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Das Gesicht unter dem Eis. [Taschenbuch]

Carol Goodman , Christine Strüh , Adelheid Zöfel
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

1. November 2004
Auch in dem neuen Band des Heimatkalenders liegt das Schwergewicht auf der kenntnisreichen und detaillierten Darstellung zahlreicher Aspekte und Themen der Geschichte Nordfrieslands und Eiderstedts. So wird die Reihe über friesische Schriftstellerinnen fortgesetzt, erzählt Gretel Ulrike Holst im zweiten Teil ihrer Erinnerungen vom Leben auf der Hallig Nordstrandischmoor bis 1955, werden zahlreiche historische Persönlichkeiten und Repräsentanten der Gegenwart vorgestellt. Daneben werden sprachhistorische und literarische Themen dargestellt, und auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz: Weiterhin sind zahlreiche plattdeutsche und friesische Erzählungen und Gedichte vertreten, die die überaus lebendige Sprachkultur des deutschen Nordwesten widerspiegeln. Die bewährte Mischung aus Informationen über die Region und Unterhaltung macht aus dem Kalender den beliebten Begleiter durch das Jahr an der schleswig-holsteinischen Westküste.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 455 Seiten
  • Verlag: Diana (1. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453350049
  • ISBN-13: 978-3453350045
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 837.427 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Jane Hudson beschließt, ihr Leben grundlegend zu ändern: Sie hat sich von ihrem Mann getrennt und ist mit ihrer kleinen Tochter an die Heart Lake School for Girls zurückgekehrt, einem abgelegenen Mädcheninternat, an dem sie selbst ausgebildet wurde. Nun unterrichtet sie dort Latein und erlebt den Schulalltag aus einer völlig neuen Perspektive.

Eines Tages wird sie jedoch von ihrer Vergangenheit eingeholt: In einem Stapel zu korrigierender Tests stößt sie auf Tagebuchseiten, die sie vor Jahrzehnten selbst geschrieben hat. Schlagartig kehrt die Erinnerung an alte Tragödien zurück. Während ihrer Schulzeit waren ihre drei besten Freunde im See ertrunken, und alle Hinweise deuteten auf Selbstmord. Jetzt scheinen die Ereignisse sich zu wiederholen, und Jane setzt alles daran, die Hintergründe der damaligen und gegenwärtigen Todesfälle aufzuklären.

The Lake of Dead Languages -- "Der See der toten Sprachen" -- heißt der Roman im Original, und es wird wohl immer ein Rätsel bleiben, warum sich der deutsche Verlag für einen deutlich platteren Titel entschieden hat. Denn die beiden zentralen Kristallisationspunkte in Jane Hudsons Leben sind der geheimnisvolle See, an dem sich das Heart-Lake-Internat befindet, und ihr Unterrichtsfach Latein. In wunderschönen Passagen beschwört Carol Goodman die Landschaft um den See und die Atmosphäre in der Schule vor unserem inneren Auge herauf. Auch der Perspektivenwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gelingt ihr vorzüglich. Der eine Handlungsstrang trägt zur Erhellung des anderen bei, und das gekonnte Zusammenspiel beider erhöht die Spannung sogar noch.

An manchen Stellen ist die Motivation der Figuren allerdings nicht ganz überzeugend, beispielsweise wenn der Vater von Janes Tochter etwas unvermittelt auftaucht, um das Kind zu sich zu nehmen, ohne dass Jane sich dem besonders widersetzt. Insgesamt sind die Vergleiche mit Donna Tartts Die geheime Geschichte, die sich allenthalben in der Presse finden, jedoch durchaus gerechtfertigt -- von Carol Goodman ist noch einiges zu erwarten. --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"So gut wie Donna Tartts 'Geheime Geschichte' - dieser Roman lässt den Leser nicht los.' (People Magazine)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lange mußte ich warten ... 12. Dezember 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
... bis mich wieder einmal ein Buch dermaßen in seinen Bann gezogen hat.

Im Original heißt der bemerkenswerte Erstling von Carol Goodman "Der See der toten Sprachen", warum dieser passende Titel nicht im Deutschen übernommen wurde, bleibt Geheimnis. Die Autorin hat einen Abschluß in Latein, somit ist es nicht verwunderlich, daß ihre Hauptfigur ebenfalls Lateinlehrerin ist. Als ein sogenanntes Old Girl, eine Ehemalige, kehrt Jane Hudson zurück an ihre alte Internatsschule Heart Lake, benannt nach dem naheliegenden Heart Lake, um den sich allerlei düstere Legenden ranken. Im Gepäck hat "Domina" Hudson nicht nur ihre kleine Tochter Olivia, sondern auch jede Menge dunkle Erinnerungen an ihr letztes Schuljahr vor 20 Jahren. Damals stürzte ihre Zimmernachbarin Deidre von den Klippen in den Tod und wenig später ertranken ihre beiden besten Freunde Lucy und deren Bruder Matt im einer kalten Winternacht im eisigen Wasser des Sees. Damals verschwand auch Janes Tagebuch, dem sie Geheimnisse anvertraute, die bis heute unentdeckt blieben - zumindest denkt June das, bis sie zwischen ihren Papieren eine ausgerissene Seite ihres alten Tagebuchs entdeckt. Und plötzlich scheinen die furchtbaren Ereignisse von damals sich zu wiederholen ...

In wunderbaren Bildern beschreibt die Autorin die Ereignisse, wobei parallel die Vergangenheit und die Gegenwart geschildert wird. Stilistisch bewegt Carol Goodman sich dabei auf sehr hohem Niveau, ohne trocken oder abgehoben zu sein. Besonders hat mir die geschickte Einbindung der lateinischen Sprache in die Geschichte und die Auflösung gefallen.

Fazit: Ein intelligentes, super spannendes und wunderschön geschriebenes Buch.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus spannend, aber... 4. Januar 2007
Von Anja
Format:Taschenbuch
...der Anfang ist doch etwas zäh. Es dauerte ein wenig, bis ich mich in die Geschichte eingelesen hatte. Es wird häufig in den Zeiten gewechselt und man erkennt erst nach einigen Sätzen, das es sich z.B. um die Vergangenheit handelt. Obwohl leicht vorhersehbar, durchaus spannend und zum Ende hin immer besser. Eine Überraschung gab's dann zum Schluss doch noch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verwirrend und am Ende etwas zu zäh 13. Dezember 2004
Von schneckle
Format:Taschenbuch
Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich sehr angetan und interessiert, aber schon auf den ersten 100 Seiten hat die Euphorie merklich nachgelassen.
Die Story an sich klingt sehr vielversprechend: Protagonistin Jane ist Lehrerin an der Schule "Heart Lake", die sie seinerzeit selber als Schülerin besucht hat. Als sie eines Tages auf alte Tagebuchseiten stößt, die sie einst selber verfasst hat, kommen in ihr viele Erinnerungen an längst vergangene Tage und Tragödien zurück, die sie längst zu verdrängen versucht hatte. Nun, da sie mit der Vergangenheit konfrontiert wird, will die wissen, was damals geschah - ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen ...
Die Geschichte wechselt sehr oft so abrupt zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit, dass man teilweise Mühe hat, zu folgen und sich einfach nur von der Spannung treiben zu lassen. Zudem zieht sich der Roman auf den letzten 100 Seiten extrem, aber die Neugier siegt und man wird am Ende sogar noch ein bisschen für's Durchhalten belohnt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein perfekte Debüt 20. Dezember 2012
Von Sarah F. TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
===Sarahs eigene Inhaltsangabe===
Jane Hundson kehrt nach 20 Jahren an ihre alte Schule zurück. Ende der 70er Jahre hat sie dank eines Stipendiums die Möglichkeit erhalten am Lake Heart zu lernen. Für sie die schönsten und traurigsten Jahre überhaupt. Der Grund dafür liegt bei Lucy und Matt. Ihre ersten richtigen Freunde. Kennengelernt hat sie sie an der staatlichen Schule, als diese zusammen mit ihr Latein lernen und sich zum Lernen mit ihr treffen. Das beste Mädchen der Lateinklasse bekommt nämlich das ersehnte Stipendiat. Für Jane ist es ein Traum, für Lucy mehr eine Pflichterfüllung, denn eigentlich würde sie lieber bei ihrem Bruder Matt bleiben. Doch dieses Jahr meint es das Schicksal gut, denn beide Mädchen bekommen das Stipendiat. Angekommen, freunden sie sich mit Deidre an und entwickeln Spaß an außergewöhnlichen Ritualen. So treffen sie sich regelmäßig im Eishaus mit Matt, seinem Klassenkameraden Ward und seinem Cousin. Während Lucy und Deidre regelmäßig Sex praktizieren ist Jane verdammt naiv und unschuldig. Erst als Deidre schwanger ist und die Totgeburt im See versenkt werden muss, wird die Situation für Jane realistischer. Doch auch danach kehrt keine Ruhe an. Erst täuscht Lucy einen Selbstmord vor, Deidre verunglückt tödlich bei einem Sturz vom Felsen und kurze Zeit später sterben Matt und Lucy während eines furchtbaren Streites. Die genauen Hintergründe sind für Jane stets unklar, bis sie 20 Jahre später als Latein-Lehrerin wieder an die Schule kommt, und drei ihrer Schülerinnen, die wohl ihr Tagebuch gefunden haben, die damalige Situation nachspielen.
... Lesen Sie weiter... ›
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zähe Kost 31. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch fängt gut an. Man freut sich auf eine spannende Geschichte. (Die Erklärung für den Stern.) Die Hoffnung, dass es auch so bleibt, wird schnell zerstört. Es ist stellenweise sehr langatmig und zäh. Was aber für mich schlimmer war: Einiges ist sehr vorhersehbar. Die Enttäuschung war groß, wenn sich die Vorahnungen später als richtig herausgestellt haben. Schließlich möchte ich beim Lesen eines Buches immer mal wieder überrascht werden!
Normalerweise gehöre ich zu den Menschen, die ein Buch auch zweimal lesen können. Dieses Mal nicht.
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