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Das Gesetz der Träume: Roman [Taschenbuch]

Peter Behrens , Brigitte Walitzek
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

9. Dezember 2010
Irland 1846: Die Missernte einer einzigen Frucht, der Kartoffel, bringt Millionen von Iren Tod und Verzweiflung oder die unfreiwillige Ausreise. Auch für den fünfzehnjährigen Fergus ist Flucht keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit. Er wird aus seinem Zuhause vertrieben und verliert nicht nur seine Familie, sondern alles, was er jemals liebte. Damit beginnt eine abenteuerliche Reise, die ihn von der Westküste Irlands zu den Docks und Bordellen Liverpools und schließlich auf die andere Seite der Welt führt.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 560 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (9. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596183154
  • ISBN-13: 978-3596183159
  • Originaltitel: Das Gesetz der Träume
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 835.665 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Peter Behrens, geboren in Montreal, lebt in Maine und Los Angeles. Er ist Drehbuchautor in Hollywood. ›Das Gesetz der Träume‹ ist sein Romandebüt, für das er mit dem Governor General's Literary Award 2006 ausgezeichnet wurde.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Odyssee... 10. März 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Mit der grossen Hungersnot (zwischen 1845 und 1852) in Irland steigt der Leser gleich wuchtig und hart ein in die Geschichte im Jahr 1846 und ins Leben der Hauptfigur, dem 15jährigen Fergus O'Brien. Diese Hungersnot führte zum Tod von ca. einer Million Iren und eine andere Million von ihnen emigrierte, vor allem ins "Land der ungeahnten Möglichkeiten" oder doch eher ins "Land der grossen Hoffnungen", nämlich nach Nordamerika, entweder nach Kanada oder in die USA.

Doch der Reihe nach: Peter Behrens beschreibt die Ursache und die Auswirkung der Hungersnot in Irland packend und drastisch. Das Elend und Grauen des langsamen Dahinsiechens bis zum Tod durch Verhungern ganzer Familien, und das damit einhergehende Veröden ganzer Landstriche, wird dem Leser ebensowenig erspart wie die Bilder derjenigen, die nicht gewillt sind, kampflos aufzugeben und was zu tun sie bereit sind, um zu überleben. Thomas Hobbes Ausspruch vom "Krieg aller gegen alle, wo der Mensch des Menschen Wolf ist" habe ich schon lange nicht mehr so plastisch vor Augen geführt bekommen wie in diesem Buch.

Fergus O'Brien steht stellvertretend für 10000e von Iren, die alles daran gesetzt haben, um dieser Misere zu entgehen. Wir begleiten ihn auf einer Odysee ohnegleichen und tauchen ein in eine Welt, in der die Hoffnung für viele nur noch darin besteht, auszuwandern und ihr Glück, bzw. ihr Überleben in einer unbekannten, fernen Welt zu suchen. Dass Behrens sich in seinem Roman der Iren angenommen hat, mag auch darin begründet sein, dass die Iren als erste Einwanderer in Amerika nicht mehr als Siedler, sondern, sehr ausgrenzend und abwertend, als "Immigranten" empfangen wurden.

Mit dem "Gesetz der Träume" schuf Peter Behrens einen fesselnden Unterhaltungsroman, der über sämtliche Ingredienzien verfügt, die einen historischen Roman geniessbar machen: Spannung, großartige Kulissen, Leidenschaft, Drama und Glaubwürdigkeit der handelnden Figuren. Schnell zeigt sich auch, dass der jugendliche Held wider Willen eigentlich nicht auf dem Weg in eine bessere, verheißungsvolle Welt ist, sondern ständig auf der Flucht vor einer schrecklichen Gegenwart. Mit Fergus zu erleben, wie er seine Familie verliert, wie er Teil einer irischen Kinderbande wird, wie er in einem Liverpooler Bordell und danach beim beim Eisenbahnbau landet, oder was er auf der Überfahrt nach Amerika erlebt, ist spannend und berührend geschrieben.

Behrens gelingt es glaubhaft, in seinem Roman die Problematik von Armut, Unterdrückung und Vertreibung zu thematisieren. Träume haben in diesem Elend einen besonders hohen Wert (und sind öfters das Einzige, was die Protagonisten noch besitzen), denn durch Träume können auch Seelen, die sich schon beinahe aufgegeben haben, an ein Ziel kommen.

Und trotzdem kriegt das Buch nicht die volle Punktzahl von mir. Die Geschichte ist wirklich spannend und hangelt sich von einem Cliffhanger zum nächsten. Ich finde jedoch, ein bisschen mehr psychologischer Tiefgang wäre durchaus angebracht gewesen. So kommt das Buch dann doch eher wie die Vorlage für einen abendfüllenden Spielfilm daher. Und das erklärt sich wohl auch dadurch, dass Herr Behrens seinen Lebensunterhalt bisher mit dem Schreiben von Drehbüchern für Hollywood verdiente.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bin hin- und vor allem hergerissen... 9. März 2008
Von Tita
Format:Gebundene Ausgabe
Ich werde mir sparen eine Kurzzusammenfassung hier zu schreiben, steht ja schon oben. Doch muss noch einiges zum Buch gesagt werden: Gerade das erste Kapitel finde ich sehr schön geschrieben, doch leider kann der Rest des Buches sprachlich nicht mithalten. Die Erzählung wird immer mal wieder durch mehrere sehr schöne poetische und philosophische Sätze unterbrochen, nur um kurz danach wieder in einen sehr blutigen und profanen Schreibstil abzurutschen. Ich fand einfach den Gegensatz zwischen diesen schönen, poetischen Beobachtungen und dann solchen Wörtern wie "Möse" sehr krass und unnötig. Auch das allgemein beschriebene Menschenbild finde ich ziemlich deprimierend, aber wohl ist der Mensch des Menschen Wolf, besonders in solchen Hungerszeiten. Dennoch finde ich kein einziges positiveres (!) Frauenbild im Buch. Alles hinterlistige Huren, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind. Es war eine harte Zeit damals, doch nur Klein-Fergus hatte manchmal moralische Bedenken???
Trotz allem war auch ich von dieser Geschichte fasziniert und fand sie spannend. Für solch ein dickes Buch brauche ich normalerweise länger, hat also schon was zu sagen. Und doch bleibt man(ich) am Ende mit einem fahlen Beigeschmack sitzen und fragt sich kurz was das nun soll... und spart sich dann die Gedanken. Ein nettes Buch, das aber wohl kein Klassiker werden wird (Hatte das Gefühl, dass die Verlagswerbung das suggerierte).
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3.0 von 5 Sternen Wechselhaft 25. Januar 2011
Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Im 19. Jahrhundert wurde Irland von einer großen Hungersnot heimgesucht. Die Kartoffeln, Hauptnahrungsquelle der Bevölkerung, verfaulten auf den Feldern. Den Armen blieb nur die Wahl zwischen Verhungern und Auswandern.
So geht es auch dem 16jährigen Fergus, dem Protagonisten dieses beklemmenden Romans. Seine Familie verhungert, er wird vom Grundbesitzer verjagt und landet im Armenhaus. Wer kein Vermögen hatte, war in der irischen Gesellschaft völlig rechtlos.
Aber Fergus lässt sich nicht unterkriegen. Er verfolgt beharrlich seinen Plan, nach Amerika oder Kanada auszuwandern.
Vom Armenhaus in eine Kinderbande, in ein Bordell, zum Eisenbahnbau ' auch vor Verbrechen schreckt Fergus nicht zurück. Moral wird zum Luxus, wenn es um das nackte Überleben geht. Fergus bekommt die ganze Brutalität einer im Untergang begriffenen Gesellschaft zu spüren und muss selbst skrupellos handeln, um weiterzuleben.
Einzig der Traum von einem besseren Leben hält ihn aufrecht. Aber kann es gut ausgehen für einen, der sein ganzes Leben lang ein Unterprivilegierter war?
Zum einen gelingt es Behrens sehr gut, die Folgen der Hungersnot darzustellen, die Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Auf der anderen Seite jedoch fehlt den Charakteren die Tiefe. Auch sprachlich ist dieses Buch wechselhaft. Sehr poetisch formulierten Szenen stehen flach und obszön geschriebene gegenüber.
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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Sprachlich schlecht
Peter Behrens' Erstling "Das Gesetz der Träume" hat - obgleich die beiden Romanhandlungen in verschiedenen Jahrhunderten spielen - dasselbe Thema wie Frank McCourts... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Andreas Schröter veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Irische Schicksale
Am Anfang fand ich das Buch gut und anspruchsvoll, aber später flachte es etwas ab.
Irgendwie hat es mich nicht richtig gepackt, ich kann nicht sagen, woran das lag,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2010 von Angie Bookheart
5.0 von 5 Sternen gute Story, super Hörbuch
Nachdem seine Eltern verhungert sind und er selbst von den Großbauern von seinem Land vertrieben ist landet Fergus im Armenhaut. Dort bleibt er aber nicht lange. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2010 von christian4711
5.0 von 5 Sternen Irische Geschichte
Irland 1846. Für den 15jährigen Fergus ist Flucht keine Wahl, sondern Notwendigkeit. Er wird aus seinem Zuhause vertrieben und verliert nicht nur seine Familie, sondern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2009 von bookkiller
5.0 von 5 Sternen ein gutes Buch
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es thematisch ähnlich wie "Die Asche meiner Mutter" klang und ich wurde auch nicht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2008 von Carina
5.0 von 5 Sternen 'Wirklich reich ist, wer mehr Träume hat als die Realität...
Die Träume des jungen Fergus, aus Peter Behrens Erzählung, werden von der Realität immer wieder auf die Probe gestellt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. März 2008 von Fynn van Vollenhoven
4.0 von 5 Sternen Irisches Auswandererschicksal
16 Jahre ist Fergus alt, als seine Eltern und Geschwister jämmerlich verhungern, nachdem die Kartoffelfäule ihr gesamtes Land zerstört hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2008 von suusl
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