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Das Gesicht des Mondes: Roman
 
 
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Das Gesicht des Mondes: Roman [Gebundene Ausgabe]

Alice Sebold , Isabel Bogdan
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Manhattan (27. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442545560
  • ISBN-13: 978-3442545568
  • Originaltitel: The Almost Moon
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 652.050 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alice Sebold
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der erste Satz trifft den unvorbereiteten Leser wie ein Hammerschlag: „Wenn ich zurückschaue, muss ich sagen, es fiel mir nicht leicht, meine Mutter zu töten.“ Und man ahnt es schon: Was uns Alice Sebold nach dieser fulminanten Eröffnung im weiteren Verlauf ihres Romans Das Gesicht des Mondes auftischt, ist gewiss keine leichte Kost. Abschrecken lassen aber sollte man sich davon nicht!

Helen Knightly, 49, die Ich-Erzählerin dieser mörderischen Geschichte, hat es nicht leicht mit ihrer 88-jährigen demenzkranken Mutter. Über die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit hinaus pflegt sie über Jahre die kranke Frau. Dank kann sie dafür nicht erwarten. Ganz im Gegenteil: Nichts kann sie der Mutter recht machen, so sehr sie sich auch bemüht. „Demenz“, glaubt Helen im Rückblick, „macht nach und nach das wahre Wesen des Betroffenen sichtbar, und meine Mutter war so ekelhaft geworden wie das faulige Wasser in einer Wochen alten Blumenvase.“ Und so musste es dann wohl unausweichlich passieren: Mit einem Handtuch erstickt sie die Frau, die ihr einst das Leben geschenkt hatte. Im Rückblick schildert Helen nicht nur die lange Vorgeschichte des Mordes, sondern minutiös vor allem auch die 24 Stunden danach, in denen sie nicht nur die Tat vertuscht und dabei der Mutter so nahe ist, wie niemals zuvor, sondern bei einer Irrfahrt durch die Nacht zwischendurch auch noch Sex mit dem Sohn ihrer Freundin hat…

Vom Debüt der Autorin In meinem Himmel, von dessen Erfolg Alice Sebold selbst überrascht war, war aus berufenem Munde zu hören, es lasse „seine Leser nicht los“. Wie viel mehr gilt dies für Das Gesicht des Mondes, in dem uns die Autorin überdeutlich vor Augen führt wie schmal der Grat zwischen Liebe und Hass tatsächlich ist! -- Freia Danz, Literaturanzeiger.de

kulturnews.de

Alice Seibolds dritter Roman beginnt furios: "Wenn ich zurückschaue, muss ich sagen, es fiel mir leicht, meine Mutter zu töten." Und er hält, was dieser erste, beklemmende Satz verspricht. Die Journalistin nimmt ihre Leser mit auf eine minutiös ausgefeilte Reise in das alltägliche Grauen einer Familie, deren Wege von der fortschreitenden Demenz der Mutter bestimmt wird. Seibold hat ein Kammerstück geschrieben, ihre Geschichte spielt in den 36 Stunden nach dem Helen Knightly die 88-jährige Mutter mit einem Handtuch erstickt hat. Gerade dieses kleine Zeitfenster macht den Roman intensiv. Innerhalb nur weniger Stunden entfalten sich Helens Erinnerungen: ihre Ehe, ihre Scheidung, der Selbstmord des Vaters, die Entwicklung ihrer beiden Töchter. Und immer wieder denkt sie an die Mutter, die ihre Kinder schon früh zu Außenseitern hat werden lassen, an ihre lichten Momente, an ihre immer häufigeren Verfehlungen. Darf man eine solche Mutter hassen? Oder muss man sie gerade wegen ihrer Verwirrtheit erst recht und ganz besonders stark lieben? Helen findet ihre Antwort nach Jahren der Ambivalenz an einem kühlen Oktobermorgen auf der rückwärtigen Terrasse des Hauses, aus dem sich ihre Mutter seit Jahrzehnten nicht herausbewegt hat. (bl)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend 13. Juni 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Also von Alice Sebold war ich bis jetzt weit besseres gewohnt. Dieses Buch ist ausgesprochen langweilig, langatmig und das schlimmste .... wieder ein Buch ohne Ende - ein Alptraum. Nicht einmal die Hauptfigur Helen Knightly, kommt einem in den 300 Seiten näher - mir zumindest nicht. Normalerweise hab ich nach kurzer Zeit ein Bild der Personen vor mir, bei diesem Buch ist mir das nicht gelungen. Verlorene Lesezeit.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kerstini
Format:Taschenbuch
Dieses Buch habe ich aufgrund meiner positiven Erfahrung mit "In meinem Himmel" - ebenfalls von Alice Sebold - gekauft.

Im Mittelpunkt des Romans stehen Helen Knightley und deren demenzkranke und alterschwache Mutter. Die Handlung steigt sehr unvermittelt ein: Helen besucht ihre kränkliche altersschwache Mutter und bringt sie in einem Anflug aus Hilflosigkeit und herausbrechenden Gefühlen um. Diese Tötung der eigenen Mutter ist für den Leser sehr schockierend, wird sie doch auch relativ nüchtern geschildert. Zwischen dem gegenwärtigen Geschehen stehen immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit und Kindheit Helens. Dem Leser wird alles aus der ICH-Perspektive vermittelt. Helen hatte eine schwierige Kindheit, ist geschieden und hatte immer mit ihrer Mutter zu kämpfen, die doch anders als alle anderen Mütter war...

Das Buch besticht durch ein Tabuthema, dem ich als solches noch nie in Form eines Romans begegnet bin. Die Handlung ist relativ nüchtern, teilweise auch sehr langatmig geschrieben und für den Leser bieten sich keinerlei Identifikationsmöglichkeiten, da die Protagonisten des Buches doch alle sehr eigenartige spezielle Charaktere sind....
Alice Sebold hat bessere Bücher geschrieben!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ich finde das Buch interessant zu lesen, weil Alice Sebold so eine Art Tabu-Thema, nämlich das von schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen an bzw.beschreibt. Sowie von einer nicht wirklich rosigen Kindheit berichtet. Das alles nicht in einem Erfahrungsbericht, sondern Roman lesen zu können war mir bis dahin neu. Für diese Idee, diesen Mut würde ich gern 5 Punkte geben. Aber die Umsetzung gefiel mir dann auch nicht ganz. Wie es eine andere Leserin schon treffend ausdrückte: Irgendwie fand auch ich nicht zu der Hauptfigur; konnte mir kein Bild von ihr machen. So blieb mir die ganze Zeit das Buch fremd & unergründlich.
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