiner Ehe

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Stempel und Ripkens leben seit 1957 in einer offenen schwulen Lebensgemeinschaft zusammen. Außerdem haben sie auch über 30 Jahre als Gutachter für den Filmhändler Leo Kirch gearbeitet und in dieser Aufgabe die halbe Welt bereist. Wohl etwas wider Willen sind sie zu einem schwulen Vorzeigepaar (gemacht) worden. Immer wieder berichten die Medien über sie.
In diesem Buch lassen die beiden in abwechselnd von Stempel und Ripkens geschriebenen Kapiteln ihr Leben Revue passieren. Das Buch ist in einem angenehmen Plauderton gehalten. Breiten Raum
nehmen die Reiseerlebnisse der beiden ein.
Doch die Porträts von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind oft nicht sehr scharf gezeichnet. Über den öffentlichkeitsscheuen Leo Kirch haben die beiden leider wenig interesantes mitzuteilen, obwohl sie ihn seit Jahrzehnten immer wieder getroffen haben. Auch das Porträt von Ingmar Bergman ist enttäuschend. Über den gleichfalls sehr öffentlichkeitsscheuen Robert Bresson haben die beiden einen Kurzfilm gemacht. Zu berichten haben sie über die Begegnung mit Bresson leider gar nichts. Regelrecht konsterniert war ich, wenn bei fast jeder Reisestation (Paris, Mallorca, Tokio oder Moskau) vor allem die flüchtigen sexuellen Begegnungen in Parks oder einschlägigen Saunen das mitteilenswerteste zu sein scheinen. Was daran für den unbeteiligten Leser interessant sein soll, bleibt mir schleierhaft. Ein Heterosexueller, der in einem solchen Buch seinen banalen one-night-stands auf Geschäftsreisen so viel Raum geben würde, würde von der Kritik sicherlich gnadenlos niedergemacht.
Zum Glück ist das Buch dennoch kein schwules Pamphlet geworden.
Offensichtlich scheint es auch in den fünfziger Jahren mehr Toleranz gegenüber Schwulen gegeben zu haben, als heute gemeinhin angenommen wird. Es ist zwar von der einen oder anderen unfreundlichen Reaktion die Rede, nicht aber von Repressalien, Mobbing oder ähnlichem.
Trotz der genannten Einschränkungen habe ich das Buch gerne gelesen und innerhalb von einem Tag beendet.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Eine Hommage an all jene, die an die Liebe glauben. Ripkens und Stempel bauen in kleinen aber feinen Geschichten und Anekdoten ihr Leben nach. Liebevolle Detaildarstellungen und menschliches Gespür machen den Reiz des Buches aus. Eine Welt, die immer noch nicht ganz alltäglich geworden ist, wird dem Leser auf feinfühlige Art und Weise mit einer Prise Humor nahegebracht. Die Einteilung in kleine abgeschlossene Kapitel erleichtert all jenen das Lesen, die wenig Zeit, aber dennoch den Wunsch nach einem guten Buch haben.
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