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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute Unterhaltung mit einem sympathischen Protagonisten,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Gift der Schmetterlinge (Gebundene Ausgabe)
Kurzbeschreibung:Hector schwört Rache. Sein Vater ist von dem hinterlistigen Betrüger Gulliver Truepin in den Ruin getrieben worden und vor Gram gestorben. Und das wird Truepin büßen müssen. Unter einem Vorwand schleicht Hector sich auf dem schaurigen Schloss der eiskalten Lady Mandible ein, wo Truepin - inzwischen in der Maske des vornehmen Baron Bovrik - ein luxuriöses Leben führt. Die Lady bereitet gerade das jährliche Mittwinterfest vor, und Hector bekommt den Auftrag, für eine besonders spektakuläre Festüberraschung große, bunte Schmetterlinge zu züchten. Trotz der haarsträubenden Dinge, deren Zeuge er auf dem Schloss wird, harrt Hector aus. Denn die Rache an Bovrik muss gelingen - giftige Schmetterlinge sollen ihm zum Verderben werden. Doch das aufwändig geplante Fest endet gänzlich unerwartet... Zur Autorin: F.E. Higgins, in London geboren, lebt als freie Autorin in England. 2007 legte sie mit dem Roman "Das Schwarze Buch der Geheimnisse" ein grandioses Debüt vor. Sie wurde damit für den renommierten Waterstone's Children's Book Prize nominiert und die Sunday Times feierte sie als "beeindruckendstes neues Autorentalent der letzten Jahre". Mit ihren atmosphärisch dichten und präzise recherchierten Erzählungen aus dem England des ausgehenden 19. Jahrhunderts in der Tradition eines Edgar Allen Poe oder Charles Dickens setzt sich ihr Erfolg nun fort. Der Zauber wirkt! "Du Ungeheuer!, dachte Hector, und sein Widerwille gegen diesen falschen Baron steigerte sich noch einmal - er hatte nicht geahnt, dass so viel unerbittlicher Hass in ihm steckte. Sein Herz war wie ausgepresst und trotzdem ließ er sich nichts anmerken." (Seite 213) Rezension: Hector Fitzbaudly lebt zusammen mit seinem Vater im Nordteil der Stadt Urbs Umida ein wohlsituiertes Leben. Eines Tages aber überschlagen sich die Ereignisse: Hectors Vater wird von dem halbseidenen Gulliver Truepin erpresst, denn er war in nicht legale Geschäfte verwickelt. Um dies nicht öffentlich zu machen, geht Augustus Fitzbaudly auf die Forderungen Truepins ein. Doch dieser hält sich nicht an die vereinbarte Abmachung, sondern informiert die örtliche Zeitung davon, die sofort einen Artikel über Fitzbaudlys illegale Machenschaften druckt. Hectors Vater ist so außer sich, dass er einem Herzanfall erliegt und seinen Sohn allein zurücklässt. Dieser schwört Rache an Gulliver Truepin... F.E. Higgins ist mit dem vorliegenden Buch ein äußerst unterhaltsames Kinder- und Jugendbuch gelungen. Es ist abenteuerlich, spannend, mystisch und auch lustig zugleich. Die Kapitel sind sehr übersichtlich gehalten und werden sehr schön aufgelockert durch eingeflochtene Briefe, die Hector an seine Freundin Polly schreibt, und Zeitungsartikel aus dem "Nordstadt-Journal". Hector ist ein sehr sympathischer Protagonist, mit dem der Leser mitfiebern kann. Die Handlung selbst ist für den erwachsenen Leser leicht vorhersehbar, aber schließlich handelt es sich hierbei um einen Kinder- und Jugendroman, der sich meiner Meinung für Kinder ab 10 Jahren eignet. Die Stadt Urbs Umida erinnert ein wenig an eine kindergerechte Version von Ankh-Morpork aus Terry Pratchetts "Scheibenwelt"-Romanen. Ferner zu erwähnen ist, dass es bereits zwei Vorgeschichten zu "Das Gift der Schmetterlinge" gibt, die auch im Großraum der Stadt Urbs Umida angesiedelt sind: "Das schwarze Buch der Geheimnisse" und "Silbertod". Da die Geschichten aber jeweils in sich abgeschlossen sind, muss man diese nicht vorher gelesen haben (es kommen aber wohl Randfiguren vor, die in den anderen Büchern als Hauptpersonen agierten). Zur Gestaltung des Buches: Sehr schön gestaltet ist der Schutzumschlag, der Name der Autorin und der Titel des Buches sind erhaben und der blaue Schmetterlinge in Spotlack-Optik gedruckt. Auch die Buchklappe selbst wurde ähnlich gestaltet, sodaß der Roman auch ohne Schutzumschlag sehr edel aussieht. Fazit: Ich fühlte mich von Hectors Geschichte sehr gut unterhalten und werde bei Gelegenheit die anderen beiden Bände lesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4.0 von 5 Sternen
Auch für ältere Leser super geeignet,
Rezension bezieht sich auf: Das Gift der Schmetterlinge (Gebundene Ausgabe)
Auf einen BlickDas Buch habe ich beim Adventskalender des Verlags gewonnen. Ich habe mit einem ganz netten Buch für zwischendurch gerechnet, aber das Buch ist um einiges besser als ich dachte! Ich werde mir auf jeden Fall auch die beiden anderen Bücher der Autorin kaufen, die zu diesem Buch dazugehören. (Man kann es aber als Einzelband lesen) +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Cover Das Cover sagt mir persönlich nicht wirklich zu. Es wirkt sehr wie ein Kinderbuch (was es ja auch ist, aber auch gut für ältere Leser geeignet) und hat gleichzeitig etwas Abschreckendes. ('Was perfekt zum Inhalt passt) Charaktere Wie es bei Büchern für diese Altersgruppe üblich ist, sind die Figuren nicht sonderlich tiefgründig, dafür aber umso faszinierender und sympathischer. Hector, um den es in dem Buch geht, ist ein sehr intelligenter Junge, der denkt bevor er handelt, diese Gabe jedoch aus den Augen verliert, weil er seinen Vater rächen will. Truepin und Lady Mandible sind die perfekten "Bösewichte". Ganz ehrlich: Ich fand die beiden faszinierender als alle Fieslinge, die ich in letzter Zeit in Jugendbüchern getroffen habe. Mit so einfachen Mitteln wie einem Glasauge, zu Krallen gefeilten Nägeln und Gemälden aus Blut kann man wirklich interessante Charaktere schaffen. Da sollten die Jugendbuch-Autoren doch mal einen Blick in die "Kinderbücher" werfen ;) Handlung Die Story ist einfach gestrickt, wie es für ein Buch ab 10 gehört, aber wirkungsvoll! Man begleitet Hector durch die Zeit, nachdem er seinen Vater und alles Andere verloren hat. Und zwar wegen Truepin. Hector schwört Rache und bekommt durch einen glücklichen Zufall die Gelegenheit, an Truepin ranzukommen. Sein Weg führt ihn zu Lady Mandible, die mindestens genauso gruselig ist wie Truepin selbst. Auch wenn die Story wirklich einfach gehalten ist, konnte mich das Buch dennoch fesseln. Es ist sehr spannend und auch durch die Rätsel, die Hector so liebt, kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Manchmal sind die einfach Geschichten doch die Besten ;) Schreibstil Da es sich um ein Buch für jüngere Leser handelt, ist der Schreibstil wie zu erwarten nicht kompliziert oder blumig. Das Buch lässt sich super in einem Rutsch durchlesen, was doch eine ganz nette Abwechslung sein kann ;) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kann mit seinen Vorgängern leider nicht mithalten!,
Von SternchenStar2010 (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Gift der Schmetterlinge (Gebundene Ausgabe)
Ich bin ja ein Fan von F.E. Higgins seit ich ihr erstes Buch "Das schwarze Buch der Geheimnisse" gelesen habe!In ihren Büchern wird man in eine längst vergessene Zeit gezogen. In eine Zeit ohne TV und Radio, eine Zeit ohne Autos. Sie entführt einen in eine Zeit wo Kutschen durch die Straßen fahren, Männer in Anzügen mit Zylindern rumlaufen und es nur regnet. Der Nebel zieht seine Bahnen durch die Straßen, auf denen gruslige und bucklige Gestalten leben. Der einzige Fluß der durch die Stadt führt ist so eckelhaft und schmutzig, das die Stadt nur nach dem eckelhaften Fluss riecht. Jeder Mensch der dort hinneinfällt stirbt vor Eckel. Man verdient sein Geld dadurch das man anderen die Zähne klaut und diese dann verkauft.... Von dieser Welt war ich fasziniert! Ihre beiden Vorgänger "Das schwarze Buch der Geheimnisse" und "Silbertod" spielten Haupsächlich auf diesen Straßen von Urbs Umidia. Das war vielleicht auch der Grund das ich diese Bücher sogar etwas gruselig fand. Aber leider st das bei diesem Buch nicht der Fall. Hier verbringt man die meißte Zeit in einem Schloß... Zum Buch: Es geht um den 12 jährigen Hector dessen Vater von einem großen bösen Mann, der nach Zitronen duftet, erpresst wird. Kurz darauf liegt das Leben seines Vaters in Trümmer und der Vater verstirbt an einem Herzinfarkt. Hector schwört Rache an den Mann, der das Leben von seinem Vater zerstört hat und ihn in den Tod trieb! Hector hat am Anfang eine schwere Zeit auf den Straßen von Urbs Umindia zu überstehen und wird dann in enem Waisenhaus aufgenommen. Dort lernt er Polly kennen (der eine oder andere kennt Polly aus dem Buch davor). Polly wird seine beste Freundin und als Hector den Mörder seines Vaters ausfindig gemacht hat, verläßt er das Haus und bleibt mit Polly in ständigem Briefkontakt. Hector schleicht sich als Schmetterlingzüchter in das Schloß ein, indem der Mörder zur Zeit bei einem Lord wohnt. Als das Mittwinterfest bevorsteht gerät alles außer Kontrolle und leider zu spät merkt Hector, das er nicht besser ist als der Mörder seines Vaters! Der Anfang in den Straßen der Stadt ist wunderbar schaurig, so wie bei den Vorgängern. Leider ist mir das gebabbel und getue im Schloß zu lange. Erst zum Ende wurde es nochmal spannend. Kein Muss! 3 Sterne Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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