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Das Gespenst des Kapitals
 
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Das Gespenst des Kapitals [Broschiert]

Joseph Vogl
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 224 Seiten
  • Verlag: Diaphanes; Auflage: 3. (16. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3037341165
  • ISBN-13: 978-3037341162
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 12 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.654 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Joseph Vogl
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein Buch, so wirksam wie ein Crash.« (Mark Siemons, FAS)

»Es ist nicht weniger als ein frontaler Angriff auf kapitalistische Mythen und die dorischen Säulen der Wirtschaftswissenschaften. In einem faszinierend dichten Gedankengang beschreibt Vogl die Entstehung des spekulativen Kapitalismus und die Produktion von Furcht und Hoffnung. Vogl schreibt mit Eleganz und rhetorischer Leidenschaft.« (Thomas Assheuer, Die ZEIT)

»Eine Entzauberung der Finanzwirtschaft. Der erste Schritt heraus aus der Abhängigkeit ist die Einsicht in das Illusionäre der gesamten Veranstaltung. Joseph Vogl hat ihn getan.« (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

Kurzbeschreibung

Angesichts der Ereignisstürme im gegenwärtigen Finanzgeschäft widmet sich Joseph Vogl in einem klarsichtigen Essay den Wahrnehmungsweisen, Theorien und Problemlagen dessen, was man mit gutem Grund immer noch Kapitalismus nennen muss. Gerade Finanzmärkte gelten als das Marktgeschehen schlechthin. Unbelastet von den Beschwernissen der Produktion sind sie - für die herrschende ökonomische Doktrin - Schauplätze eines perfekten Wettbewerbs und idealer wirtschaftlicher Ausgleichprozesse: ein segensreiches Zusammenspiel von gewinnorientierten und also ebenso rationalen wie zuverlässigen Akteuren. Darum wollte man in Spekulationsblasen und Crashs bloße Anpassungskrisen oder jene seltenen Ausnahmesituationen erkennen, die sich dem irrationalen Überschwang eines vielleicht gierigen, vielleicht inkompetenten oder schlicht rücksichtslosen Spekulationswesens verdanken. Hier setzen die Fragen des Essays an: Sind die irrationalen Exuberanzen wirklich Ausnahmefälle oder nicht eher reguläre Prozesse im Getriebe kapitalistischer Ökonomien? Reicht die Unterscheidung von rational und irrational überhaupt hin, die Effekte dieses Systems zu fassen? Begegnet ökonomische Rationalität hier nicht unmittelbar ihrer eigenen Unvernunft? Arbeitet das System tatsächlich effizient und rational?Angesichts dieser Fragen folgt der Essay einer ebenso historischen wie theoretischen Sondierung und hegt einen grundlegenden Zweifel darüber, ob die alte liberale Hoffnung auf die ausgleichende Ordnungsmacht des Marktes Adam Smiths berühmte »unsichtbare Hand« noch gerechtfertigt ist. So wenig der Kapitalismus als reiner Rationalisierungsprozess beschrieben werden kann, so wenig lassen sich Spekulation und Spekulanten als verworfene oder pathologische Ausnahmegestalten begreifen. Das liegt nicht zuletzt an den Dynamiken der modernen Finanz- und Kreditökonomie, die sich auf die Wirkungsweise einer stets offenen und ungewissen Zukunft verpflichtet. Für die Märkte der futures und Derivate ist Zukunft, d.h. Zeit zu einer unerschöpflichen Ressource geworden. Im Zentrum steht das Wissen um jene scheinbar irregulären Ereignisse, in denen die finanzökonomische Welt unlesbar und undurchschaubar geworden ist: Hier wirken Ungewissheit und Instabilität im Herzen des Systems; und hier vollzieht sich ein Angriff der Zukunft auf die übrige Zeit - das Gespenst des Kapitals.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
77 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Alles harmonisch, oder was? 26. Januar 2011
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Vogl beleuchtet die Wirtschaftstheorie auf eine Weise, wie es lange nicht mehr geschehen ist. Er kann es, weil er sich eine Literaturkenntnis erworben hat, die in dieser Breite bei den meisten Vertretern des Faches leider längst fehlt. Aus verständig ausgewählten Werken der Wirtschaftstheoriegeschichte destilliert er ein knapp 200 Seiten messendes Konzentrat, das es in sich hat. Die Theorieentwicklung wird darin als Versuch der Auflösung eines immer wieder aufkommenden widersprüchlichen Eindrucks dargestellt. Die Theorie der Wirtschaft handelt einerseits von der Wohlfahrt sichernden Warenproduktion und wunderschönen und leicht verstehbaren Harmonien; die erlebbare Wirtschaft durchläuft dagegen auch immer wieder wenig harmonisch wirkende, offenbar schwer zu erklärende Perioden der Stagnation oder gar des wirtschaftlichen Niedergangs. Aristoteles sah dies als Folge davon, dass die Wirtschaft nicht mehr nur auf die im Gleichgewicht zu erzeugende Gütermenge zur Befriedigung des natürlichen Bedarfs der Polis gerichtet war. Darüber hinaus wurde für den auf Gelderwerb gerichteten Handel produziert. So wie die Befriedigung des Bedarfs endlich war, hatte das Streben nach Geld kein Harmonie sicherndes Maß und keine Grenze. Im Zeitalter der ökonomischen Klassiker glaubte man, den Widerspruch durch Harmonie störende externe Ereignisse gedanklich überbrücken zu können. Heute sind zur Schließung der Lücke zwischen dem Denken und dem Wahrnehmen von Wirtschaft sublimere Ideen üblich, aber eben keineswegs überflüssig. Vogl zeigt, wie die moderne Neoklassik die Einheit von Denken und Sehen dadurch herstellt, dass sie das Gleichgewicht und die Harmonie - statt als Beschreibung der Wirtschaft - nur noch als Modell betrachtet, das eine über vollkommene Märkte zu verwirklichende Möglichkeit gesellschaftlicher Wirtschaft darstellt. Die pessimistische, von Marx ausbuchstabierte Konsequenz der Klassik, dass Ökonomie nicht als Reproduktion von Natur, sondern als Reproduktionsprozess des Kapitals zu verstehen ist, in dem sich die Kapitalisten als Kapitalisten und die lohnabhängigen, eigentumslosen Arbeiter als weiterhin eigentumslose Arbeiter reproduzieren, wird dabei aufgelöst. Es geschieht durch Ökonomisierung des Haushaltes, die ihn zum Humankapital produzierenden Unternehmen werden lässt. Damit eröffnen sich für Haushalte und Unternehmen in den Grundzügen gleiche Bedingungen. Es gelten vor allem in Güter erzeugenden Unternehmen und Humankapital hervorbringenden Haushalten die gleichen Kalküle für die Investition und die daraus sich ergebenden Möglichkeiten zum Beispiel der Spekulation. Die soziale Harmonie erscheint so als Herausforderung, das Modell der Wirtschaft in die Wirtschaftswirklichkeit zu transformieren und sie entfesselt einen Prozess der Entwicklung von Instrumenten, mit denen es gelingen könnte, die Ungleichgewicht und Krise bergende Unsicherheit bei den Investitionsentscheidungen in berechenbare Wahrscheinlichkeiten aufzulösen. Die Mathematisierung der ökonomischen Theorie versprach, die besten Dienste zu leisten. Der Glaube daran, dass, was man richtig rechnen kann, auch richtige Handlungen begründen können muss, hat noch immer Überzeugungskraft ausgestrahlt. Das Vertrauen in diese Annahme führt direkt zu der vom Nobelpreis gekrönten Formel von Black, Merton und Scholes. Schon lange nicht mehr, so kann man bei Vogl sehen, hat eine Gleichung so energisch die Institutionen der Wirtschaft in so kurzer Zeit verändert wie diese. Dass sie in eine Reihe von heftigen - nur durch bislang ungeahnte und in ihrer Wirkung noch nicht abschließend zu bewertende Staatsinterventionen abgewehrte - Finanzmarkterschütterungen führte, hat freilich den Zauber der Berechenbarkeit gesellschaftlicher Harmonie verblassen lassen. Das hat der von Mandelbrot aufgestellten Behauptung, das Gleichgewicht der Ökonomen gehöre nicht zu den möglichen Lösungen eines freien Marktes, neuen Auftrieb gegeben. Statt Annäherung an die Harmonie einer gesellschaftlichen Wirtschaft ohne Klassen zu ermöglichen und nur durch Begabung und Leistung begründete Einkommensunterschiede zuzulassen, lösen Marktpreise hiernach systematisch prozyklische Instabilitäten aus. Dies sind nicht nur vom Finanzmarkt ausgehende Übersteigerung der Konjunktur und ein anschließender Krebsgang mit einbrechenden Preisen. Es werden auch typischerweise die Kosten der unerfreulichen Entwicklung auf jene übertragen, die an den Entscheidungen, die zur Krise führten, weder beteiligt waren, noch von ihren Übersteigerungen profitierten.
Das Buch Vogls enthält - hierin berühmten Vorbildern ähnlich - eigentlich keine wirklich neue Theorie. Es bringt aber die Vorhandenen in einen konsistenten und überzeugenden Zusammenhang. Mit gutem Grund wird es seinen Weg in die Bücherregale finden. Es wird auch sehr wahrscheinlich eine längst nötige Diskussion um die Möglichkeiten und Leistungen der gelehrten und praktizierten Ökonomik auslösen. Das kann Überraschungen für die in Selbstgefallen erstarrte vorherrschende Lehre von Miegel, Sinn und Zimmermann ergeben. Man darf sich darauf freuen. Eine Warnung tut aber not: Das Buch ist kein Leitfaden für Laien und Anfänger im Fach. Den vollen Genuss hat nur der Leser, der über hinreichende dogmenhistorische Kenntnisse verfügt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jürgens "Bücher" TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert
Der Autor geht zunächst auf die kuriose Geschichte in dem Buch SZ-Bibliothek Metropolen Band 1: Cosmopolis ein. Der Leser erfährt danach, dass der Name des Spekulanten von dem römischen Wachposten kommt, der nach Gefahren und Missgeschicken Ausschau hielt (speculari).
Der Autor verfolgt dann die Geschichte des Geldes und der Finanzen in den letzten vierhundert Jahren und läßt dabei auch Gedanken von Marx, Kant, Dantes Hölle, Platon und Aristoteles einfließen.
Kritisch betrachtet er die heutigen Finanzgeschäfte:"Die Akteure des Kapitals operieren nicht mit bekannten Qualitäten, sondern versuchen, eine kontingente Zukunft danach zu bewerten, wie der Markt sie selbst gegenwärtig bewertet. Dies macht scheinbar verlässliche Größen wie Angebot und Nachfrage- und deren stabilisierende Kraft- nicht nur unkenntlich, sondern unerkennbar."(S.153)
So entstehen Preise, die sich allein über die Erwartung künftiger Preise konstituieren. "Sie repräsentieren keine zugrunde liegenden "Fundamentalien", sondern zirkulieren als höchst wirksame Wertgespenster."(S.157)
Da das ausgeglichene Spiel von Angebot und Nachfrage verkehrt wurde, entstehen Blasen, runs, bust und booms, aber auch Finanzpanik oder euphorischen Eskalationen, gefördert u.a. vom Massenwahn, Herdenverhalten und blinden Nachahmungstrieben.
Ferner zeigt er, dass Emotionen, dilettantisches Tun, Spielerverhalten, Gier und schlicht mangelnde Vernunft oft die Auslöser von großen Einbrüchen an den Finanzmärkten waren. Für ihn ist dann der Markt weder effizient noch rational, sondern schlicht ahnungslos.

"Es kommt immer anders, als man denkt." Schreibt der Autor und es überrascht ihn keineswegs, dass sich hellsichtige Börsenmakler und Trader zuweilen in stoischen Exerzitien versuchen und einander das Buch von Seneca Briefe an Lucilius / Epistulae Morales ad Lucilium (Sammlung Tusculum) empfehlen."(Seite 173)

Fazit: Anspruchsvolles Buch zur Entwicklung der Geld- und Finanzwelt, mit feinen witzigen Untertönen.
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48 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von chris berlin VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Der Inhalt müsste Pflichtlektüre für Staatsbürger sein. Ungeahnte, längst vergessene Zusammenhänge erhellend.
ABER DER SPRACHSTIL mit einerseits....Aufzählungen, komplizierten Verschachtelungen um nach zehn Zeilen wieder ins andererseits...zum einen....zum anderen...u.s.w. zu gelangen - und die zu Wiederholung neigende Langatmigkeit
wecken den Eindruck, es handele sich um eine Diplomarbeit, bei der es überhaupt nicht darauf ankommt, dass ein Normalbürger sie liest. Das wichtige Buch ist deshalb abschnittsweise nur unter Schmerzen geniessbar, was nicht nur mit dem Thema zu tun hat. Bedauerlich angesichts der Bedeutung, die der Inhalt hat, dass zumindest Menschen mit Abitur verstanden haben sollten, wie es zu unserem Geldsystem und den aktuellen Folgen gekommen ist.

Toll, dass der Autor ein so ausserordentlich kluger und belesener Mann ist. Gilt dabei auch "schwergewichtiges Thema - schwierige Sprache"? Soll uns Inhalt vermittelt werden oder die Metabotschaft "Ich bin ein kluger Autor", der schwierige Schachtelsätze kann?
Das Lesen dieses Buches ist ein harter Job, den es, Kapitel für Kapitel, zu absolvieren gilt. Nun ja, es lohnt sich auf jeden Fall.

Ich hatte schon den Impuls, dem Verlag eine "Übersetzung" ins Deutsche vorzuschlagen. Also wer macht es? Gibt es dafür nicht Lektoren?
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Die neuesten Kundenrezensionen
Ob Sonnenschein, ob Sterngefunkel:im Tunnel bleibt es immer dunkel
Ich musste dieses Buch im Zuge meiner Bachelorarbeit lesen und wiedergeben und verstehe nicht, wie sich jemand dieses "Werk" freiwillig zu Gemüte führen kann... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von markus.L. veröffentlicht
Schwere Kost
Gepflegte Kapitalismuskritik aus kulturwissenschaftlicher Perspektive -- klingt erstmal vielversprechend. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von gottsched veröffentlicht
Erhellend und empfehlenswert
Trotz des Hypes um Joseph Vogls Buch handelt es sich keineswegs um 'leichte Kost'. Sehr detailliert wird die Geschichte des ökonomischen Diskurses des 18. und 20. Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Blowup82 veröffentlicht
Ein Erlebnis
Das Buch (gebraucht) ist in einem Zustand wie neu. Das Lesen ist ein Erlebnis. Die Folge ist eine Weiterempfehlung an viele Freunde und Bekannte.
Vor 4 Monaten von Prof. Dr. Wilkening veröffentlicht
Habe nach ca. 50 Seiten aufgehört weiterzulesen ...
da das Buch hauptsächlich aus solchen Satzkonstruktionen besteht:

Hier geht es um den Bestand von »plausible [n] Wirklichkeiten«, die »verfolgt und analysiert... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von dany_c veröffentlicht
Germanisch-frankophone Schwurbelschreibe
Das Ganz erinnert stark an die Versuche von Adorno zur Musik. Und über heißt es: Da, wo Adorno richtig liegt, ist er oberflächlich. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ceebulon veröffentlicht
Diesem anspruchsvollen wie klugen Buch sind möglichst viele Leser...
Wie einige Rezensenten hier bereits bemerkten, ist der Text mitunter etwas mühsam zu lesen. Für diese Mühe wird man als Leser jedoch mit tiefreichenden Einsichten... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von F. Roth veröffentlicht
Übersetzung erwünscht
Sehr geehrter Herr Vogel,
ich sah neulich eine verwunderte Reaktion Ihrerseits im Fernsehen über den Erfolg Ihres Buchs. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Noffhoff veröffentlicht
Sollte man mindestens zweimal lesen!
Joseph Vogl schafft es, obwohl kein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Finanzwissenschaften, einen präzisen Überblick darüber zu geben, was die Finanzwelt... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Klaus Karolus veröffentlicht
Lesen für Ralisten
Sehr interessantes, sachlich fundiertes und argumentativ überzeugendes Buch. Sollte Pflichtlektüre für Abgeordnete - unsere Volksvertreter - zur Vorbereitung... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ruediger Groß veröffentlicht
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Interview mit dem Autor in KULTURZEIT vom 18.01.2011 0 19.01.2011
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