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Das Gespenst von Canterville Gebundene Ausgabe – 1. Februar 2000

4.8 von 5 Sternen 52 Kundenrezensionen

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Seit seinem Hungertod im Jahre 1575 ist Sir Simon de Canterville der wahre Hausherr im Schloss, hat mit seiner Spukerei Generationen von Bewohnern in die Flucht geschlagen, zuletzt die Witwe Herzogin von Bolton, der er zwei Knochenhände auf die Schultern legte. Doch Unheil naht. Fröhliche Klarinettenklänge kündigen den Einzug der Familie Otis an. Der amerikanische Botschafter samt Frau und vier Kindern halten nicht viel von englischer Gespenstertradition.

Fortan gibt's nichts mehr zu lachen. Rutschbahnen aus Butter und Erdnußschalen, ausgelegt von den kleinen Rotzlöffeln Ronnie und Freddie bringen Simon in ernste Schwierigkeiten. Als Washington Otis, der älteste Sohn der Familie schließlich auch noch der historischen Blutlache mit Pinkertons Fleckweg zu Leibe rückt, stürzt Sir Simon in eine tiefe Identitätskrise. Eine Paraderolle für Henning Schlüter. Hin- und herstolpernd zwischen Entrüstung, Verzweiflung und wilden Rachegelüsten lässt er die von Oscar Wilde zugegebenermaßen dankbar angelegte Figur zum Star der Produktion werden. Dorothee Hartinger, die den Part des rettenden Engels Virginia Otis übernommen hat, wird von dem mal heulenden mal vor Wut rasenden Gespenst regelmäßig an die Wand gespielt.

Wunderbar klischeehaft eingesetzt sind die unverzichtbaren Merkmale einer Schauergeschichte. Rasselnde Ketten, wimmernde Käuzchen, unheilvoll donnernde Gewitter, dazu düstere Paukenschläge. Das macht das Hörspiel schaurig-schön, märchenhaft verstaubt und voller Ironie, ganz wie die literarische Vorlage von 1887.

Das Gespenst von Canterville ist sicher das beliebteste Kunstmärchen Wildes. Er hat die Geschichte vom Aufeinanderprallen der alten und neuen Welt mit einem Augenzwinkern erzählt, das in der Hörspielbearbeitung von Lilian Westphal prächtig zur Geltung kommt. Die Kinder werden sich über die wunderbaren Geräuscheffekte, die gruselige Atmosphäre und die komödiantischen Einlagen von Henning Schlüter freuen, die Erwachsenen mögen schmunzeln und sich rühren lassen von der Moral der Geschichte, dass die Liebe von einer so großen Kraft ist, die sogar den Tod überdauert.

Die Hörspielproduktion des Bayerischen Rundfunks ist 60 Minuten lang und ist mit Schauspielern wie Phillip Moog, Peter Fricke und Rufus Beck exquisit besetzt. --Cornelia Eulitz -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Oscar (Fingal O’Flahertie Wills) Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin als Sohn des Arztes William Wilde und der Dichterin Jane Francesca Elgee geboren. Er studierte klassische Literatur am Trinity College in Dublin und am Magdalen College in Oxford. 1879 ging er nach London, wo er sich bald durch seinen extravaganten Lebensstil und seine rhetorische Gewandtheit einen Namen machte. Nach Reisen in die USA, nach Kanada und Frankreich arbeitete Wilde zunächst für verschiedene Zeitungen als Lektor und Herausgeber. Seit 1884 mit Constance Lloyd verheiratet, schrieb und veröffentlichte er 1888 für seine eigenen Kinder die Märchensammlung The Happy Prince and Other Tales. In den folgenden Jahren entstanden weitere Erzählungen (wie The Picture of Dorian Gray, 1891) und zahlreiche Bühnenstücke (wie The Importance of Being Earnest, 1895), die außerordentliches literarisches und gesellschaftliches Aufsehen erregten. Auf dem Höhepunkt seines Erfolges stürzte ihn dann jedoch der Skandal um das langjährige Verhältnis mit Lord Alfred Douglas in den Ruin. Wilde verlor eine Verleumdungsklage gegen Douglas Vater, der ihn der Sodomie bezichtigt hatte, und wurde selbst in einem Strafprozeß wegen Unzucht zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in Reading floh er vor der gesellschaftlichen Ächtung unter falschem Namen nach Paris. Völlig mittellos starb er hier am 30. November 1900.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Format: Taschenbuch
... dann können nur die Amerikaner Schuld sein. So zumindest sieht das Oscar Wilde in dieser herrlichen Satire. Die Familie des amerikanischen Gesandten zieht nach Canterville Chase und dort spukt es seit Jahrhunderten. Das dortige Gespenst hat schon einige Menschen zu Tode erschreckt. Davon jedoch will die Familie gar nichts wissen, statt dessen tun sie Gespenster als Aberglaube einer unaufgeklärten Gesellschaft ab. Sehr bald jedoch müssen sie bemerken, dass dieser Aberglaube doch der Wirklichkeit entspricht; jedoch statt zu erschrecken und sich zu fürchten, nehmen sie diese Tatsache zur Kenntnis und behandeln es als lästigen Mitbewohner, ohne sich jedoch zu fürchten. Dies führt von einer komischen Situation zur nächsten und das Gespenst verzweifelt schließlich. Dennoch kommt es dann zu einem Happy End.
Der sehr kurze Text ist in einer wundervollen Sprache geschrieben. Die Situationskomik ebenso wie die Seitenhiebe auf die englische und amerikanische Gesellschaft des ausklingenden 19. Jahrhunderts machen das Buch zu einer gelungenen Satire. So wird mir z.B. der Satz: "... tatsächlich haben wir heutzutage mit den Amerikanern alles gemeinsam, ausgenommen die Sprache natürlich", wohl noch lange in Erinnerung bleiben.
Wilde gelingt mit dieser kurzen Geschichte das schier Unmögliche, eine Erzählung zu schaffen die Jung und Alt faszinieren kann. Für Kinder weil es eine liebenswerte Geschichte ist und für Erwachsene, da das Lesen dieses Textes ein wahres Vergnügen ist. Man kann hier eigentlich nicht daneben greifen.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das Gespenst von Schloß Canterville hat viel zu leiden, seit der amerikanische Botschafter das Anwesen gekauft hat und mit seiner Familie dort lebt. Nicht nur, daß sich von den Neuankömmlingen niemand vor ihm zu fürchten scheint, im Gegenteil, jetzt wird das Gespenst auch noch selbst zum Ziel diverser Attacken.
"Das Gespenst von Canterville" ist eine wunderschöne Geistergeschichte, sehr lustig, aber gelegentlich auch sehr traurig. Der feine ironische Humor hat mir sehr gut gefallen.
Es handelt sich bei diesem Hörbuch um eine reine Lesung, ohne zusätzliche Hintergrundmusik oder sonstige Geräuschuntermalung (das ist jetzt nicht als Kritik zu verstehen, sondern nur, damit man weiß was man bekommt, wenn man sich das Hörbuch kaufen will).
Thomas Vogt als Sprecher macht seine Sache hervorragend und liest sehr lebendig.
Das Hörbuch hat eine Laufzeit von fast 80 Minuten, mehr paßt sowieso nicht auf eine CD.
Die CD wird nicht in einer normalen CD-Hülle aus Plastik ausgeliefert, sondern in einer dünnen aber stabilen Papphülle. Mir persönlich war das sogar lieber, weil ich schon so viele Hörbücher gekauft habe, daß ich langsam Platzprobleme bekomme. Nur muß man bei dem Siegel, mit dem die Öffnung verklebt ist, aufpassen, damit man beim Entfernen nicht die Hülle beschädigt. Also entweder drauf kleben lassen und einfach an der Seite aufschneiden, oder eben sehr vorsichtig entfernen, zumindest bei mir hat das ohne Beschädigung der Hülle geklappt.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich beziehe mich hiermit ausschließlich auf das Hörbuch, nicht auf den Originaltext bzw. dessen Umsetzung. Ich empfand die Erzählweise eher als ein bisschen langatmig mit ein paar Spezialeffekten - schaurige (und plötzlich sehr laute) Musik etwa. Als komplette Fehlbesetzung empfand ich die "bemerkenswert gutaussehende" Ehefrau des Botschafters, der ein frisches Aussehen und mittlere Jahre attestiert werden, deren Stimme mich aber eher an eine blasierte Kettenraucherin in fortgeschrittenem Alter erinnerte. Ihr Ehemann hingegen wirkt stimmlich eher jünger, ihm fehlte ein bisschen das dickliche selbstzufriedene Pathos. Virginia empfand ich als blass und für die Hauptsympathieträgerin als ungeeignet. Überhaupt wirkten die drei Kinder wie aus einer Schulaufführung entsprungen. Washington war in Ordnung, auch das Gespenst, die einzig wirklich hörenswerte Stimme!
Insgesamt für mich sehr bemüht und nicht authentisch - ich fühlte mich nicht wirklich in der Zeit zurückversetzt. Ich werde mir nun also das Originalbuch zulegen und mich im Vorlesen versuchen. Wenn die Kinder dann nach dem Hörbuch schreien, setze ich die Bewertung wieder hoch - versprochen!
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Format: Taschenbuch
"Wenn's ein güldne Maid vollbringt,
Sündenmund zum Beten zwingt,
Wenn die tote Mandel sprießt,
Kindes Mitleidsträne fließt:
Endlich wird's im Haus dann still,
Friede wohnt in Canterville."
Jenes Gedicht stammt aus der wohl bekanntesten Erzählung von Oscar Wilde: Das Gespenst von Canterville. Es ist eine sehr schöne Geschichte. Sie erzählt von der modernen amerikanischen Familie Otis, die ein altes englisches Schloß kauft und sich dort häuslich niederläßt. Aber es spukt in jenem Schloß! Doch wer glaubt schon noch an Gespenster??? Die Kinder zumindest nicht, die Erwachsenen auch nicht... wer dann? Nun, das Gespenst selbst tut es. Es ist verdammt in jenen alten vermoderten Mauern zu spucken, bis jene Prophezeiung - das oben zitierte Gedicht - in Erfüllung geht. Doch bevor das passiert, muß sich das arme alte Ding von den Kindern ärgern lassen und so manchen Hohn ertragen.
Es ist ein Geschichte, die man seinen Kindern vorlesen wird. Nicht ohne dabei selbst ins Grübeln zu kommen und so manche philosophische Wahrheit darin zu entdecken. Das Buch ist keine null-achtfünfzehn Geschichte, wie sie in der heutigen Zeit nur allzu oft verkauft wird. Es ist schon fast Poesie und ganz bestimmt nicht nur ein Geschichtchen für die lieben Kleinen!!! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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